Verlagsprogramm

  1. Titel
  2. Autorinnen und Autoren

 

Scientia - Language - Regionalia

  1. Unser im Aufbau befindliches Verlagsprogramm wird v.a. geistes-, kultur- und sozialwissenschaftliche Publikationen umfassen:
    Monographien, Sammel- und Tagungsbände sowie Abschlussarbeiten.
    Einen Programmschwerpunkt bilden dabei religionsphilosophische Arbeiten zum Thema Philosophie, Glaube und Kunst.
  2. Eine weitere wichtige Sparte werden Materialien und Kursbücher zum Sprachunterricht darstellen.
  3. Kleinere Editionen mit regionalem Bezug werden das programmatische Spektrum ergänzen.
  4. Und selbstverständlich ist neben diesen zentralen Themenfelder auch Platz für interessante belletristische Editionen und Publikationsprojekte.

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A. Titel

   

Neuerscheinung:

(11/2016)

Markus Rothhaar

Die Negativität im Absoluten

Zur Struktur von Hegels dialektischer Logik

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ISBN: 978-3-943897-27-2

Seiten/Umfang: 238S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 49,90 Eur (D) mit MWSt.

 

Was die Beschäftigung mit Hegel heute vor allem motiviert, ist die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen universeller Vernunftansprüche unter den Bedingungen der philosophischen Moderne. Deren unzweifelhafter Krise will Hegel begegnen, indem er die Philosophie als Selbstreflexion einer Vernunft begreift, die gerade aufgrund ihrer immanenten Negativität geeignet ist, sogar noch die Ansprüche der vermeintlich „erledigten“ klassischen Metaphysik zu erneuern.

Rothhaar unternimmt vor diesem Hintergrund den Versuch, die Rolle der logischen Figur einer reinen, weil strikt selbstbezüglichen Negativität für Hegels kritische Restitution der Metaphysik und Ontologie zu verstehen und nicht zuletzt für eine Philosophie der Zeitlichkeit fruchtbar zu machen.

 

Markus Rothhaar hat Philosophie, Geschichte und Biologie studiert. Nach einer Promotion in Philosophie war er unter anderem als Referent der SPD-Bundestagsfraktion für die Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin und als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fernuniversität Hagen tätig. Seit 2013 ist er Inhaber der Stiftungsprofessur für Bioethik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

 

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Neuerscheinung:

(5/2016)

Die Frage nach dem Unbedingten

Gott als genuines Thema der Philosophie
hg. v. Felix Resch unter Mitarbeit von Martin Klinkosch

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ISBN: 978-3-943897-20-3

Hardcover, Fadenbindung mit Lesebändchen; Seiten/Umfang: 620S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 49,90 Eur (D) mit MWSt.

 

Weiten Teilen der Gegenwartsphilosophie erscheint das Projekt einer philosophischen Gotteslehre als „vorkritisch“ oder „onto-theologisch“. Während die religiöse Erfahrung Gegenstand wertvoller deskriptiver bzw. interpretativer Arbeiten ist, wird die metaphysische Frage nach Existenz oder Essenz Gottes meist aus methodischen Gründen eingeklammert.
Damit liegt bedauerlicherweise ein genuines Feld der klassischen Philosophie brach, die die Wirklichkeit und deren Grund in begründeter Rede thematisiert. Der vorliegende Band versucht anhand verschiedenster Beiträge aufzuzeigen, dass Gott nicht erst in die Philosophie kommen muss, sondern als Absolutes bzw. Unbedingtes bereits integraler Bestandteil des philosophischen Fragehorizontes ist.

Mit Beiträgen von Stefan Kiechle, Felix Resch, Ludwig Steinherr, Reinhard Kardinal Marx, Harald Schöndorf, Peter Ehlen, Tobias Müller, Ruben Schneider, Raimund Litz, Lorenz B. Puntel, Ulf Jonsson, Richard Schaeffler, Markus Enders, Dennis Stammer, Thomas Schärtl, Oliver J. Wiertz, Georg Sans, Hans-Ludwig Ollig, Georg Bruder, Gunther Wenz, Almut Furchert, Dominik Finkelde, Johannes Herzgsell, Jörg Splett, Eva Steinherr, Bernd Goebel und Vittorio Hösle.

 

 

Inhalt

Stefan Kiechle SJ: Von der Liebe zur Weisheit. Grußwort
Felix Resch: Gott als genuines Thema der Philosophie. Einleitung des Herausgebers

 

Teil 1: Gottesfrage und Weltsicht
Ludwig Steinherr: Gedichte: Regenschirm / Schneekugel für Immanuel Kant
Reinhard Kardinal Marx: Die Gottesfrage offen halten. Überlegungen zum Beitrag von Glaube und Religion in einer globalisierten Welt

 

Teil 2: Gottes Existenz
Felix Resch: Letztbegründung und Gottesbeweis. Zu Josef Schmidts noologisch-apagogischer Rekonstruktion des ontologischen Gottesbeweises
Harald Schöndorf SJ: Der Gottesbeweis des Proslogions von Anselm von Canterbury
Peter Ehlen SJ: Der „ontologische Beweis“ in Simon L. Franks Metaphysik
Tobias Müller: Das Absolute als nicht nur gedacht. Zu Wolfgang Cramers Projekt der Letztbegründung
Ruben Schneider: Entität oder Totalität? Zu Kants Kritik am ontologischen Gottesbeweis
Raimund Litz: Inwiefern kann das anselmische Argument als Formeiner transzendentalen Erfahrung gedeutet werden?
Lorenz B. Puntel: „Wie kommt der Gott in die Philosophie?“ (Heidegger). Eine kritisch-systematische Betrachtung
Ulf Jonsson SJ: Die Fundamente der Gotteserkenntnis nach Bernard Lonergan

 

Teil 3: Gottes Eigenschaften und Gott-Welt-Verhältnis
Richard Schaeffler: Gott und seine „Eigenschaften“. Ein altes philosophisches Thema, neu entdeckt
Markus Enders: Zur Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Liebe des unübertrefflichen Gottes. Oder: Lässt sich aus dem ontologischen Gottesbegriff ein gerecht und barmherzig richtendes Wirken Gottes ableiten?
Dennis Stammer: ‚Pan-en-theismus‘ als dialektische Denkfigur des personalen Gottesbegriffs bei Simon L. Frank
Thomas Schärtl: Abschied vom (allzu) personalen Gott? Begriffliche Koordinaten für den philosophischen Vorstoß von John Bishop und Ken Perszyk

 

Teil 4: Gottesglaube und Vernunft
Oliver J. Wiertz: Die rationale Begründung religiösen Glaubens und die Vielfalt der Religionen
Bernd Goebel und Vittorio Hösle: Vernunftgründe, Emotionen und Gottes Gegenwart in Anselm von Canterburys Dialog Cur deus homo
Georg Sans SJ: Philosophische Begriffe ohne religiöse Vorstellungen sind leer. Hegel über das Wissen vom Unbedingten und den Glauben an Gott
Hans-Ludwig Ollig SJ: Religion und Transzendenz in Franz von Kutscheras später Religionsphilosophie
Georg Bruder: Universale Wahrheit als ursprünglicher Sinn des Christusglaubens. Zur Vollendung der Metaphysik in der Christologie bei Joseph Ratzinger

 

Teil 5: Gottesfrage als Sinnfrage
Gunther Wenz: Was ist Theologie? Zwei Fallstudien zu ihrem Begriff und Verständnis
Almut Furchert: Gott da-sein lassen. Zur Wahrheit der Aneignung bei Søren Kierkegaard
Dominik Finkelde SJ: Die Transzendenz der reinen Selbstbeziehung. Zu einer Denkfigur bei Lacan und Fichte
Johannes Herzgsell SJ: Der Aufstieg zum Guten und Schönen bei Platon und bei Plotin
Jörg Splett: Denkweg zu Gott Eva Steinherr: Autonomie als letztes Erziehungsziel? Eine Argumentation mit Béla Weissmahr

 

Autorinnen und Autoren
Publikationen von Prof. Dr. Josef Schmidt SJ

 

 

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Neuerscheinung:

(4/2016)

Rolf Kühn
Diskurs und Religion

Der psychoanalytische Wahrheitszugang nach Jacques Lacan als religionsphilosophische Problematik

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ISBN: 978-3-943897-26-5

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 276 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 39,90 Eur (D) mit MWSt.

 

Durch das Unbewusste seit Freud hat sich auch das klassische Wahrheitsverständnis als Entsprechung zwischen Denken und Wirklichkeit verändert. Lacan geht durch seine sprachlich-strukturalistische Sichtweise noch einen Schritt weiter, indem er dem „psychoanalytischen Diskurs“ im Unterschied zu anderen „Herrendiskursen“ eine Wahrheitsfindung zuschreibt, die von keinem vorgängigen Wissen mehr abhängig ist. Daraus leitet sich eine Freisetzung des Subjekts von lebensweltlichen „Anrufungsprozessen“ ab, die Begehren und Genießen (jouissance) auf imaginäre Objekte hin fixieren.
Insofern der Bezug zur radikalen Andersheit über die Symbolik der Sprache ein Sagen intendiert, das in keinem Gesagten jemals aufgeht, kann der Wahrheitsort solchen Sprechens auch „Gott“ genannt werden. Letzterer scheint ebenfalls in der (weiblichen) jouissance auf, insofern diese von keiner welthaften Totalität erfüllt wird. Zusammen mit der Lebensphänomenologie ergibt sich dadurch eine Bestimmung von religio diesseits von phantasmatisch individuellen und gesellschaftlichen Bildern.

Rolf Kühn, geb. 1944, Univ.-Dozent für Philosophie in Wien, Beirut, Nizza, Lissabon, Louvain-la-Neuve und Freiburg i. Br. – Leiter der "Forschungsstelle für neuere französische Religionsphilosophie" sowie des "Forschungskreises Lebensphänomenologie" Freiburg i. Br. (www.lebensphaenomenologie.de). Autor zahlreicher Veröffentlichungen mit den Forschungsschwerpunkten Phänomenologie, psychologische Anthropologie, Kultur- und Religionsphilosophie.

Rolf Kühn, geb. 1944, Univ.-Dozent für Philosophie in Wien, Beirut, Nizza, Lissabon, Louvain-la-Neuve und Freiburg i.Br. – Leiter der "Forschungsstelle für neuere französische Religionsphilosophie" sowie des "Forschungskreises Lebensphänomenologie" Freiburg i.Br. (www.lebensphaenomenologie.de). Autor zahlreicher Veröffentlichungen mit den Forschungsschwerpunkten Phänomenologie, psychologische Anthropologie, Kultur- und Religionsphilosophie.

 

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Neuerscheinung:

(3/2016)

Dominik Hammer
Gemeinwohl heute?

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ISBN: 978-3-943897-25-8

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 102 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 14,99 Eur (D) mit MWSt.

 

Kaum ein Begriff ist für Politik so zentral wie der des Gemeinwohls. Daraus folgt auch, dass kaum ein Begriff in der Politik so häufig missbraucht worden ist wie der des Gemeinwohls.
Die Annahme, dass „Gemeinwohl“ einen klar zu bestimmenden Zustand bezeichnet, führt in der politischen Praxis paradoxerweise dazu, dass dieser Begriff zunehmend zur Leerformel verkommt, deren Inhalt dann freilich mit dem je eigenen Partikularinteresse gefüllt wird. Ein solcher Begriff eignet sich eher als politischer Kampfbegriff, nicht jedoch als Begriff, der eine Verständigung zwischen verschiedenen sozialen und politischen Gruppen erlaubt.
Ein Gemeinwohlbegriff, der dies leisten will, muss die Integration partikularer Interessen gestatten. Der Essay gibt daher nicht nur einen Überblick über die Begriffsgeschichte und zeigt die aktuellen Herausforderungen auf, denen sich ein demokratisches Konzept von Gemeinwohl gegenübersieht. Er trägt auch dazu bei, Grundthesen zu einem zeitgemäßen Gemeinwohlverständnis zu entwickeln. Dazu betrachtet er diesen zugleich essenziellen und gefährlichen Begriff im Hinblick darauf, wie er heute verstanden wird, wie er entstanden ist, vor welchen Herausforderungen er steht, aber auch im Hinblick darauf, wie er verstanden werden könnte.

Dominik Hammer ist Politikwissenschaftler und arbeitet am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover.

 

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Neuerscheinung:

(3/2016)

Gerhard Graf
Mutmaßungen.

Säkulare und religiöse Skizzen zum Zeitgeschehen

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ISBN: 978-3-943897-21-0

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 104 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 14,99 Eur (D) mit MWSt.

 

Das Buch enthält säkulare und religiöse Skizzen zu Zustand und Befindlichkeit unserer Zeit.
Der Titel Mutmaßungen verrät, dass sich der Verfasser bewusst ist, die angesprochenen Probleme in Politik und Gesellschaft, Philosophie und Religion zwar ernsthaft, jedoch gewissermaßen aus einer „Froschperspektive“ zu sichten und sie einer solchen entsprechend undogmatisch, aber auch ohne Sicherungsnetz vorzutragen.
Auch die drei beigefügten Novellen sind als Versuche zu lesen, einer gewissen Heimat- und Ratlosigkeit heute lebender, zumal älterer Menschen nachzusinnen, die im ungestümen Wandel der gesellschaftlichen Verhältnisse und all der Sanierungsprogramme ein Unbehagen empfinden. Das Ganze versteht sich als Wortmeldung im heutigen Dialog um die Zukunft.

Dr. Gerhard Graf, geb. 1931, aufgewachsen in Schiers (Graubünden). Besuch der dortigen Internatsschule, dann Studium der Philosophie, Altphilologie und Germanistik in Zürich und Basel; Doktorat mit einer Platondissertation. Lehrer am Lyceum Alpinum Zuoz (Engadin) und an den kantonalen Gymnasien Solothurn und Liestal.

 

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Neuerscheinung:

(12/2015)

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz
Unerbittliches Licht.

Versuche zur Philosophie und Mystik Edith Steins

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ISBN: 978-3-943897-19-7

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 280 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 26,64 Eur (D) mit MWSt.

 

Binnen weniger Jahrzehnte trat Edith Stein (1891 Breslau–1942 Auschwitz) aus dem Dunkel eines namenlosen Todes in eine große internationale Bekanntheit. Zu dieser außerordentlichen Aufmerksamkeit tragen zwei Momente bei: ihre thematisch weit ausgreifenden, gedankenreichen Arbeiten im Rahmen von Phänomenologie und Religionsphilosophie; nicht minder aber auch ihr ungewöhnliches Schicksal im Einklang mit staunenswerter menschlicher Größe. Vor allem die Lebenswende von der Philosophin zur Karmelitin im ominösen Jahr 1933 und ihre Ermordung in Auschwitz im Alter von 51 Jahren erregte die Aufmerksamkeit – als ein Opfer unter vielen in dem massenhaften Sterben, aber als ein Opfer in bewußter Stellvertretung.
Vieles, was anderswo auseinanderfällt, ist bei Edith Stein notgedrungen unter Zwang, aber auch unter dem eigenen hohen Anspruch zusammengehalten worden. In ihr treffen sich Wissenschaft und Religiosität, Intellekt und Hingabe, anspruchsvolles Denken und Demut, Judentum und Christentum.

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, em. Lehrstuhlinhaberin für Religionsphilosophie an der TU Dresden, legt mit diesem Buch eine Summe langjähriger Forschungen vor.

 

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(12/2015)

Heimat und Fremde
Präsenz im Entzug

Hg. von Beate Beckmann-Zöller, Rene Kaufmann

Festschrift zum 70. Geburtstag von Hanna-Barbare Gerl-Falkovitz

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ISBN: 978-3-943897-29-6

Softcover, Seiten/Umfang: 438 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 24,90 Eur (D) mit MWSt.

2., überarbeitete Auflage. Erscheint vorauss. im Dezember 2016 (KW 51). Gerne nehmen wir Ihre Vorbestellungen entgegen.

 

Der Mensch braucht Heimat – ein Mindestmaß an Sicherheit und Überschaubarkeit, Stabilität und Kontinuität. Heimat meint eine Form nicht mehr eigens zur Bewusstheit kommender, selbstverständlicher Vertrautheit und elementarer Einbindung in lokale, soziale und kulturelle (Vor-)Gegebenheiten, denen eine konstitutive Bedeutung für unsere Existenz, unsere Identität und unser Selbstbild zukommt. Heimat gibt sich uns dabei so selbstverständlich, dass wir ihrer paradoxerweise erst im Modus der Abwesenheit, des Verlustes und Entzuges gegenwärtig werden.
Den Menschen kennzeichnet ein spannungsvoller Grundbezug zum Heimatlichen: weil ihn sowohl das Bedürfnis nach Heimischsein als auch ein ebenso elementares Unterwegssein und der Aufbruch und Exodus aus dem Gewohnten hinaus in die Fremde charakterisieren. Heimat grenzt und schirmt sich gegen das un-heim-liche Fremde ab. Zugleich sind Heimat und Fremde konstitutiv aufeinander bezogen: Das und der Fremde erweisen sich letztlich sogar als Lehrer des Eigenen.
Die Beiträge der Festschrift zum 70. Geburtstag von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz denken in je ganz verschiedener Weise der damit aufgenommenen Spur einer Verquickung von Heimat und Fremde nach: im Fokus auf Mensch, Leib, Ort und Transzendenz.

 

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(12/2015)

Journal für Religionsphilosophie Nr. 4 (2015)

Themenschwerpunkt: "Leistung und Gnade"

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Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Religionsphilosophie Dresden e.V.

Themenschwerpunkt Nr. 4: "Leistung und Gnade"

 

„Sola fide, sola gratia, sola scriptura.“, so schrieb folgenschwer Martin Luther. Seitdem wird darüber gestritten, ob die Menschen aus Gnade und durch Glauben zur Seligkeit kommen oder dadurch, dass sie etwas leisten und gute Werke vollbringen. Reflektiert werden die nachhaltigen Folgen des Rechtfertigungsstreits auf die Ethik von Arbeit, Wirtschaft und soziale Sicherung: Dazu gehören die Auseinandersetzung mit Max Webers Protestantismus-Kapitalismus-These ebenso wie Deutungen des Leistungs- u. Gnade-Verständnisses in Anknüpfung an den Gabe-Diskurs (JRPh Nr. 2/2013) oder die Suche nach der vita contemplativa im Lebensvollzug des postmodernen Menschen.

Inhalt: Enrico Sperfeld, Editorial
I. THEMENSCHWERPUNKT: LEISTUNG UND GNADE: Johannes Preusker, Die Suche nach den Zeichen. Ein begriffsgeschichtlicher Entwurf über den Zusammenhang von Tod, Gnade und Leistung | Jens Kramer, Die Lust an der Gnade. Biblisch-theologische Betrachtungen | Martin Hähnel, Verdienstlichkeit. Ein Schlüssel zum Verständnis des Verhältnisses von „Leistung“ und „Gnade“? | Friedrich Hausen, Die „Moral des Geldes“ im Blick einer Antworttheorie moralischer Verpflichtung | Regula Zwahlen, Zur Leistung berufen. Der Mensch in Sergij Bulgakovs Wirtschaftsphilosophie | Ruud Welten, Arbeit, Kapital und Gnosis. Michel Henrys Lesart von Marx
II. INTERVIEWS: Reformation, Kapitalismus und Sozialstaat. Ein Gespräch mit Margot Käßmann | Kapitalismus von Gottes Gnaden. Dirk Kaesler über Max Webers Große Erzählung vom ideengeschichtlichen Zusammenhang zwischen Protestantismus und Kapitalismus
III. IMPULSE: Julia Schimming, Leistung + Gnade = Vergebung? Von der Schwierigkeit, sich mit Verrätern zu versöhnen | Sabine Schmidt, Anne Kemper, Arbeitswelt | Idris Nassery, Max Weber, die Scharia und Aspekte islamischer Wirtschafts­ethik. Eine kritische Würdigung der Beobachtungen Max Webers | Stefan Scherbaum, Maja Dshemuchadse, Webers Protestantismusthese und die Wahrnehmung des Individuums. Ein kognitionspsychologischer Ansatz | Felix Ekardt, Protestantismus, Glück und die Transformationsbedingungen zur Nachhaltigkeit jenseits des Wachstumsdenkens
IV. BUCHBESPRECHUNGEN: Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Harald Seuberts magistrales Werk Zwischen Religion und Vernunft (2013) | Albrecht Voigt, Glauben zwischen ‚peinlichem Vorfall‘ und intellektueller Redlichkeit. Volker Gerhardts Sinn des Sinns. Versuch über das Göttliche (2013) im Spannungsfeld von Glaube und Wissen | Martin Büscher, Sergej Bulgakov, Philosophie der Wirtschaft – Die Welt als Wirtschaftsgeschehen (2014) | Dirk Uffelmann, Steffen Huber, Einführung in die Geschichte der polnischen Sozialphilosophie. Ausgewählte Probleme aus sechs Jahrhunderten (2014)
V. SEITENBLICKE: Beatrix Kersten, Autopoiesis | Alexandra Grüttner-Wilke, Lyrik im Geist der Dialogphilosophie. Gedichte | Sandra-Maria Lernbecher, Ein Fundament für die Zukunft der Menschheit. Tagungsbericht zur Internationalen Konferenz „Edith Steins Herausforderung heutiger Anthropologie“, Wien-Heiligenkreuz, 23.–25.10. 2015
BEILAGE: Anna Maria Martini, Wirtschaftsethik der Weltreligionen

 

ISSN: 2194-2420 (Printversion)

ISBN: 978-3-943897-12-8 (Nr. 4/2015 Printversion)

158 Seiten, kartoniert

 

Preis:

  • Normalpreis (€ 21,40 inkl. MWSt.): Journal für Religionsphilosophie
  • Abonnement (€ 14,98 inkl. MWSt.): Journal für Religionsphilosophie

 

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(11/2015)

Norbert Feinendegen
Apostel der Skeptiker.

C. S. Lewis als christlicher Denker der Moderne

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ISBN: 978-3-943897-22-7

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 400 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 29,95 Eur (D) inkl. MWSt.

 

Der Oxforder Literaturwissenschaftler und Schriftsteller C. S. Lewis (1898–1963) gilt als einer der meistgelesenen christlichen Autoren des 20. Jahrhunderts. Neben literarischen Werken wie den „Chroniken von Narnia“ schrieb Lewis auch zahlreiche Essays, in denen er auf die skeptischen Fragen seiner oft bereits dem Christentum entfremdeten Zeitgenossen einging – um ihnen zu erklären, was er selbst erst hatte erkennen müssen: dass es auch in einer modernen, aufgeklärten Welt noch möglich ist, sich intellektuell redlich als Christ zu bekennen. Das Buch arbeitet die Kernthemen des philosophisch-theologischen Denkens von C. S. Lewis heraus und zeigt, dass dieses Denken nicht nur eine bemerkenswerte Klarheit und Einheitlichkeit besitzt, sondern mehr als 50 Jahre nach seinem Tod noch höchst aktuell ist.

NORBERT FEINENDEGEN, Studium der Physik, Philosophie und katholischen Theologie in Aachen und Bonn (Abschluss in Philosophie und Katholischer Theologie), Promotion in Dogmatik bei Prof. Karl-Heinz Menke in Bonn mit der Arbeit „Denk-Weg zu Christus. C. S. Lewis als kritischer Denker der Moderne“ (2008). Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Moraltheologischen Seminar der Universität Bonn (2011–2014), freier Autor und Dozent in der katholischen Erwachsenenbildung, Mitwirkung an der Herausgabe unveröffentlichter Schriften von C. S. Lewis.

 

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(11/2015)

Henrik Holm
Der hörbare Logos in der Musik.

Ein philosophischer Versuch über Wilhelm Furtwänglers Interpretationskunst

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ISBN: 978-3-943897-23-4

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 50 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 9,99 Eur (D) mit MWSt.

 

Wilhelm Furtwängler (1886–1954) bietet mit seiner Interpretationskunst eine überwältigende ästhetische Erfahrung, die auf das Verstehen angewiesen ist.
Der Essay versucht in die künstlerische Welt von Furtwängler philosophisch einzudringen.
Dabei wird die folgende These dargelegt und begründet: Die Teilhabe am musikalischen Geschehen, oder sagen wir: an den Bewegungen der Musik, wird bei Furtwängler durch eine Interpretation ermöglicht. Diese ist darauf angelegt, dem Logos der Musik zu folgen.
Ziel des Autors ist es, das Lebendige in der Interpretationskunst Furtwänglers herauszustellen. Auf diese Weise ist sein Essay eine Einladung zum Dialog über das philosophische Potential des Künstlers Furtwängler.

 

Henrik Holm, geb. 1980 in Oslo, Forscher an der Musikhochschule Oslo (Norwegian Academy of Music) mit einem Projekt über Wilhelm Furtwängler. Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg und Universität Rostock (2008–2014). Er wurde an der Technischen Universität Dresden (2010) zum Dr. phil. (Philosophie) promoviert. Zuvor absolvierte er das Studium der Theologie und der Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Musik (Schlagzeug, Klavier) an der Universität der Künste Berlin.

 

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(5/2015)

Edith Stein.

Themen - Kontexte - Materialien.

Hg. von Beate Beckmann-Zöller und Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

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ISBN: 978-3-943897-16-6

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 320 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 29,90 Eur (D) mit MWSt.

 

Eine Gruppe internationaler Autoren zieht ein Fazit der bisherigen maßgeblichen Interpretationsansätze zum Werk der Phänomenologin Edith Stein.
Zur Sprache kommen die philosoph. Bezüge Steins zu den Phänomenologen des München-Göttinger-Kreises. Im Abschnitt Phänomenologie und Ontologie wird Steins spezifischer Zugang zur Erkenntnistheorie, zur Zeitlichkeit, zur Scholastik und zur spanischen Mystik des Johannes vom Kreuz beleuchtet. Der Forschungsteil zu biographischen und spirituellen Bezügen wird eingeleitet von einem Überblick über den geistesgeschichtlichen Horizont, in dem das Denken Steins steht. Im Materialien-Teil werden bisher unveröffentlichte Handschriften Steins vorgestellt, die den Verlauf der Diskussionen in der Philosophischen Gesellschaft Göttingen (SS 1913 – SS 1914) nachzeichnen. Aktuelle Forschungen zur Neudatierung einiger früher Werke Steins, die Geschichte des Internationalen Edith Stein Instituts Würzburg bis zur Edith-Stein-Stiftung Köln und die Entstehung der Edith-Stein-Gesamtausgabe runden den Band ab.

Prof. em. Dr. HANNA-BARBARA GERL-FALKOVITZ (geb. 1945), Lehrstuhl für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft am Institut für Philosophie/TU Dresden, - nach ihrer Emeritierung in Dresden Professorin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. im Stift Heiligenkreuz/Wienerwald; sie gründete und leitet dort das „Europäische Institut für Philosophie und Religion“ (EUPHRat) - und Dr. BEATE BECKMANN-ZÖLLER (geb. 1966), Dozentin an der katholischen Stiftungsfachhochschule München, arbeiteten beide federführend an der 27bändigen Edith-Stein-Gesamtausgabe (Herder: Freiburg 2000–2014) mit.

 

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(2/2015)

Robert Müller,

Vom Verlust der Bedeutungsschwere.
Eine Zeitdiagnose des Nihilismus

journal_cover

ISBN: 978-3-943897-14-2

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 208 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 19,90 Eur (D) mit MWSt.

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Jede Zeit hat ihre Leitkrankheiten (Byung-Chul Han). Heute sind es Depression, Burnout und Borderline, die sich als Symptome des Nihilismus als der denkbar radikalsten Infragestellung von Sinn und Bedeutung deuten lassen. Ausgehend von einer Zeitdiagnose, die eine Armut an existentieller Tiefe und Bedeutung als Signatur der nachmodernen Gesellschaft ausweist, fragt der Autor, was das Leben lebenswert macht. Hierzu bezieht er sich auf den Begriff der Bedeutungsschwere. Diese erweist sich als Garant einer „tiefen Lebendigkeit“ und einer tiefen, statt platten Diesseitigkeit.

Müllers Auseinandersetzung mit dem Nihilismus zeigt, dass sich gerade der aktive Nihilismus (Nietzsche) als Denk- und Lebenshaltung erweisen kann, die der Krise der Bedeutungsschwerelosigkeit trotzt: Er überwindet sie nicht, unterbricht sie aber in ihrer unhinterfragten Selbstverständlichkeit. Im aktiven Nihilismus ereignet sich paradoxal das Ringen um die in der Zeit nach dem „Tod Gottes“ radikal gefährdete tiefe Lebendigkeit.

Robert Müller studierte katholische Theologie an der Universität Erfurt und hat am dortigen Theologischen Forschungskolleg bei Prof. Dr. Jürgen Manemann (Forschungsinstitut für Philosophie Hannover) promoviert. In gleichrangiger Ergänzung zur akademischen Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen im Spannungsfeld von Theologie und Philosophie sucht der Autor auch in der künstlerischen Konfrontation nach alternativen Ausdrucks- und Darstellungsmöglichkeiten für diese Fragen.

 

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(3/2015)

Mathias Schickel,
Daniel Zöllner,

Evolution - Geist - Gott.
Beiträge zu einer christlichen Philosophie

journal_cover

2., durchgesehene und überarbeitete Auflage 2015

ISBN: 978-3-943897-18-0

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 302 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 29,90 Eur (D) mit MWSt.

 

Die moderne Naturwissenschaft stellt klassische christliche Positionen infrage. So ist der Schöpfungsglaube aufgrund der jüngeren Erkenntnisse hinsichtlich des Erdalters sowie der Entwicklung des Lebens in die Kritik geraten, und das heutige Menschenbild wird angesichts der Hirn- und Kognitionsforschung in eine zunehmend materialistische Richtung gedrängt.

Die Autoren weisen demgegenüber den christlichen Glauben als eine weiterhin gültige und fruchtbringende Denkposition aus, die auch vor den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen nicht zurückschrecken muss. Vielmehr ergibt das Durchdenken der Ergebnisse der Naturwissen­schaften in Verbindung mit wesentlichen christlichen Glaubenssätzen ein schlüssiges Gesamtbild, das eine Perspektive für den Sinn des Daseins eröffnet.

Glaube und Naturwissenschaft treten so in einen gewinnbringenden Dialog. Dabei werden auch vorherrschende metaphysische Interpretationen der wissenschaftlichen Forschung einer Kritik unterzogen.

Die Thesen der Autoren knüpfen an das Denken von Pierre Teilhard de Chardin, Alfred North Whitehead, Jean Gebser, Heinrich Rombach und zeitgenössischer Philosophen wie Thomas Nagel und Godehard Brüntrup an.

 

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(10/2014)

Journal für Religionsphilosophie Nr. 3 (2014)

Themenschwerpunkt: "Ambivalenzen des Heiligen"

cover journal3

Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Religionsphilosophie Dresden e.V.

Themenschwerpunkt Nr. 3: "Ambivalenzen des Heiligen"

 

Themenschwerpunkt der dritten Ausgabe des Journals für Religionsphilosophie ist die Idee des Heiligen unter dem Aspekt ihrer schroff polarisierenden Wirkung.

Namhafte Forscher und Autoren wie Hermann Deuser, Hans-Joachim Höhn, Magnus Schlette, Hans Rainer Sepp, Edith Düsing und Helmut Heit tragen zum hochaktuellen Diskurs zu den Ambivalenzen des Heiligen mit neuen Texten bei.

Das Journal versammelt so verschiedenste Ansätze der Phänomenologie, Sozialphilosophie, Theologie und Religionswissenschaft und thematisiert Licht- und Schattenseiten von Ideen und Erfahrungen des Heiligen sowie Übergänge zwischen Heilsversprechen und Abgründigkeit.
Dabei wurden bewusst sowohl Texte mit starken Thesen Pro oder Contra als auch ausgleichende Stellungnahmen aufgenommen.

Neben diesen wissenschaftlich gereiften Schwerpunktbeiträgen finden sich freie Essays, literarische Beiträge und Rezensionen aktueller Neuerscheinungen sowie drei zum Schwerpunkthema passende Interviews mit dem renommierten Ägyptologen und Religionswissenschaftler Jan Assmann, dem polnischen Religionsphilosophen Karol Tarnowski und dem preisgekrönten Schriftsteller und Regisseur Patrick Roth.

 

ISSN: 2194-2420 (Printversion)

ISBN: 978-3-943897-11-1 (Nr. 3/2014 Printversion)

 

Preis:

  • Normalpreis (€ 21,40 inkl. MWSt.): Journal für Religionsphilosophie
  • Abonnement (€ 14,98 inkl. MWSt.): Journal für Religionsphilosophie

 

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(4/2014)

Rolf Kühn,

Leere und Aufmerksamkeit. Studien zum Offenbarungsdenken Simone Weils

cover leere und aufmerksamkeit

ISBN: 978-3-943897-10-4

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 302 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 42,70 Eur (D) mit MWSt.

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Ein Plädoyer für die Aktualität Simone Weils und eine innovative Interpretation ihres Denkens als gewichtige Inspiration für eine radikalisierte Religionsphilosophie, für eine zu erneuernde spirituelle Kultur und für die phänomenologische Gegenwartsdiskussion.
Der Nachweis einer bislang kaum berücksichtigten ur-phänomenologischen Perspektive in ihrem Denken und die Freilegung einer wahrhaft universalen Spiritualität wie Offenbarung des „Fleisches“.
Eine deutsche Übersetzung des späten Textes von Simone Weil, „Theorie der Sakramente“ (1943), ergänzt die Studien.

Reine, übernatürliche Aufmerksamkeit, d.h. Vorstellungskraft und Rezeptivität ohne individuell verfälschendes Begehren, die Liebe zu einer De-kreation werden lässt, ermöglicht über die sich als Verlangen und Erwartung des rein übernatürlich Guten einstellende „Leere“,  Gott in seiner welthaften Abwesenheit als präsent zu denken. Solch heilsame Erwartung ist Passibilität des Denkens im Vollzug.

 

Rolf Kühn, geb. 1944, Univ.-Dozent für Philosophie in Wien, Beirut, Nizza, Lissabon, Louvain-la-Neuve und Freiburg i. Br. – Leiter der "Forschungsstelle für neuere französische Religionsphilosophie" sowie des "Forschungskreises Lebensphänomenologie" Freiburg i. Br. (www.lebensphaenomenologie.de). Autor zahlreicher Veröffentlichungen mit den Forschungsschwerpunkten Phänomenologie, psychologische Anthropologie, Kultur- und Religionsphilosophie.

 

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(2013)

Rolf Kühn, Lebensreligion.

Unmittelbarkeit des Religiösen als Realitätsbezug

cover lebensreligion

ISBN: 978-3-943897-02-9

Einband: Paperback

Preis: 21,30 Eur (D) mit MWSt.

Seiten/Umfang: 234 S. - 21,0 x 14,8 cm

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Auf radikal phänomenologischer Grundlage wird ein Verständnis des „Religiösen“ entworfen, welches die Unmittelbarkeit des Verhältnisses von Leben/Leib zur Voraussetzung hat.
Insofern sich letzteres als religio vor jeder Zeit und Geschichte erweisen lässt, sind auch alle Realitätszugänge darin eingebettet, und zwar dank einer vorreflexiven Affektivität, welche der Selbstoffenbarung des Absoluten („Gottes“) selbst entspricht.
Auf Basis dieser Lebensreligion kann sich ein „interkultureller“ wie „interreligiöser“ Dialog ergeben, der nicht vorrangig an vermittelnde Interpretationen verwiesen wäre, sondern an die reine Selbstaffektion des Religiösen als „Aufmerksamkeit für das Leben“ in allen Religionen und Traditionen selbst.

 

Rolf Kühn, geb. 1944, Univ.-Dozent für Philosophie in Wien, Beirut, Nizza, Lissabon, Louvain-la-Neuve und Freiburg i. Br. – Leiter der "Forschungsstelle für neuere französische Religionsphilosophie" sowie des "Forschungskreises Lebensphänomenologie" Freiburg i. Br. (www.lebensphaenomenologie.de). Autor zahlreicher Veröffentlichungen mit den Forschungsschwerpunkten Phänomenologie, psychologische Anthropologie, Kultur- und Religionsphilosophie.

 

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(2013)

Martin Hähnel,

Memoria und Mimesis. Paul Ricoeur zum 100. Geburtstag

cover ricoeur

ISBN: 978-3-943897-03-6

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 120 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 15,95 Eur (D) mit MWSt.

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Von Aristoteles stammt der Satz: „Nachahmende ahmen handelnde Menschen nach“ (Poetik 1448a). Eine Nachahmung dient dem Zweck, die Erinnerung als Erinnerung zu erkennen und zur Darstellung zu bringen. Der Mensch – zwischen memoria und mimesis stehend – bringt sich dabei auf eine besondere Weise zur Darstellung, indem er – selbst Bilder hervorbringend – sich als Bild erkennt bzw. sich für andere als Bild zu erkennen gibt. Denn indem wir als Menschen uns selbst und die unsichtbaren Quellen, aus denen wir schöpfen, gestaltend nachahmen, verwahren wir uns vor einem gegenseitigen Vergessen und erinnern uns bleibend daran, dass wir Wesen sind, denen es gegeben ist, sich anzuerkennen.

Der im Jahre 2005 verstorbene Philosoph Paul Ricœur, zu dessen Ehren der vorliegende Band entstanden ist, hat sich Zeit seines Lebens mit diesem Thema auseinandergesetzt. Seine Philosophie, die als eine Symphonie der Zwischentöne bezeichnet werden kann, bemüht sich  um die hermeneutische Bewältigung der Dissonanzen von Erinnern und Vergessen, Gabe und Tausch, Imitation und Kreativität, vermittels dessen das Selbst befähigt wird, seine personale Identität zu erlangen und zu bewahren. Die hier in dem Band versammelten Beiträge versuchen dabei die brüchigen Linien einer solchen Identitätssuche nachzuzeichnen, indem zunächst Ricœurs späte Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Vergessens in den Fokus gestellt wird. Ferner wird an aktuelle Diskurse zu Gabe und Anerkennung angeknüpft sowie ein frischer Seitenblick auf genuin ästhetische Fragestellungen gewagt. Letzteren hat sich Ricœur immer wieder zugewandt – u. a. in dem hier in deutscher Erstübersetzung vorlie-genden und kommentierten Essay „Der Ort des Kunstwerks in unserer Kultur“. Der französische Philosoph, der angesichts der Bedrohungen durch das Vergessen auf die unnachahmliche Kraft des Zeugnisses setzt, erweist sich dabei sowohl als Experte in Fragen der praktischen Anerkennung als auch als ausgewiesener Kenner des Schönen.

 

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(2013)

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz,

Verzeihung des Unverzeihlichen?
Ausflüge in Landschaften der Schuld und der Vergebung

cover verzeihung

= 2. Auflage der überarb. u. erg. Neuauflage =

ISBN: 978-3-943897-31-9

Einband: Paperback

Preis: 21,30 Eur (D) mit MWSt.

Seiten/Umfang: 234 S. - 21,0 x 14,8 cm

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Die Moderne hat vielfache Entschuldungen entwickelt: Soziale, psychologische, pathologische; gesellschaftspolitische Schranken engen den Entscheidungsraum und damit die Schuld des Handelnden ein oder verstellen sie sogar gänzlich.
Auch unter naturwissenschaftlichen Vorzeichen wird eine Schuldfähigkeit des Menschen bestritten: Handeln, Fühlen, Denken seien neurobiologisch festgelegt.
Dem stehen jedoch Argumente einer grundsätzlichen Schuldfähigkeit des Menschen gegenüber – sogar bei verminderter Freiheit.
Ist Verminderung von Freiheit vielleicht selbst schon ein Anzeichen von (eigener oder fremder) Schuld?

 

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, bis Frühjahr 2011 Inhaberin des Lehrstuhls für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der TU Dresden,
ist nach ihrer Emeritierung in Dresden Professorin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. im Stift Heiligenkreuz/Wienerwald;
sie gründete und leitet dort das „Europäische Institut für Philosophie und Religion“ (EUPHRat).

 

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(2013)

Jean-Luc Marion.

Jean-Luc Marion. Studien zum Werk,
hg. v. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

cover marion

ISBN: 978-3-943897-00-5

Einband: Paperback

Preis: 26,65 Eur (D) mit MWSt.

Seiten/Umfang: 364 S. - 21,0 x 14,8 cm

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In der französischen Phänomenologie der letzten Jahrzehnte stellt nach Levinas, Ricœur, Derrida und Henry nunmehr Jean-Luc Marion eine auch im deutschsprachigen Raum breit rezipierte Theorie der Gebung/Offenbarung des Phänomens vor, deren Bedeutung für eine innovative, reflexiv verantwortete Lesung von klassischen Themen der Religionsphilosophie stetig im Wachsen ist.
Der vorliegende Sammelband widmet sich dem Werk Marions in seinen zentralen Themen: vom gesättigten Phänomen über den idolisierenden Blick und die Kantrezeption bis zum Sinnereignis, den Reflexionen zum Eros und der Analyse des Bösen.
Die Beiträge gestatten Einblicke in aktuelle Werkrezeptionen und lassen ausdrücklich auch Kritik daran zu Wort kommen.
Zudem werden zwei (bislang nur auf Französisch vorliegende) Arbeiten Marions in deutscher Übersetzung zugänglich gemacht.

 

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, bis Frühjahr 2011 Inhaberin des Lehrstuhls für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der TU Dresden,
ist nach ihrer Emeritierung in Dresden Professorin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. im Stift Heiligenkreuz/Wienerwald;
sie gründete und leitet dort das „Europäische Institut für Philosophie und Religion“ (EUPHRat).

 

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(2013)

Rene Kaufmann,

Was ist Ideologie?
Essay über den Homo Ideologicus

cover ideologie

ISBN: 978-3-943897-07-4

geheftete Broschur; Seiten/Umfang: 48 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 8,03 Eur (D) mit MWSt.

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Was ist eine Ideologie? Wie verwenden wir diesen Begriff in unserem alltäglichen Sprachgebrauch? Lassen sich wesentliche Charakteristika ideologischer Phänomene bestimmen? Ist mit einem Ende der Ideologien zu rechnen? Ist ein solches Ende überhaupt möglich und wünschbar?
Am Leitfaden dieser Grundfragen bietet der Essay eine historische und systematische Einführung in die Thematik und ihre Debatten. Er will die Leser dabei im besten Sinne des Wortes über Ideologien aufklären: Indem ein differenziertes Begriffsverständnis vorgestellt und damit zugleich an ein kritisches, aktuelles Problembewusstsein herangeführt wird, gestattet die Einführung eine eigenständige, mündige und aufgeklärte Positionierung innerhalb der (ideologischen) Diskurse zur Thematik.

 

René Kaufmann, Philosoph, freier Autor, Verleger und Dozent; wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent am Lehrstuhl für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der Technischen Universität Dresden (2004–2011), Mitherausgeber der Reihe „Religionsphilosophie. Diskurse und Orientierungen“ (Dresden 2009?ff.). Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Religionsphilosophie, Anthropologie, Kulturphilosophie, Sozialphilosophie, Theodizee.

 

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(2013)

Henrik Holm,

Die Künstlerseele Friedrich Nietzsches.
Die Musik, das Leiden am Ganzen und die Sternenmoral

cover holm

ISBN: 978-3-943897-09-8

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 114 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 15,95 Eur (D) mit MWSt.

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Der Essay fragt nach der Bedeutung der Musik für den Philosophen Nietzsche und wirft einen Blick in seine Seele als Künstler: Wie geht diese mit der Welt in der Welt um? Wie findet sie Ausdruck in seinen Werken?
Im Zentrum steht der künstlerische Philosoph Nietzsche: über dessen Verhältnis zur Musik wird ein neuer Blick auf sein Werk eröffnet. Dabei erweisen sich diese Werke als verzweifelte Versuche einer Selbstüberwindung, die seine, ihm bewussten wie unbewussten Seelengeheimnisse verarbeiten.
Nietzsche hatte nicht bloß ein philosophisches Interesse an der Kunst, sondern erlebte ihre Wirklichkeit in ihrer ganzen, teilweise verzehrenden und hohe wie tiefe Stimmungen verleihenden Dramatik. Er war eine leidende, verwundbare und an große Ideale sich klammernde Künstlerseele. Musik war ihr Lebenselement. Seine Selbsterkenntnis verlief durch ein Sich-Wiedererkennen in der Musik. Er litt am Schicksal der Musik wie an einer offenen Wunde. Sein Geist kämpfte oft gegen die Seele, aber selbst seine Schöpfung des freien Geistes musste das Verbluten des Herzens in Kauf nehmen.

 

Henrik Holm, geb. 1980 in Oslo, Philosoph, Theologe und Autor, Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Rostock. Er wurde an der TU-Dresden (2010) zum Dr. phil. (Philosophie) promoviert. Zuvor absolvierte er das Studium der Theologie und der Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Musik (Klavier, Schlagzeug) an der Universität der Künste Berlin. Veröffentlichungen zu Augustinus, Kant, Nietzsche, Heidegger und Pieper; Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Ästhetik, Philosophie der Musik, Religionsphilosophie und Metaphysik.

 

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(2013)

Journal für Religionsphilosophie Nr. 2 (2013)

Themenschwerpunkt: "Gabe - Alterität - Anerkennung"

cover journal2

Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Religionsphilosophie Dresden e.V.

Themenschwerpunkt Nr. 2: "Gabe - Alterität - Anerkennung"

Die zweite Ausgabe des Journals für Religionsphilosophie erschien im Oktober 2013.
Themenschwerpunkt ist die interdisziplinär intensiv diskutierte Gabethematik.
Namhafte Autoren wie Marcel Hénaff, Jean Greisch, Burkhard Liebsch, Andreas Hetzel und Frank Adloff tragen zum hochaktuellen Diskurs um Gabe – Alterität – Anerkennung mit neuen Texten bei.

 

ISSN: 2194-2420 (Printversion)

ISBN: 978-3-943897-05-0 (Nr. 2/2013 Printversion)

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Preis:

  • Normalpreis (€ 21,40 inkl. MWSt.): Journal für Religionsphilosophie
  • Abonnement (€ 14,98 inkl. MWSt.): Journal für Religionsphilosophie

 

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(2012)

Journal für Religionsphilosophie Nr. 1 (2012)

Themenschwerpunkt: "Was ist Religionsphilosophie?"

cover journal1

Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Religionsphilosophie Dresden e.V.

Themenschwerpunkt Nr. 1: "Was ist Religionsphilosophie?".

 

ISSN: 2194-2420 (Printversion)

ISBN: 978-3-943897-04-3 (Nr. 1/2012 Printversion)

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Preis:

  • Normalpreis (€ 21,40 inkl. MWSt.): Journal für Religionsphilosophie
  • Abonnement (€ 14,98 inkl. MWSt.): Journal für Religionsphilosophie

 

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B. Autorinnen und Autoren

 

Frank Adloff

 

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Frank Adloff, Prof. Dr., hat seit 2010 den Lehrstuhl für Allgemeine und Kultursoziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg inne. Zuvor war er unter anderem Professor für die Soziologie Nordamerikas an der FU Berlin, Max Weber Fellow am European University Institute (Florenz) und Theodor Heuss Lecturer an der New School for Social Research (NYC). Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Soziologische Theorie, Kultursoziologie, Emotionen, Gabentheorie, Philanthropie und Zivilgesellschaft.

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

   

Thomas Alferi

 

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Thomas Alferi, ist seit 2009 Maître de conférence für Fundamentaltheologie an der Theologischen Fakultät der Université Catholique de l’Ouest, (PRES LUNAM) 3, place André Leroy – BP 10808, 49008 Angers. Im September 2011 wurde er zum kanonischen Professor ernannt. Als stellvertretender Direktor der staatlichen Forschungseinheit in Katholischer Theologie und Religionswissenschaften, EA 4377 (Université de Strasbourg) leitet er das Forschungsteam „Religion et société“. – F: Kunsttheorie, Religionsdidaktik, Französische Phänomenologie, Glaubensverantwortung und Hermeneutik, Stoizistische Philosophie und Christentum. – P: Kunst als Ernstfall von Wahrnehmung, Kunsttheoretische und religionsdidaktische Studien, 2002; Worüber hinaus Größeres nicht ‚gegeben‘ werden kann. Phänomenologie und Offenbarung nach Jean-Luc Marion, 2007; (Hg.) Tradition – œuvre de Dieu, 2013.

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

  • "'... die Unfasslichkeit der uns übersteigend-zuvorkommenden Liebe Gottes ...'. Von Balthasar als Orientierung für Marion", in: Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Hg.), Jean-Luc Marion. Studien zum Werk (2013), S. 103-126.
   

Sophie Arlet

 

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Sophie Arlet, M. A.: 2005 bis 2010 Studium an der TU Dresden: Philosophie, Germanistik/Literaturwissenschaft; z. Z. Dozentin und Videoproduzentin, ehem. Vorsitzende der ARDD e.V.

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

   

Jan Assmann

 

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© Jörg Müller / Beatrix Kersten 2014

 

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

   

Georg Austen

Georg Austen (geb. 1958), ab 1978 Theologiestudium in Paderborn und München, 1986–1996 Seelsorger, 1987–1990 Diözesanstufenkurat der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), sowie 1990–1996 Diözesanpräses der Katholischen Landjugendbewegung im Erzbistum Paderborn, 1996–2002 Diözesanjugendseelsorger des Bundes der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ) sowie Studentenpfarrer und Leiter der Hochschulgemeinde Paderborn, 2002–2006 Sekretär der deutschen Bischofskonferenz des XX. Weltjugendtages 2005 in Köln, seit 2008 Generalsekretär des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken e. V. und Sekretär des Diaspora-Kommissariates der deutschen Bischöfe; 2011 von Papst Benedikt XVI. ins Konsultoren-Kollegium des Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung berufen; Berater in der Unterkommission für Missionsfragen der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). – Veröffentlichungen: Wandel durch Licht und Zeit – Kirchenräume neu entdecken, Paderborn 1999; Schützen brauchen Ziele: Werkbuch für Gottesdienste und andere Anlässe, Paderborn 2001; Durchkreuztes Land, Stuttgart 2005; Zeig draußen, was du drinnen glaubst, Paderborn 2009; Damit das Leben reifen kann – Das Hausbuch für den Herbst des Lebens, Kevelaer 2015.
 

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  • "Heimat und Diaspora. Gedankensplitter aus Perspektive des Bonifatiuswerkes", gemeinsam mit Matthias Micheel, in: Heimat und Fremde. Präsenz im Entzug (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und René Kaufmann, S. 253ff.
   
   

Eberhard Avé-Lallemant

Eberhard Avé-Lallemant (1926–2015), Studium der Physik und Mathematik, Philosophie, Psychologie und Neueren Geschichte in München und Hamburg. Promotion in Philosophie 1959, Habilitation 1973, beides in München. 1958–1965 Wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Hedwig Conrad-Martius i. A. der Deutschen Forschungsgemeinschaft. 1973–2006 PD für Phänomenologische Philosophie an der Universität München. 1969–1991 Sammlung, Ordnung und Katalogisierung von Nachlässen aus dem Umkreis der Münchener Phänomenologie als Mitarbeiter der Bayerischen Staatsbibliothek. Veröffentlichungen und Herausgaben mit Schwerpunkten Münchener Phänomenologie (insbesondere zu Hedwig Conrad-Martius und Max Scheler), phänomenologische Methode, Philosophische Kosmologie und Politische Philosophie.
 

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Virginia Raquel Azcuy

Virginia Azcuy (geb. 1961), Studium der Theologie in Buenos Aires (Argentinien). Lizentiat in Dogmatischer Theologie 1988, drei Forschungsjahre in Tübingen, Promotion 1996 in Buenos Aires. Professorin für Theologie der Spiritualität und Dogmatik an der Theologischen Fakultät der kath. Universität in Buenos Aires; seit 2010 Forscherin am Zentrum für Theologie​ „Manuel Larraín“ in Chile; seit 2003 verantwortliche Koordinatorin des Studienprogamms „Teologanda“; Vizepräsidentin der Argentinischen Gesellschaft für Theologie (2010–2012). – Veröffentlichungen: La figura de Teresa de Lisieux. Ensayo de fenomenología teológia según von Balthasar, Buenos Aires 1997; als Herausgeberin: Ciudad vivida. ​​Prácticas de Espiritualidad en Buenos Aires, Buenos Aires 2014, Teologías hechas por mujeres. Hitos y cruces del camino, Buenos Aires 2014; „Semillas del giglo XX. Teología en la encrucijada de biografías, disciplinas y culturas“, in: Proyecto 36 (2000); „El lugar teológico de las muferes. Un punto de partida“, in: royecto 39 (2001); „Una teología epifánica, eficaz y discreta. Diálogo entre Edith Stein y la teología contemporánea“, in: Simposio Internazionale Edith Stein „Testimone per oggi, Profeta per domani“, Teresianum – Rom 1999; „Spiritualität als wissenschaftliche Disziplin und ihr Verhältnis zur Theologie. Der andere Beitrag der Sandra M. Schneiders“, in: Zukunft aus der Geschichte Gottes. Theologie im Dienst an einer Kirche für morgen. Für Peter Hünermann, hg. v. Guido Bausenhart, Margit Eckholt und Linus Hauser, Freiburg/Br. 2014, 537–560.

 

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  • "'Sancta Discretio' und Virgo Benedicta. Der Einfluß der benediktinischen Spiritualität auf Edith Stein", in: Edith Stein. Themen - Kontexte - Materialien (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, S. 205ff.
   

Katharina Bauer

 

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Katharina Bauer, Studium der Philosophie und Allgemeinen und vergleichenden Literaturwissenschaft und Promotion an der Ruhr-Universität Bochum. Zur Zeit tätig am Lehrstuhl für Politische Philosophie und Rechtsphilosophie der Ruhr-Universität (DFG-Projekt, eigene Stelle). Veröffentlichungen (Auswahl): Einander zu erkennen geben. Das Selbst zwischen Erkenntnis und Gabe, Freiburg 2012; „Der Gabediskurs: Ein Überblick“, in: Phänomenologische Forschungen 2012.

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Benjamin Baumann

Benjamin Baumann, studierte bis zum Herbst 2011 an der TU Dresden u. a. Philosophie, Soziologie, Ev. Theologie (Abschluss: B.A. mit einer Arbeit zum Verhältnis von Scham, Kontingenz und Realitätsflucht), derzeit studiert er im Masterstudiengang „Angewandte Ethik“ an der FSU Jena; hier liegt seine erste Publikation vor. – F: Peter Sloterdijk; Phänomenologie und Existentialismus; Philosophie des Todes und der Absurdität; Konstitution der Philosophie und Moralität in der Gegenwart; Diskurs-, Sozial- u. Medienethik.
 

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  • "Jean-Luc Marion und die Überwindung der Störung durch die Welt. Subjekt und Welt als gesättigte Phänomene", in: Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Hg.), Jean-Luc Marion. Studien zum Werk (2013), S. 297-322.
   

Beate Beckmann-Zöller

Beate Beckmann-Zöller (geb. 1966), Studium der Anglistik, kath. Theologie und Philosophie in München, Freiburg i. Br. und Weingarten (Bodensee); Wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Religionsphilosophie u. vergl. Religionswissenschaft (Institut für Philosophie, TU Dresden) 1993–2001, Promotion 2001 (bei H.-B. Gerl-Falkovitz), Wiss. Assistentin 2001–2004; seit 2004 Dozentin an der Kath. Stiftungsfachhochschule München; seit 2015 Vizepräsidentin der Edith-Stein-Gesellschaft. – Veröffentlichungen: Phänomenologie des religiösen Erlebnisses. Religionsphilosophische Überlegungen im Anschluß an Adolf Reinach und Edith Stein, Würzburg 2003; (mit H.-B. Gerl-Falkovitz) Die „unbekannte“ Edith Stein: Phänomenologie und Sozialphilosophie, Frankfurt a. M. 2006; Frauen bewegen die Päpste. Leben und Briefe der Hildegard von Bingen, Birgitta von Schweden, Caterina von Siena, Mary Ward, Elena Guerra und Edith Stein, Augsburg 2010; „Frau und Mann in den Weltreligionen. Religionswissenschaftliche Reflexionen über das Geschlechterverhältnis“, in: Gender in Wissenschaft und Alltag. Ringvorlesung, Dresden 2002, 153–176; „‚Heilige Familie‘? Jesus in seiner ‚natürlichen‘ Familie und seine Lehre von den ‚wahren Verwandten‘ mit einem Vergleich zu Buddha“, in: Kaufmann, René / Ebelt, Holger (Hgg.), Scientia et Religio. Religionsphilosophische Orientierungen. Festschrift für Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz zum 60. Geburtstag, Dresden 2005, 379–394; „Religious-Philosophical Reflections on the Relationship of Freedom and Commitment in Edith Stein and Simone Weil“, in: Joyce Avrech Berkman (Hg.): Contemplating Edith Stein, Notre Dame, Indiana 2006, 301–319; „Edith Stein’s Theory of the Person in Her Münster Years (1932–1933)”, in: American Catholic Philosophical Quarterly, „Edith Stein“, 82, 1, hg. v. Antonio Calcagno (2008), 47–70; „‚Wenn Gott ins Denken einfällt‘. Gotteserweise im phänomenologischen Ansatz Edith Steins“, in: Europa und seine Anderen. Emmanuel Levinas, Edith Stein, Jozef Tischner, hg. v. H.-B. Gerl-Falkovitz / R. Kaufmann / H. R. Sepp, Dresden 2010, 43–60; „Selbst-Behauptung, Hin-Gabe und die Gabe des Geistes. ‚Phänomenologie der Gabe‘ im Anschluss an Edith Stein“, in: Susan Gottlöber / René Kaufmann (Hgg.), Gabe, Schuld, Vergebung. Festschrift für Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Dresden 2011, 401–422; mit H.-B. Gerl-Falkvitz: Edith Stein – Themen, Kontexte, Materialien, Dresden 2015; Bearbeitung und Einführung der Edith-Stein-Gesamtausgabe Bände 6 (2010), 9 (mit Hans Rainer Sepp, 2014), 14 (2004), 15 (2005), 16 (2001), 17 (mit Viki Ranff, 2003).
 

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Sophie Binggeli

Sophie Binggeli (geb. 1963, Schweiz), Pharmazeutin (1987), Studium der Germanistik an der Staatsuniversität Lyon 2; 2000 Promotion (Doctor europaeus) über Die Frau bei Edith Stein. Ein philosophischer, theologischer und literarischer Ansatz; 2002 Lizenziat in Kath. Theologie am Institut d’Études Théologiques, Brüssel (Geistlicher Sinn der Hl. Schrift und mystisches Leben bei Henri de Lubac); Professorin für Kath. Theologie am Collège des Bernardins (Faculté Notre-Dame, École Cathédrale) in Paris ; seit 2011 Mitbegründerin der „Groupe de recherche steinien“ (Paris, Carmel de Montmartre – Collège des Bernardins) und der „Journées Edith Stein“ (Collège des Bernardins) mit Veröffentlichungen in Revue théologique des Bernardins 7 (2013), 14 (2015); „Beiträge Edith Steins zur Theologie Israels“ (Internat. Tagung, Universität Köln, erscheint demnächst im Herder Verlag); Mitarbeit am Edith Stein Lexikon (hg. v. M. Knaup, Freiburg i. Vorbereitung). – Veröffentlichungen: Unter den vielen französischen Veröffentlichungen: Le Secret de la Croix, trad. de S. Binggeli, présentation de Vincent Aucante et S. Binggeli, Paris 1998; Le féminisme chez Edith Stein, Paris 2009. Mitarbeit an drei Bänden der Edith Stein Gesamtausgabe (ESGA 13 mit Amata Neyer; ESGA 19 mit Ulrich Dobhan; ESGA 20).
 

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  • "'Fremde und Gäste auf Erden'. Einige biblische Gedanken über Steins 'Definition' des Juden als 'Ad infinitum'", in: Heimat und Fremde. Präsenz im Entzug (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und René Kaufmann, S. 153ff.
  • "Die Bedeutung der Hl. Schrift für Edith Stein", in: Edith Stein. Themen - Kontexte - Materialien (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, S. 215ff.
   
   

Christoph Böhr

Christoph Böhr (geb. 1954), ao. Professor am Institut für Philosophie der Hochschule Heiligenkreuz/Wien, arbeitete nach seinem Studium der Philosophie, Politikwissenschaft, Germanistik und Neueren Geschichte zunächst im wiss. Dienst des Deutschen Bundestages sowie als Mitarbeiter an der Universität; 1987–2009 Abgeordneter und Oppositionsführer im Landtag; 1999–2006 Gründungsvorsitzender und Leiter der Grundwertekommission der CDU, 2002–2006 deren stv. Bundesvorsitzender; Promotion über die „Philosophie für die Welt“; 2013 Berufung zum Permanent Fellow des Collegium Artes Liberales / Institute for Advanced Studies in the Humanities and the Social Sciences der Vytautas Magnus Universität, Kaunas/Litauen; Herausgeber der Reihe Das Bild vom Menschen und die Ordnung der Gesellschaft (Wiesbaden 2011ff., bisher 10 Bände), Mitglied im International Editorial Advisory Board der Zeitschrift Ethos (Lublin). – Veröffentlichungen (Auswahl): Philosophie für die Welt. Die Popularphilosophie der deutschen Spätaufklärung im Zeitalter Kants, Stuttgart/Bad Cannstatt 2003; Der Maßstab der Menschenwürde. Christlicher Glaube, ethischer Anspruch und politisches Handeln, Köln 2003; Gesellschaft neu denken, Frankfurt am M. 2004; Arbeit für alle – kein leeres Versprechen, Köln 2005; Friedrich Spee und Christian Thomasius. Über Vernunft und Vorurteil. Zur Geschichte eines Stabwechsels im Übergang vom 17. zum 18. Jahrhundert, Trier 2005, 2006; Eine neue Ordnung der Freiheit, Osnabrück 2007 (Mitherausgeber und Koautor); Facetten der Kantforschung. Ein internationaler Querschnitt, Stuttgart-Bad Cannstatt 2011 (Mitherausgeber und Koautor); Glaube, Gewissen, Freiheit. Lord Acton und die religiösen Grundlagen der liberalen Gesellschaft, Wiesbaden 2015 (Mitherausgeber und Koautor); Die Verfassung der Freiheit und das Sinnbild des Kreuzes. Das Symbol, seine Anthropologie und die Kultur des säkularen Staates, Wiesbaden 2015 (Herausgeber und Koautor); Europa und die Anthropologie seiner Politik. Der Mensch als Weg der Geschichte – Zur Philosophie Karol Wojtyłas, im Ersch. (Mitherausgeber und Koautor).
 

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  • "Denken am Ort der Hoffnung. Eine philosophische Reflexion auf eine theologische Tugend", in: Heimat und Fremde. Präsenz im Entzug (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und René Kaufmann, S. 181ff.
   

Irene Breuer

Irene Breuer, Dr. phil, erwarb im Jahre 1988 ein Diplom in Architektur und im Jahre 2003 ein Diplom in Philosophie an der Universidad de Buenos Aires, Argentinien. Zwischen 1991 und 2002 arbeitete sie als Architektin und war wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Akademische Rätin im Fachbereich „Architektur“ an verschiedenen argentinischen Universitäten. 2002 in Deutschland angesiedelt, schloss sie im Jahre 2012 ihr Promotionsstudium in Philosophie an der Bergischen Universität Wuppertal zum Dr. Phil. mit einer Dissertation zum Thema des Raumes bei Aristoteles und Husserl ab, die von Herrn Prof. em. Dr. Klaus Held und Herrn Prof.-Dr. Lázló Tengelyi betreut wurde. Forschungsschwerpunkte in der Architektur liegen im Bereich des Entwurfes, der Geschichte, der Theorie und Kritik der Architektur und in der Philosophie im Bereich der Ästhetik, der griechischen Antike und der deutschen sowie französischen Phänomenologie. Im Jahre 2010/2011 war sie Forschungs- bzw. Lehrassistentin im Fb. „Philosophie“ der BUW dank Stipendien des DAADs, im WS 2012/13 erhielt sie einen Lehrauftrag für das Fach „Geschichte der Architektur“ am Fb. „Design und Kunst“ an der BUW. Derzeit ist sie Lehrbeauftragte am Fb. „Philosophie“ an der BUW.
 

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Thomas Brose

Thomas Brose (geb. 1962), aktiv in der Friedlichen Revolution; Studium der Kath. Theologie und Philosophie in Erfurt, nach dem Mauerfall Geschichts- und Philosophiestudium in Berlin und Oxford, zugleich 1989–2004 Bildungsreferent der Katholischen Studentengemeinde Berlin; 1989ff. Begründer der Guardini-Lectures an der Humboldt-Universität; Koordinator für Religion und Wertorientierung der Konrad-Adenauer-Stiftung; Dr. phil, Dipl. theol., Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste; Lehrbeauftragter für Religionsphilosophie, Religionswissenschaften und Ethik in Berlin, Potsdam und Dresden; seit 2012 wissenschaftlicher Projektleiter am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und Religionswissenschaft der Universität Erfurt. Forschungsschwerpunkte: Christentum – Aufklärung – Religionskritik; Transformationsprozesse des Katholizismus; Glaubenstheorie bei Romano Guardini und Eugen Biser; Berlin-Stadtforschung; Religion und Politik. – Veröffentlichungen (Auswahl): Umstrittene Menschenwürde, Berlin 1994; Deutsches Neuland, Leipzig 1996; Gewagte Freiheit, Leipzig 1999; Zeitenwende – Glaubenswende, Leipzig 1998; Gewagter Glaube, Berlin 1998; Religionsphilosophie. Europäische Denker zwischen philosophischer Theologie und Religionskritik, Würzburg 22001; Umstrittenes Christentum, Berlin 2002; Johann Georg Hamann und David Hume, 2 Bde., Frankfurt a. M. 2005; Zwischen Himmel und Erde, Würzburg 2008; Glaube, Macht und Mauerfälle, Würzburg 2009; (mit Gesine Palmer) Religion und Politik, Tübingen 2013; Kein Himmel über Berlin? Glauben in der Metropole, Kevelaer 2014.
 

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  • "Interpretation der Welt. Weg zu geistiger Beheimatung: Romano Guardini und der 'Berliner Ansatz'", in: Heimat und Fremde. Präsenz im Entzug (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und René Kaufmann, S. 399ff.
   

Martin Büscher

 
  Prof. Dr. Martin Büscher, geb. 1957, Studium der Wirtschaftswissenschaften, Philosophie und Ev. Theologie in Köln, Freiburg, Heidelberg und Harare/Zimbabwe, Diplom und Promotion in Freiburg, Post-Doc-Studien in Cambridge (Mass.) und Moskau, Habilitation in St. Gallen, Vizedirektor des Instituts für Wirtschaftsethik; Leiter der Industrie- und Sozialarbeit der Ev. Kirche von Westfalen; seit 2009 Professor für Wirtschaftswissenschaften/Wirtschafts- und Unternehmensethik an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel für die interdisziplinäre akademische Weiterbildung (MA, PhD) von Führungskräften aus Diakonie und Sozialwirtschaft. F: Integrative Wirtschaftsethik, normatives Management, Ordnungsethik. P: Marktwirtschaft und kontextuelle Ökonomie (2000), Integrating the Ethical Perspective – Methods, Cases, Levels in Business and Management (mit D. Garcia und H. De Geer, 2005), Discovering, Reflecting and Balancing Values (mit M. Quante, 2014).

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Luigi Castangia

 
 

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Hermann Deuser

 

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Hermann Deuser, Prof. Dr. Dr. h.c., Studium der Ev. Theologie, Germanistik und Philosophie in Frankfurt am Main, Marburg und Tübingen; Promotion zum Dr. theol. (1973) und Habilitation (1978) für Systematische Theologie in Tübingen; Professor für Ev. Theologie an der Bergischen Universität Wuppertal (1981-1993); Universitätsprofessor für Systematische Theologie in Gießen (1993-1997), 1997 bis zur Emeritierung 2011 für Systematische Theologie und Religionsphilosophie in Frankfurt am Main; 2007/08 Forschungsjahr im Rahmen des Programms "Pro-Geisteswissenschaften/Opus Magnum" der VolkswagenStiftung; 2006/07 und seit 2008 Fellow am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt. Forschungsschwerpunkte: Kierkegaard-Forschung, Mit-Hrsg. der Deutschen S. Kierkegaard Edition (2005ff.); Amerikanischer Pragmatismus, Ch.S. Peirce’ Religionsphilosophie.

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Ian DeWeese-Boyd

 

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Jonas Diekhans

Jonas Diekhans, beendete im Herbst 2011 sein Studium der Philosophie und Literaturwissenschaften an der TU Dresden als Bachelor of Arts und ist mittlerweile Student der Psychologie an der Universität Hamburg. – F: Martin Heidegger, Jacques Lacan und Robert Zajonc, Der Affekt und seine Beziehung zum Denken in der Phänomenologie, der Psychoanalyse und den positivistischen Wissenschaften.

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Maria Dittmar

 

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© Kaufmann 2014

Maria Dittmar: Lehramtsstudium für Ethik/Philosophie u. Französisch an der TU Dresden; Erstes Staatsexamen 2010; z.Z. Studienreferendarin am Friedrich-Schiller-Gymnasium Pirna.

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Ulrich Dobhan OCD

P. Ulrich Dobhan OCD (geb. 1944), 1963 Eintritt in den Teresianischen Karmel, 1969 Priesterweihe in Rom, 1970 Lizenziat am Teresianum in Rom, 1977 Dr. theol. in Würzburg, 1981–1993 Provinzial der Deutschen Ordensprovinz, seit 1992 Professor am Centro Internacional Teresiano-Sanjuanista (CITeS) in Ávila, 1997–2003 in der Generalleitung in Rom, dann Generalsekretär für die Karmelitinnen in Rom, ab 2008 Provinzial in Deutschland. – Veröffentlichungen: Seit 1995 Mitübersetzer und -herausgeber der Werke des Johannes vom Kreuz, ab 2000 Mitherausgeber der Edith Stein Gesamtausgabe (ESGA), Bearbeiter von Bdn. ESGA 18 u. 19; ab 2002 zusammen mit Elisabeth Peeters OCD Übersetzer und Herausgeber der Schriften Teresas von Ávila, seit 2004 Schriftleiter des Edith Stein Jahrbuches. Mitglied im Vorstand der Edith-Stein-Gesellschaft Deutschland e.V.

 

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

  • "Die Geschichte des Internationalen Edith Stein Instituts Würzburg bis zur Edith-Stein-Stiftung Köln", in: Edith Stein. Themen - Kontexte - Materialien (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, S. 267ff.
   

Maja Dshemuchadse

 
  Dr. Maja Dshemuchadse ist Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie der Technischen Universität Dresden und arbeitet als Systemische Therapeutin in freier Praxis. F: Prozessdynamik von Entscheidungsprozessen, Zusammenhang von Kognition und Emotion sowie soziale Interaktion. P: Einfluss von Stimmungen auf kognitive Parameter: Ein dynamisch-konnektionistischer Forschungsansatz, Saarbrücken: Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften 2009. „Improtherapie“ (mit Stefan Scherbaum), in A. Wienands (Hg.), System und Körper: Der Körper als Ressource in der systemischen Praxis. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2013. S. 160–176.

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Edith Düsing

 

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© Kaufmann 2014

Prof. Dr. phil. Edith Düsing studierte 1969-1976 Philosophie, Mathematik, Pädagogik an der Universität Köln; 1977 Dissertation zur Ich-Identität bei Hegel, Nietzsche, Dilthey; 1984 Habilitationsschrift zum Verhältnis von Intersubjektivität und Selbstbewußtsein; Gastprofessuren an verschiedenen Hochschulen, z.B. in Marburg; seit 2003 Lehre an der Freien Theologischen Hochschule Gießen; Düsing ist Mitbegründerin der Internationalen Johann-Gottlieb-Fichte-Gesellschaft. Aktuelle Publikationen: Nietzsches Denkweg, 2. Aufl. 2007; (Mit-)Herausgeberin von fünf Bänden zum GEIST (2006-2009): Geist und Willensfreiheit; Geist und Psyche; Geist, Eros und Agape; Geist und Heiliger Geist; Geist und Sittlichkeit. Forschungsschwerpunkte: Religions- und Sozialphilosophie; Epochen: Deutscher Idealismus und 19. Jahrhundert; Prof. Düsing publizierte zahlreiche Aufsätze zu u.a. Kant, Fichte, Hegel, Kierkegaard, Nietzsche.

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Felix Ekardt

 
  Prof. Dr. Felix Ekardt, geb. 1972, akademische Abschlüsse in Jura (zwei Staatsexamen), Religionswissenschaft, Soziologie und (Rechts-)Philosophie; Promotion und Habilitation im Bereich der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung Halle 2000 und Rostock 2003, 2002 bis 2008 Professor an der Universität Bremen. Seit 2009 Gründer und Leiter der – außeruniversitären – Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik in Leipzig/Berlin; ferner Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Universität Rostock, Mitglied des Wissenschaftscampus Phosphorforschung Rostock und Fellow am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover, weiterhin ständiger Gastautor in einigen überregionalen Zeitungen. F: transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung, Umweltrecht und Umweltpolitik, Transformationsforschung, Governance-Forschung, Gerechtigkeits- und Menschenrechtstheorie; P: Theorie der Nachhaltigkeit (3. Aufl. 2015); Ökonomische Instrumente und Bewertungen von Biodiversität (2015); Jahrhundertaufgabe Energiewende (2014).

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Daniela Falcioni

Daniela Falcioni, Studium der Philosophie in Rom und Heidelberg (u. a. bei H.-G. Gadamer), seit 2001 Professorin für Philosophie an der Universität Kalabrien. Veröffentlichungen (Auswahl): „Conceptions et pratiques du don en Islam“, in: Revue du MAUSS, Vol. 39/1 (2012), S. 339–360; „Immanuel Kant und Adolf Reinach: Zwei Linien des Widerstandes im Vergleich“, in: Kant-Studien 3 (2002), S. 351–370; „Aporien des Strafrechts bei Kant. Eine Alternative zum Ius Talionis“, in: Kant und die Berliner Aufklärung, Berlin 2001, S. 106–115.
 

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Ulrich Fentzloff

Ulrich Fentzloff: studierte evangelische Theologie und Philosophie in Tübingen. Seit 20 Jahren ist er Pfarrer in Langenargen am Bodensee und hält Vorträge und Dichterlesungen. Seit 2005 Internet-Blog „Tagebuch eines Landpfarrers“. 2011 entstand das Hörspiel bei Deutschlandradio Kultur: LANDPFARRER FENTZLOFFS NACHTBÜCHER.

 

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Urbano Ferrer

Urbano Ferrer (geb. 1948), Promotion in Philosophie 1970 (Madrid, Universidad Complutense) mit einer Dissertation über Intentionalität bei Husserl (ausgezeichnet mit einem nationalen Preis), Dozent in Madrid, Navarra (1977–1984). Seit 1984 Professor (seit 2010 Ordentlicher Professor) und Leiter des Seminars für Ethik an der Universität von Murcia; mittels DAAD-Stipendien Erweiterung der philosophischen Studien in Münster (1981), Köln (1986), München (1990) und Freiburg/Br. (1995); Mitglied der SEFE (Sociedad Española de Fenomenología), AEBI (Asociación Española de Bioética) und AEP (Asociación Española de Personalismo). – Veröffentlichungen: Perspectivas de la acción humana (1990); Conocer y actuar. Dimensiones fenomenológica, ética y política (1992); La autodeterminación y sus paradojas (1996); Filosofía Moral (1997); ¿Qué significa ser persona? (2002); Welt und Praxis. Schritte zu einer phänomenologischen Handlungstheorie (2006); Para comprender a Edith Stein (ed.) (2008); El principio antropológico de la Ética (En diálogo con Zubiri) (2010); La ética en Husserl (2011) und zahlreiche Aufsätze.

 

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Gabriel Franke

 
 

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Corbin Gams

Corbin Gams (geb. 1966 in Wäschenbeuren/D), 2014 can. Lizentiat der Theologie an der Theologischen Hochschule Chur (CH); 1993–1998 Pastoralreferent in der Schweiz, 1998–2003 in der Finanzwirtschaft in Deutschland tätig, 2003–2011 Leiter der „Abendakademie für Glaube und Evangelisation“ der Diözese Feldkirch (A), seit 2005 Referent für Theologie des Leibes, seit 2008 Mitarbeiter der „Initiative Christliche Familie“ bei der Österreichischen Bischofskonferenz; seit 2011 Studienleiter des Studiengangs „Theologie des Leibes“, seit 2015 Studienleiter des Studiengangs „Leib-Bindung-Identität. Entwicklungssensible Sexualpädagogik“ an der päpstlichen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz (A). – Veröffentlichungen: Liturgie der Liebe, Die Sprache des Leibes in ihrer ganzen Tiefe, Altötting 2015; zusammen mit Birgit Gams: Eine Vision von Liebe, Kisslegg 2014; zusammen mit Leo Tanner und Birgit Gams: Sexualität als Liebeskraft leben. Orientierung und Hilfen, Eggersriet 2016.
 

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  • "Die Theologie des Leibes als Weg von der ersten zur endgültigen Heimat", in: Heimat und Fremde. Präsenz im Entzug (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und René Kaufmann, S. 295ff.
   

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

 

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Prof. Dr. phil. habil. Dr. theol. h. c. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (*1945): Promotion (1971) und Habilitation (1979) an der LMU München über italienische Renaissancephilosophie, über Cusanus dann Verlagerung des Interesses auf Religionsphilosophie; 1975-1984 Studienleiterin auf Burg Rothenfels am Main; ab 1979 Lehraufträge an den Universitäten München, Tübingen, Eichstätt, Bayreuth; 1986-88 Oberassistentin am Lehrstuhl für Christliche Weltanschauung, Religions- und Kulturtheorie der LMU München, 1989 Professur für Philosophie an der PH Weingarten; 1993-2011 Lehrstuhl für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der TU Dresden; seit 2011: Ausbau des Europäischen Instituts für Philosophie und Religion (EUPHRat) an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz, Wien.

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Sandro Gorgone

Sandro Gorgone, Dr. phil., 2003 Promotion, ist Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Theoretische Philosophie der Universität Messina. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Philosophie Heideggers, Jüngers und Lévinas, die Philosophie der Technik, die Frage nach dem Nihilismus und die französische Phänomenologie des 20. Jahrhunderts. Von Sandro Gorgone liegen vor: Cristallografie dell’invisibile. Dolore, eros e temporalità in Ernst Jünger [Kristallographie des Unsichtbaren. Leiden, Eros und Zeitlichkeit bei Ernst Jünger], Milano 2002; Il tempo che viene. Martin Heidegger: dal kairós all’Ereignis [Die kommende Zeit. Martin Heidegger: vom kairós zum Ereignis], Napoli 2005; Nel deserto dell’umano. Potenza e Machenschaft nel pensiero di Martin Heidegger [In der Wüste des Menschlichen. Macht und Machenschaft im Denken Martin Heideggers], Milano 2011 und verschiedene Aufsätze in italienischen, französischen und deutschen Zeitschriften.

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Gerhard Graf

Dr. Gerhard Graf (geb. 1931), aufgewachsen in Schiers (Graubünden). Besuch der dortigen Internatsschule, dann Studium der Philosophie, Altphilologie und Germanistik in Zürich und Basel; Doktorat mit einer Platondissertation. Lehrer am Lyceum Alpinum Zuoz (Engadin) und an den kantonalen Gymnasien Solothurn und Liestal.
 

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Stephan Grätzel

Stephan Grätzel (geb. 1953), seit 1998 Universitätsprofessor für Philosophie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Leiter des Arbeitsbereich Praktische Philosophie und der Forschungsstellen zu Maurice Blondel und Eugen Fink. Herausgeber der Eugen Fink Gesamtausgabe (EFGA), Mitherausgeber des Jahrbuches psycho-logik und der Buchreihe dia-logik. – Veröffentlichungen (Auswahl): Der Ernst des Spiels: Vorlesungen zu einer Philosophie des Spiels, 2., erw. Aufl. London 2007; „Praxis und Poetik: Beiträge zum Projekt ‚Der Roman als philosophischer Text‘“, in: Jahrbuch der Internationalen Maurice Blondel-Forschungsstelle für Religionsphilosophie (Schriftenreihe der Internationalen Maurice-Blondel-Forschungsstelle für Religionsphilosophie der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz; 5), London 2008; Organische Zeit: zur Einheit von Erinnerung und Vergessen, 2., erw. und überarb. Aufl. London 2009; „Romano Guardini – die Aufarbeitung der Schuld“, in: Reifenberg, Peter (Hg.), Einladung ins Heilige: Guardini neu gelesen, Würzburg 2009, 163–172; „Erb-Schuld und Verzeihen“, in: Harbeck-Pingel, Bernd (Hg.), Emotionen und Verhalten: in theologischer und philosophischer Perspektive, Leipzig 2012, 147–156; Sprachen der Versöhnung, Freiburg 2016.
 

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

  • "Der Massenautist und der Massenvagabund. Formen der Ent-Leiblichung im 21. Jahrhundert", in: Heimat und Fremde. Präsenz im Entzug (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und René Kaufmann, S. 71ff.
   

Jean Greisch

 

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© Kaufmann 2014

Jean Greisch, Studium der Philosophie und Theologie in Luxembourg, Innsbruck und Paris. Promotion in Paris, Habilitation an der Universität Straßburg. Von 1985 bis 1994 Dekan der Fakultät des Institut Catholique in Paris, wo er den Lehrstuhl für Ontologie und Metaphysik innehatte. 2009-2012 Guardini-Stiftungsprofessur an der HU Berlin. Mitglied des Institut International de Philosophie. Veröffentlichungen (Auswahl): Paul Ricoeur. L‘itinérance du sens, Grenoble 2001; Fehlbarkeit und Fähigkeit. Paul Ricoeurs philosophische Anthropologie, Münster 2009.

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

   

Gerd Grübler

 

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Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

   

Alexandra Grüttner-Wilke

 

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© Kaufmann 2014

Alexandra Grüttner-Wilke, M.A.: Studium der Germanistik/ Literaturwissenschaft, Philosophie und Erziehungswissenschaft an der TU-Dresden. Abschlussarbeit „Autorenbild – Autorenbildung – Autorenausbildung“ zur Situation der Autorenausbildung in Deutschland unter der Fragestellung der Lehr- und Lernbarkeit des literarischen Schreibens, erschienen bei: Verlag Traugott Bautz, in der Reihe: libri virides, Bd. 9, hg. v. Hans Rainer Sepp, Nordhausen 2011. Nach dem Studium tätig als Stipendiatin der Robert-Bosch-Stiftung mit einem Lehrauftrag in Swidnik (PL) sowie als Lehrkraft des theoretischen Unterrichts für Deutsch und Ethik an der HOGA Schloss Albrechtsberg; derzeit in Elternzeit.

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Martin Hähnel

 

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© Kaufmann 2014

Martin Hähnel, Dr. des.: studierte an der Technischen Universität Dresden Philosophie, Wirtschafts- und Sozialgeschichte und Romanistik. Er war von 2009–2011 Lehrbeauftragter an der TU Dresden und ist seit 2011 Lehrbeauftragter an der KU Eichstätt. Seit April 2010 ist er zudem Promotionsstipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung. Er ist Mitglied in mehreren philosophischen Gesellschaften und derzeit stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Religionsphilosophie Dresden e. V. Momentan arbeitet er unter Betreuung von Prof. Walter Schweidler (KU Eichstätt) an einem Promotionsprojekt mit dem Arbeitstitel „Die natürlich gute Haltung. Moralphänomenologische Studien zum Ethosbegriff“. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Ethik, Phänomenologie, Religionsphilosophie, Philosophischen Anthropologie und Ästhetik.

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Dominik Hammer

Dominik Hammer ist Politikwissenschaftler und arbeitet am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover.
 

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James D. Hart

James G. Hart (geb. 1936), Studium der philosophischen Theologie an der Divinity School, University of Chicago, dort Promotion 1972 zu Hedwig Conrad-Martius’ Phenomenological Ontology. 1972–2002 Dozent an der Indiana University (Bloomington). Forschungsinteressen hauptsächlich auf dem Gebiet der Phänomenologie Husserls. Hauptwerk: The Person and the Common Life (Kluwer, 1992). Als Herausgeber mit Tomis Kapitan: Hector-Neri Castaneda: The Phenomeno-Logic of the I: Essays in Self-Consciousness (Indiana University Press, 1999). Neuere Veröffentlichungen zu Aristoteles, Michel Henry und Karl Jaspers.
 

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

  • "Notes on Temporality, Contingency, and Eternal Being: Aspects of Edith Stein’s Phenomenological Theology", in: Edith Stein. Themen - Kontexte - Materialien (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, S. 105ff.
   

Stefan Hartmann

Dr. Stefan Hartmann: Pfarrer in Oberhaid bei Bamberg; Primarschullehrer in Sarnen/Schweiz; Internats-Präfekt am Benediktinerkollegium (1973–1974); Studium der Psychologie, Philosophie und kath. Theologie in Freiburg/Schweiz (1974–1976); Studium der kath. Theologie in Trier und Freiburg i. Br. (1976–1979); Diplom in kath. Theologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. (1979) mit Diplomarbeit in Fundamentaltheologie (Prof. Dr. Bernhard Casper); 1982: Priesterweihe in Trier durch Bischof Dr. Hermann Josef Spital; 1993-1996 Universitätsseelsorger in Wien; seit September 2001 Pfarrer in Oberhaid bei Bamberg; 2004 Lic. theol. (s.c.l.) an Kath. Universität Eichstätt mit der Arbeit „Christo-Logik der Geschichte bei Hans Urs von Balthasar. Zur Systematik und Aktualität seiner frühen Schrift ‚Theologie der Geschichte‘“, veröffentlicht 2004 im Dr. Kovac-Verlag Hamburg; 2008 Dr. theol. (s.c.l.) an Kath. Universität Eichstätt mit der Dissertation „Maria in der Heilsgeschichte. Eine theologiegeschichtlich-systematische Untersuchung der Mariologie des Heinrich M. Köster“ (veröffentlicht 2009 unter dem Titel „Die Magd des Herrn“ im Pustet-Verlag Regensburg). P: Standorte. Theologische Skizzen und Gestalten (2010); Christo-Logik der Geschichte bei Hans Urs von Balthasar. Zur Systematik und Aktualität seiner frühen Schrift „Theologie der Geschichte“ (2004).

 

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Friedrich Hausen

 

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© Kaufmann 2014

Friedrich Hausen, Dr. des.: studierte Philosophie in Konstanz und Dresden und schrieb 2007–2012 seine Dissertationsschrift zum Thema „Wert und Sinn – apriorische Hermeneutik in der Spur Max Schelers“, die demnächst erscheinen wird. Er ist seit 2007 neben der Philosophie in der Dresdner Musik- und Kunstszene organisatorisch, künstlerisch und als Autor aktiv.

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Maximilian Heinrich Heim

Maximilian Heinrich Heim (geb. 1961), Studium der kath. Theologie in Augsburg, Heiligenkreuz, Bochum und Graz; seit 1983 Zisterzienser von Heiligenkreuz/NÖ; 1988 Priesterweihe und Klosterneugründung von Bochum-Stiepel; 1996–2004 Novizenmeister; 1999–2004 Prior in Heiligenkreuz; 2003 Promotion in Graz; 2003–2011 Lehrauftrag für Fundamentaltheologie in Heiligenkreuz; 2004–2011 Prior des Klosters Stiepel; seit 2011 Abt des Zisterzienserstiftes Heiligenkreuz und Magnus Cancellarius der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz. – Veröffentlichungen: Joseph Ratzinger – Kirchliche Existenz und existentielle Theologie. Ekklesiologische Grundlinien unter dem Anspruch von „Lumen gentium“, Frankfurt a. M. 32014; Auf Fels gebaut. Freude an Kirche und Glaube, Heiligenkreuz 2014. Herausgebertätigkeit: Zur Mitte der Theologie im Werk von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI., Ratzinger-Studien Bd. 6, Regensburg 2013. Mitarbeit bei der Herausgabe der Reihe Joseph Ratzinger Gesammelte Schriften (JRGS).
 

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Helmut Heit

Dr. phil.; Wissenschaftlicher Projektleiter im Rahmen eines "Dilthey-Fellowships an der TU Berlin; Seit Oktober 2007: Dilthey-Fellow im Rahmen der Exzellenzinitiative 'Pro Geisteswissenschaften' der VolkswagenStiftung am Institut für Philosophie, Wissenschaftstheorie, Wissenschafts- und Technikgeschichte der Technischen Universität Berlin; 2010: Vertretung einer Professur für Philosophie und Geschichte der Geistes- und Sozialwissenschaften an der Leibniz Universität Hannover; 2006-2007: Wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem DFG-Projekt zu Paul Feyerabends "Einführung in die Naturphilosophie" an der Humboldt-Universität zu Berlin; 2005-2006: DAAD-Postdoktorand am Department for Philosophy der University of California, San Diego; 2003-2005: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Zentralen Einrichtung für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsethik der Leibniz Universität Hannover; 2003: Promotion im Fach Philosophie an der Leibniz Universität Hannover mit einer Arbeit zur Rekonstruktion der Entstehung von Philosophie in der griechischen Antike; 1999-2003: Promotionsstudien in Hannover und Berlin, Forschungsaufenthalte in London (2000) und an der University of Melbourne (2002). Stipendiat der Hans-Böckler-Stiftung; 1998: Magister Artium im Fach Philosophie und Politische Wissenschaft mit einer Magisterarbeit zum Mythos bei Platon, ausgezeichnet mit dem Förderpreis der Victor-Rizkallah Stiftung; ARBEITSSCHWERPUNKTE: Allgemeine Wissenschaftsphilosophie, Praktische Philosophie (insbes. Kultur- und Sozialphilosophie), Geschichte der Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts, Antike Philosophie.
 

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

   

Marcus Held

 

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Marcus Held arbeitet derzeit als „Digital Humanist“ bei DARIAH-DE am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz und ist wiss. Mitarbeiter an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Johannes Gutenberg Universität Mainz im Fach Systematische Theologie und Sozialethik. Er war DFG-Stipendiat am GK 844 „Weltgesellschaft – Die Herstellung und Repräsentation von Globalität“ an der Universität Bielefeld, sowie wiss. Mitarbeiter an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg am Institut für ev. Theologie und Religionspädadogik. Er ist seit 2011 Kollegiat am GK 1608 „Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive“. Aktuelle Arbeitsschwerpunkte sind: „Digital Theology “, Digital Humanities, Theorie der Gabe, Ereignisontologie und Metaphysik, Sprachphänomenologie und Theorie des Schweigens.

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Marcel Hénaff

 

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Marcel Hénaff, hat an der Universität Kopenhagen und am Collège international de philosophie in Paris gelehrt. An der Universität von Abidjan studierte er Ethnologie. Seit 1988 ist er Professor für Französische Literatur, Philosophie und Anthropologie an der University of California in San Diego. – P: Der Preis der Wahrheit. Gabe, Geld und Philosophie (2009); Le Don des philosophes. Repenser la réciprocité (Paris: Le Seuil 2012; die dt. Ausgabe erschien unter dem Titel Die Gabe der Philosophen. Gegenseitigkeit neu denken 2014 bei transcript.

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Sascha Heße

 
 

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Andreas Hetzel

Andreas Hetzel, Professor am Philosophischen Institut der Fatih Universität in Istanbul. Arbeitsschwerpunkte: Politische Philosophie (Diskurse radikaler Demokratie), Sozialphilosophie der Moderne (Theorien der Macht), Sprachphilosophie (Pragmatik und klassische Rhetorik), Umweltethik (Antworten auf die Biodiversitätskrise). Veröffentlichungen u. a.: Zwischen Poiesis und Praxis. Elemente einer kritischen Theorie der Kultur (2001); Interpretationen: Hauptwerke Sozialphilosophie (2001 – mit Gerhard Gamm und Markus Lilienthal); Die Wirksamkeit der Rede. Zur Aktualität klassischer Rhetorik für die moderne Sprachphilosophie (2011).

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Philipp W. Hildmann

Philipp W. Hildmann (geb. 1973), Studium der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft, Evang. Theologie und Mediävistik in Erlangen, Zürich und München, 2001–2003 Wiss. Mitarbeiter der Ernst-Troeltsch-Forschungsstelle am Lehrstuhl für Systematische Theologie und Ethik der Ludwig-Maximilians-Universität München; 2004 Promotion, 2004–2009 Referent für Werte, Normen und gesellschaftlichen Wandel in der Akademie für Politik und Zeitgeschehen der Hanns-Seidel-Stiftung, 2008–2009 Lehrbeauftragter an der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt; seit 2009 Leiter des Vorstandsbüros der Hanns-Seidel-Stiftung, seit 2014 Beauftragter für Interkulturellen Dialog; Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Forschungsschwerpunkte: Politik und Religion, Interkultureller Dialog und Menschenrechte sowie Literatur- und Ideengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. – Veröffentlichungen (Auswahl): Schreiben im Zweiten Konfessionellen Zeitalter. Jeremias Gotthelf (Albert Bitzius) und der Schweizer Katholizismus des 19. Jahrhunderts, Basel 2005; Von der Freiheit des konservativen Denkens. Grundlagen eines modernen Konservatismus, München 2009; Ethische Politikberatung, Baden-Baden 2012 (Mitherausgeber); Demokratie und Islam. Theoretische und empirische Studien, Wiesbaden 2014 (Mitherausgeber); Glaube, Gewissen, Freiheit. Lord Acton und die religiösen Grundlagen der liberalen Gesellschaft, Wiesbaden 2015 (Mitherausgeber).
 

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

   

Hans-Joachim Höhn

Hans-Joachim Höhn studierte Philosophie und Kath. Theologie in Frankfurt, Rom und Freiburg, wurde 1984 in Freiburg promoviert und 1989 in Bonn habilitiert. Seit 1991 ist er Professor für Systematische Theologie und Religionsphilosphie an der Universität zu Köln und seit 2012 Koordinator des MA-Studienganges "Religion - Kultur - Moderne; jüngste Veröffentlichungen: Zeit und Sinn. Religionsphilosophie postsäkular, Paderborn/München/Wien/Zürich 2010; Gott - Offenbarung - Heilswege. Fundamentaltheologie, Würzburg 2011; Das Leben in Form bringen. Konturen einer neuen Tugendethik, Freiburg/Basel/Wien 2014.

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

   

Henrik Holm

 

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© Kaufmann 2014

Dr. phil. Henrik Holm ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg und Dozent für Kirchengeschichte mit Schwerpunkt Ideengeschichte an der Universität Rostock. Promotion in Philosophie TU-Dresden 2010, Dipl. theol. Humboldt-Universität zu Berlin 2006. – F: Geschichte der Philosophie (besonders Augustin, Thomas von Aquin, Kant, Schelling, Heidegger, Wittgenstein), Kunstphilosophie, Musikästhetik und Religionsphilosophie. – P: Die Unergründlichkeit der kreatürlichen Wirklichkeit. Eine Untersuchung zum Verhältnis von Philosophie und Wirklichkeit bei Josef Pieper, Dresden 2011.

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

   

Karen Joisten

Karen Joisten (geb. 1962), 1993 Promotion zum Dr. phil (Preis der Johannes Gutenberg-Universität Mainz „in Anerkennung der hervorragenden wissenschaftlichen Arbeit“), 1995–1997 Wiss. Angestellte am Phil. Seminar der Universität Mainz, 1997–1998 Wiss. Mitarbeiterin am Phil. Seminar der Universität Mainz, 1998–2004 Wiss. Assistentin am Phil. Seminar der Universität Mainz; 2001 Habilitation im Fach Philosophie mit einer Arbeit über „Philosophie der Heimat – Heimat der Philosophie“ (Publikation gefördert von der DFG), 2001–2010 C-2 Hochschuldozentur an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, 2010–2011 Fellow am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover, 2010–2013 Akademieleiterin mit den Schwerpunkten der Medizin-, Pflege-, Psychiatrie- und Psychotherapieethik, seit 1.10.2013 Gastprofessur an der Universität Kassel. – Veröffentlichungen (Auswahl): Die Überwindung der Anthropozentrizität durch Friedrich Nietzsche, Würzburg 1994; Philosophie der Heimat – Heimat der Philosophie, Berlin 2003; Aufbruch. Ein Weg in die Philosophie, Berlin 2007; Philosophische Hermeneutik, Berlin 2009 (= Reihe Akademie Studienbücher); Die Geschichtenphilosophie Wilhelm Schapps. Eine Einführung, Freiburg i. Br. 2016.
 

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

  • "Der Massenautist und der Massenvagabund. Formen der Ent-Leiblichung im 21. Jahrhundert", in: Heimat und Fremde. Präsenz im Entzug (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und René Kaufmann, S. 61ff.
   

Dirk Kaesler

 
   

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Margot Käßmann

 
   

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René Kaufmann

 

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© Uwe Schneider (Studio Black & White) 2014

René Kaufmann, M.A., freier Autor, Lektor und Verleger; z. Zt. Abschluss der Promotion zur Theodizee-Problematik; Mitherausgeber der Reihe Religionsphilosophie. Diskurse und Orientierungen (Dresden 2009ff.). – F: Religionsphilosophie, Anthropologie, Kulturphilosophie, Sozialphilosophie, Theodizee. – P: m. S. Gottlöber Hg. v.: Schuld – Gabe – Vergebung (2011); „Einführung zum Gabephänomen und -diskurs“, „Gabe und die Dativ-Struktur menschlicher Existenz“, in: ebd., S. 23–66, 167–198; gem. m. M. Hähnel, „Religionsphilosophie“, in: J. Rohbeck u. P. H. Breitenstein (Hg.), Philosophie. Geschichte – Disziplinen – Kompetenzen (2011), S. 355–365.

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

   

Anne Kemper

 
  Dr. Anne Kemper, geb. 1961, nach dem Abitur einjähriger Aufenthalt in Schottland (Sozialarbeit), Studium der Katholischen Theologie (Dipl.) und der Philosophie (M.A.) in Tübingen, Stipendiatin im Graduiertenkolleg am Zentrum für Ethik in den Wissenschaften in Tübingen, Promotion im Fach Philosophie zum Thema Naturästhetik und Umweltethik, Theaterarbeit, Übersetzungen, langjährige Tätigkeit in der IT- und Unternehmensberatung, Lehraufträge u. a. zu Anthropologie der Arbeit und Ethnic Marketing, seit 2009 Beraterin/GF (Cunctus Consult). F: Kultur-, Sozial- und Arbeitsphilosophie, Ästhetik, Unternehmensethik. P:Unverfügbare Natur. Ästhetik, Anthropologie und Ethik des Umweltschutzes, Frankfurt a.M. 2001.

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

   

Beatrix Kersten

 

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© Kaufmann 2014

Beatrix Kersten, studierte Slawistik, Skandinavistik und Osteuropäische Geschichte in Bonn, Jyväskylä (FIN) und Prag (CZ) und sattelte dann auf eine Ausbildung zur Cutterin um. Während längerer Aufenthalte in Paris und Amsterdam nahm sie an der Fernuniversität Hagen ein Studium der Philosophie und Politikwissenschaft auf. Seit 2011 ist sie an der TU Dresden im Doktorat bei Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz zu Romano Guardini und Martin Heidegger. Sie lebt in Amsterdam und Annahütte (Niederlausitz) und arbeitet als Texterin und literarische Übersetzerin aus dem Ukrainischen und Russischen. Mit ihrem Mann betreibt sie das Seminar- und Kulturhaus Heyevilla. Forschungsschwerpunkte: Existenzphilosophie, jüdische Religionsphilosophie (Rosenzweig, Buber, Heschel), mittelalterliche Philosophie, politische Philosophie der Moderne, Philosophie und Literatur, Friedrich Nietzsche, Hannah Arendt. P: Von der glücklichen Zeitlichkeit zum gebrochenen Versprechen. Ein philosophisches Panorama des Augenblicks von Goethe über Nietzsche bis Adorno (Nordhausen 2012). Seit 2013 Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Religionsphilosophie Dresden. e.V.

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

   

Antje Kleinewefers

Antje Kleinewefers (geb. 1941), Studium der Deutschen Philologie, Philosophie, Kunstgeschichte u. a. in Freiburg i. Br., Münster und Wien; Promotion und Staatsexamen; 1970–1973 Lektorin für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Nizza; 1976–1978 Lehrauftrag an der Kath. Universität Nijmegen/Niederlande; 1974–1999 Gymnasiallehrerin für Deutsch, Philosophie, Kunst und Musik; seit 1999 Vortragstätigkeit in der Erwachsenenbildung; 2002–2012 Präsidentin der Gertrud-von-le-Fort-Gesellschaft. – Veröffentlichungen: Das Problem der Erwählung bei Richard Beer-Hofmann, Hildesheim/New York 1972; „Licht und Dunkel in Goethes ‚Wahlverwandtschaften‘“, in: Hommage à Maurice Marche (Publications de la Faculté des Lettres et Sciences humaines de Nice, No. 11), Paris 1972; „Fin de siècle und Stilwende. Die Villen ‚Ile de France‘ und ‚Kérylos‘ an der Côte d’Azur als Beispiele für die bürgerliche Kultur französischer Juden um 1900“, in: Emuna 10, 4/5 (1975); „Eine ganz neue Liebe zur Liebe“. Gertrud von le Fort. Werke aus den Jahren 1946 und 1947. Interpretationen, Gräfenhausen/Annweiler 2003; „Gertrud von le Fort, Das fremde Kind (1961). Die Auseinandersetzung einer deutschen Dichterin mit Schicksal und Schuld ihres Volkes“, in: Höhle, Michael (Hg.), Wichmann-Jahrbuch des Diözesangeschichtsvereins Berlin. Neue Folge 11, 50/51 (2010/2011), 144ff.; „Gregorovius und die Großmutter. Was eine Romanfigur über den Bildungshorizont ihres Autors verrät. Gertrud von le Fort, Das Schweißtuch der Veronika. Roman, 1928“, in: Katholische Bildung 112, 6 (2011), 255–264; „‚Es verlangte mich nach einem Menschen.‘ Gertrud von le Fort, Am Tor des Himmels. Novelle (1954). Eine Interpretation“, in: Reinhold Schneider Blätter Neue Folge. Jahrbuch für christliche Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts, hg. v. Stephan Lüttich, Bd. 1 (2014), 11–48.
 

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

  • "Untergang Preußens, Verlust der Heimat, Rettung des Bleibenden. Gertrud von le Fort, Die Verfemte. Ein Erinnerungsblatt. Eine Interpretation", in: Heimat und Fremde. Präsenz im Entzug (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und René Kaufmann, S. 365ff.
   

Joachim Klose

Joachim Klose (geb. 1964), in der DDR aufgewachsen, trotz ausgezeichneter schulischer Leistungen keine Zulassung zur EOS; Berufsausbildung mit Abitur zum Gas- und Wärmenetzmonteur in Halle/Saale; Pfarrgemeinderatsmitglied der Katholischen Studentengemeinde in Halle; Fernstudium für kath. Theologie 1982–1984 (Pastoralkurs); Wehrdienstverweigerung, Bausoldat 1984–1985; aufgrund des Abiturabschlusses mit Auszeichnung Zulassung zum Physikstudium an der TU Dresden 1985–1990; Sprecher und Pfarrgemeinderatsvorsitzender der Kath. Studentengemeinde Dresden; 1990–1997 Studium der Philosophie, Logik und Wissenschaftstheorie an der Hochschule für Philosophie in München, der Harvard-Universität in Cambridge/USA und der LMU München; Promotion 1997; 1996–1999 wissenschaftlicher Referent an der Katholischen Akademie in Berlin; 1997–1998 Lehrbeauftragter an der HU Berlin; 2000–2006 Gründungsdirektor der Kath. Akademie des Bistums Dresden-Meißen; seit 2007 Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung für den Freistaat Sachsen und Leiter des Politischen Bildungsforums Sachsen; seit 2011 Lehrbeauftragter an der TU Dresden; seit 2015 Kuratoriumsvorsitzender der Schulstiftung St.-Benno. – Veröffentlichungen: Die Struktur der Zeit in der Philosophie Alfred North Whiteheads, Freiburg i. Br./München 2002; (Hg.) Gott oder Darwin? Vernünftiges Reden über Schöpfung und Evolution, Berlin u. a. 2008; (Hg.) Wie schmeckte die DDR? Wege zu einer Kultur des Erinnerns, Leipzig 2010; (Hg.) Religion statt Ideologie? Christliche Studentengemeinden in der DDR, Leipzig 2012; (Hg. m. Hans-Gert Pöttering) Wir sind Heimat: Annäherungen an einen schwierigen Begriff, Berlin 2012; (Hg. mit Ralf Lindner, Manfred Seifert), Heimat heute. Reflexionen und Perspektiven, Dresden 2012; (Hg.) Heimatschichten. Anthropologische Grundlegung eines Weltverhältnisses, Dordrecht 2014; „Das Pegida-Syndrom. Versuch eines differenzierten Blicks“, in: Die politische Meinung 531 (2015), 119–123.
 

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

   

Markus Knaup

 

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© Kaufmann 2014

Marcus Knaup, geb. 1979, Dr. phil., Dipl. theol., ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der FernUniversität in Hagen. Veröffentlichungen (Auswahl): Leib und Seele oder mind and brain? Zu einem Paradigmenwechsel im Menschenbild der Moderne, Freiburg 2013; gem. mit Martin Hähnel (Hrsg.): Leib und Leben. Perspektiven für eine neue Kultur der Körperlichkeit, Darmstadt 2014; gem. mit Tobias Müller und Patrick Spät (Hrsg.): Post-Physikalismus, Freiburg 2011.

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

   

Michaela Kopp-Marx

 

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Dr. Michaela Kopp-Marx ist Privatdozentin für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Heidelberg und Leiterin der Heidelberger Poetikdozentur. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist die Literatur der Gegenwart, insbesondere das Werk von Patrick Roth. Zuletzt erschien: „Seelendialoge. Ein Commentary Track zu Patrick Roths Christus-Trilogie“, 2013 und „Die Wiederentdeckung der Bibel bei Patrick Roth. Von der ‚Christus-Trilogie‘ bis ‚Sunrise. Das Buch Joseph‘“, 2014 (Mit-Hrsg).

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

   

Jens Kramer

 
  Dr. Jens Kramer, Studienleiter für Evangelischen Religionsunterricht im Amt für kirchliche Dienste der EKBO, Berlin; Theologiestudium an der Humboldt-Universität zu Berlin; Promo­tion an der Universität Rostock bei Prof. Dr. Thomas Klie. P: Diakonie inszenieren. Performative Zugänge zum diakonischen Lernen, Stuttgart 2015; Lernen, was es heißt zu helfen. Beiträge zur diakonischen Bildung, Berlin: Wichern-Verlag 2012 (Mitherausgeber); Kirche in der DDR. zeitspRUng Sonderheft, Berlin 2010 (Mitherausgeber); „Lebensgestaltung – Ethik – Religionskunde“, in: WiReLex: http://www.bibelwissenschaft.de/stichwort/100095/ (Artikel).

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Martin Krebs

 

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© Kaufmann 2014

Martin Krebs, Studium der Wirtschaftsinformatik, kath. Theologie und Philosophie an der TU Dresden; Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Religionsphilosophie Dresden e.V. (ARDD), Mitglied der Redaktion des Journal für Religionsphilosophie (JfR); Vorstandsmitglied der Trans-Media-Akademie Hellerau e.V. (TMA).

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Rolf Kühn

 

Rolf Kühn (Philosoph)“ von Sorace - Sorace. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.
Rolf Kühn, Dr. phil. Paris-Sorbonne, philos. Habil. Univ. Wien; Univ.-Dozent für Philosophie in Wien, Beirut, Nizza, Lissabon, Louvain-la-Neuve, Freiburg/Br. (Leiter der Forschungsstelle für jüngere französische Religionsphilosophie); zahlreiche Veröffentlichungen in Phänomenologie, psychologischer Anthropologie, Kultur- und Religionsphilosophie; Übersetzer wichtiger Werke Maine de Birans und Michel Henrys ins Deutsche; Herausgeber der Reihe „Seele, Existenz und Leben“ im Karl Alber Verlag; Leiter des „Forschungskreises Lebensphänomenologie“ (www.lebensphaenomenologie.de); Lehrausbilder und Supervisor in Existenz­analyse (Réseau de Logothérapie France). Letzte Hauptveröffentlichungen: Subjektive Praxis und Geschichte. Phänomenologie der politischen Aktualität, 2008; Praxis der Phänomenologie. Einübungen ins Unvordenkliche, 2009; Natur und Leben. Entwurf einer aisthetischen Proto-Kosmologie, 2011; „Ungeteiltheit“ – oder Mystik als Ab-Grund der Erfahrung. Ein radikal phänomenologisches Gespräch mit Meister Eckhart, 2012; Individuation et vie culturelle. Pour une phénoménologie radicale dans la perspective de Michel Henry, 2012; L’abîme de l’épreuve. Phénoménologie matérielle en son archi-intelligibilité, 2013; Religion und passio. Texte zur neueren französischen Religionsphilosophie (Hg.), 2013.

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

   

Sandra-Maria Lernbecher

 
  Sandra-Maria Lernbecher, geboren 1986 in Kempten (Allgäu), 2006–2013 Studium der katholischen Theologie an der LMU München und im Studium Theologicum Salesianum in Jerusalem; seit 2013 Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl für Dogmatik und Ökumenische Theologie an der LMU München, sowie Aufnahme des Bachelorstudiums der Philosophie an der Hochschule für Philosophie in München.

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

  • "Ein Fundament für die Zukunft der Menschheit. Tagungsbericht zur Internationalen Konferenz „Edith Steins Herausforderung heutiger Anthropologie“, Wien-Heiligenkreuz, 23.–25.10. 2015", in: Journal für Religionsphilosophie Nr. 4 (2015), S. 148ff.
   

Burkhard Liebsch

Burkhard Liebsch, apl. Professor für Philosophie, Universität Bochum. Veröffentlichungen u.a.: Gastlichkeit und Freiheit (2005); Revisionen der Trauer (2006); Subtile Gewalt (2007); Gegebenes Wort oder Gelebtes Versprechen (2008); Für eine Kultur der Gastlichkeit (2008); Menschliche Sensibilität (2008); Renaissance des Menschen? (2010); Prekäre Selbst-Bezeugung (2012); (Mit-) Hrsg. von Bezeugte Vergangenheit oder Versöhnendes Vergessen. Geschichtstheorie nach Paul Ricœur (2010); Hegel und Levinas (2010); Profile negativistischer Sozialphilosophie (2011). Aktuelle Projekte: Zum Gewaltpotenzial unbedingter Ansprüche (mit M. Staudigl, Wien); J. Shklars Politische Theorie; Verletztes Leben (Buchprojekt).

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

   

Echkhardt Lindner

 

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© Kaufmann 2014

Eckardt Lindner, hat in Dresden, Leipzig und Wien Philosophie, Sozial-, Politikwissenschaften und Romanistik: Italienisch studiert. Er lebt und arbeitet in Wien v.a. in und zwischen den Feldern des Poststrukturalismus, der Psychoanalyse und der Kritischen Theorie. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Untersuchung und Neuinterpretation des Materialismus in Anlehnung an die Immanenzphilosophie von Spinoza, Nietzsche und Deleuze, den New Materialism Manuel DeLandas und den spekulativen Materialismus Meillassoux’. Der Zusammenhang von Zeit und kontingenten Strukturen spielt dabei als Verbindungstück zwischen Kunst, Philosophie und Wissenschaft eine entscheidende Rolle. Zur Zeit veröffentlicht er den Band Ästhetik/Denken. Kunst, Philosophie und Gesellschaft in Adornos ästhetischem Denken bei Turia+Kant.

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

   

Michael Linssen OCD

P. Michael Linssen OCD (1939–2001), Studium der Philosophie und Kath. Theologie in Smakt-Venray (NL) und Würzburg. Während der 1970er Jahre tätig als Dozent an der Domschule Würzburg (Theologie im Fernkurs). 1981–1999 Prior des Karmel Geelen (NL) mit langjähriger Beauftragung für die Pfarrseelsorge. 1982–2001 Leitung des Archivum Carmelitanum Edith Stein, 1982–1998 Herausgeber von Edith Steins Werken (ESW). Von 1999 bis zum Tod Prior des Karmelitenklosters Würzburg und Gründungsrektor des Internationalen Edith Stein Institutes. Herausgeber der Edith Stein Gesamtausgabe (ESGA 2, 3, 4, 13, 16). – Veröffentlichungen: „Arbeitsbericht über die Edition der Werke Edith Steins durch das ‚Archivum Carmelitanum Edith Stein‘“, in: Edith Stein. Leben, Philosophie, Vollendung. Abhandlungen des internationalen Edith-Stein-Symposiums Rolduc, 2.-4. November 1990, hg. v. Leo Elders SVD, Würzburg 1991; „Edith Steins Werk heute: Handschriften, Schriften, Übersetzungen, Studien“, in: Edith Stein. Testimone per oggi. Profeta per domani. Simposio Internazionale su Edith Stein, Teresianum-Roma / 7–9 ottobre 1998, Rom 1999, 19–26; „Das Archivum Carmelitanum Edith Stein“, in: Edith Stein Jahrbuch 5, Das Christentum, Zweiter Teil, Würzburg 1999, 405–422.

 

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

  • "Die Geschichte des Internationalen Edith Stein Instituts Würzburg bis zur Edith-Stein-Stiftung Köln", in: Edith Stein. Themen - Kontexte - Materialien (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, S. 267ff.
   

Hans Maier

Hans Maier (geb. 1931), Studien der Geschichte, Philosophie, Germanistik und Romanistik in Freiburg i. Br., München und Paris; Promotion zum Dr. phil. 1957 in Freiburg, Habilitation ebenda 1962; 1962–1987 o. Professor für politische Wissenschaft an der Universität München, 1988–1999 o. Prof. für Christliche Weltanschauung, Religions- und Kulturtheorie (Guardini-Lehrstuhl) daselbst; 1970–1986 Bayerischer Staatsminister für Unterricht und Kultus, im Nebenamt Kirchenmusiker. – Veröffentlichungen: zum Verhältnis von Staat und Kirche, zur Verfasssungs- und Verwaltungsgeschichte, zu Literatur und Musik; zuletzt: Gesammelte Schriften, Bd. 1–5, München 2006–2010; Das Doppelgesicht des Religiösen. Religion – Gewalt – Politik, Freiburg 2004; Cäcilia. Essays zur Musik, Frankfurt a. M. 2005; Die christliche Zeitrechnung, Freiburg 2008; Die Orgel, München 2015; Christentum und Gegenwart. Gesammelte Abhandlungen, Freiburg 2016.
 

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Jean-Luc Marion

 

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Prof. Dr. Jean-Luc Marion zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Philosophen Frankreichs in der Nachfolge und kritischen Erneuerung der Phänomenologie, insbesondere einer (katholisch-) theologisch akzentuierten Phänomenologie. Nach seiner Promotion im Jahr 1980 unterrichtete er zunächst an der Universität Poitiers. Anschließend war er Direktor für Philosophie an der Universität Paris-Nanterre. 1996 bekam er die gleiche Stelle an der Sorbonne und lehrt nun als John-Nuveen-Professor Religionsphilosophie und Theologie an der University of Chicago. 2008 wurde Marion mit dem Karl-Jaspers-Preis ausgezeichnet und in die Académie française aufgenommen.

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Anna Maria Martini

 
  Dr. (des.) Anna Maria Martini, geboren 1973 in Dresden, studierte Erziehungswissenschaft, Philosophie und Germanistik an der TU Dresden und arbeitete 2004 bis 2011 in Forschung und Lehre am dortigen Lehrstuhl für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft. Sie promovierte im Oktober 2013 in Philosophie bei Frau Prof. H.-B. Gerl-Falkovitz zum Thema Zweigeschlechtlichkeit. F: Weltreligionen.

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Matthias Micheel

Matthias Micheel (geb. 1967), ab 1986 Studium der Theologie und Sozialarbeit in Paderborn und Freiburg/Brsg., 1994–1997 Wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Philosophiegeschichte und Theologische Propädeutik an der Theologischen Fakultät bei Leo Langemeyer in Paderborn, 1997–2000 Theologischer Referent beim Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V., seit 2000 Leiter Missionarische und diakonische Pastoral / Diaspora-Kinder- und -Jugendhilfe im Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e. V. – Veröffentlichungen: „Staunen, Fragen, Danken. Zum diakonischen Profil katholischer Tageseinrichtungen für Kinder“, in: Theologie und Glaube 94 (2000), 330–352; „Spuren des Religiösen in Henning Mankells Joel-Tetralogie“, in: Lebendiges Zeugnis 58 (2003), 295–304; Was für ein Gewimmel. Die Tiere der Bibel, Kevelaer 2010; „Der Zauber des Einfachen. Elemente religiöser Erfahrung in der zeitgenössischen Kinder- und Jugendliteratur am Beispiel Jutta Richters“, in: BiblioTheke (3/2014), 4–11; „‚Wach sein am Feuer der Nacht‘. Kleine Nachlese zum 125. Geburtstag des Philosophen Martin Heidegger“, in: Lebendiges Zeugnis 70 (2015), 59–69; Wir entdecken die Schöpfung, Kevelaer 2015 (gemeinsam mit Georg Austen).
 

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  • "Heimat und Diaspora. Gedankensplitter aus Perspektive des Bonifatiuswerkes", gemeinsam mit Georg Austen, in: Heimat und Fremde. Präsenz im Entzug (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und René Kaufmann, S. 253ff.
   

Jörg Müller

Jörg Müller, M.A.: Magister Artium (Philosophie, Germanistische Literaturwissenschaft) an der TU Dresden; F: Gewalt- und Opferproblematik bei René Girard, Marcel Hénaff und Giorgio Agamben. Derz.: Student, Freier Schriftsteller, Blogger.
 

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Robert Müller

Robert Müller, Dr.: studierte katholische Theologie an der Universität Erfurt und hat am dortigen Theologischen Forschungskolleg bei Prof. Dr. Jürgen Manemann (Forschungsinstitut für Philosophie Hannover) promoviert. In gleichrangiger Ergänzung zur akademischen Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen im Spannungsfeld von Theologie und Philosophie sucht der Autor auch in der künstlerischen Konfrontation nach alternativen Ausdrucks- und Darstellungsmöglichkeiten für diese Fragen.

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Robert Mundhenk

Ronald Mundhenk, Studium der Germanistik, Erziehungwissenschaften und ev. Theologie. Tätigkeit zunächst als Landpastor und dann als Krankenhausseelsorger in einer psychiatrischen Einrichtung. Dissertation über religiöse Phänomene im Rahmen schizophrener Entwicklungen ("Sein wie Gott"). Weitere Veröffentlichungen zu seelsorgerlichen Themen und zu dem Verhältnis von Religion und Psychiatrie. Gegenwärtige Forschungsinteressen: Bedeutung der Spiritualität für die seelische Gesundheit, Rituale, religiöse Grenzerfahrungen, Verhältnis Seelsorge und Psychotherapie, neue seelsorgerliche Konzepte.
 

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Elisabeth Münzebrock

Elisabeth Münzebrock (geb. 1942), M.A., STDin, Lehrauftrag für Philosophie (Kath. Universität Eichstätt); 1970–2007 Staatl. Gymnasialdienst Deutsch, Französisch, Spanisch, Ethik u. Philosophie; Lektorat „langues germaniques“ im «Centre d’Études Pédagogiques», Paris, Promotion in Philosophie („Universidad Complutense“ Madrid), Vorträge über spanische und deutsche Mystik im In-und Ausland; Mitarbeit in der Lehrerausbildung (Staatsministerium für Unterricht und Kultus München); Mitbegründung und Leitung der Socrates-Comenius-Projekte in Deutsch, Französisch, Englisch, Spanisch u. Italienisch; Ausbildung der Ethik- und Philosophielehrer am Staatsinstitut für Bildungsforschung (ISB) München; seit 2005 Prüfertätigkeit im Staatsexamen (Hispanistik) Univ. München; seit 2006 Beraterfunktion bei der UNESCO; seit Okt. 2012 Präsidentin der Gertrud von le Fort-Gesellschaft. – Veröffentlichungen: Teresa von Ávila: Der Dienst des Betens, hg. von Josef Sudbrack und Elisabeth Münzebrock, Zürich/Einsiedeln/Köln 1983; Teresa von Ávila, Reihe: Meister der Spiritualität, Freiburg i. Br. 2004; Teresa von Ávila, verbesserte und ergänzte Neuauflage Freiburg i. Br. 2015; Teresa von Ávila – Mystikerin, Ordensgründerin, Vagabundin Gottes, Würzburg 2015; Teresa von Ávila – Wenn Fasten, dann Fasten, wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn. Ein Lesebuch, Freiburg i. Br. 2015.
 

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  • "'Beheimatet im Wort / WORT'. Gertrud von le Fort und Teresa von Ávila – zwei ungleich-gleiche Schwestern im Geiste", in: Heimat und Fremde. Präsenz im Entzug (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und René Kaufmann, S. 231ff.
   

Idris Nassery

 
  Idris Nassery, 1985 in Kabul geboren, studierte nach dem Abitur in Paderborn an der Universität Bielefeld Rechtswissenschaft. Parallel zum rechtswissenschaftlichen Studium absolvierte er ein Ergänzungsstudium in Wirtschaftswissenschaften. Daraufhin studierte er zusätzlich als Stipendiat an der University of Oxford und an der School of Oriental and African Studies (SOAS), University of London, islamisches Recht mit dem Abschluss Master in Islamic Law (LL.M.). Danach durchlief er im Rahmen des Sonderprogramms „Master in classical Islam“ (M.A.) an der University of Johannesburg in Kooperation mit diversen Gelehrten und Institutionen (Dar uloom madāris) in einem Einzelprogramm  alle Disziplinen der Scharia. Seit Oktober 2012 ist er Doktorand am Zentrum für Komparative Theologie an der Universität Paderborn und promoviert dort als Stipendiat der Mercator Stiftung mit einer Arbeit zum Thema „Grundlegung zur einer islamischen Wirtschaftsethik – Von Al-Ghazali über Kant zu Habermas“.

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Anna Orlikowski

 

Anna Orlikowski, Dr., studierte Philosophie, Kunst und Pädagogik an der Bergischen Universität Wuppertal (BUW); 2010 schloss sie ihre Promotion zum Spätwerk von Maurice Merleau-Ponty am Philosophischen Seminar bei Prof. Dr. Laszlo Tengelyi ab. Sie war an der BUW als wissenschaftliche Mitarbeiterin u. a. im Zentrum für Weiterbildung für den Bereich „Studium Generale“ beschäftigt. Seit 2011 ist sie Lehrbeauftragte am Philosophischen Seminar der BUW. Zurzeit ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Ostwestfalen Lippe im Rahmen des Instituts für Kompetenzentwicklung/KOM für den Bereich „Gender & Diversity“ zuständig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Phänomenologie, Intersubjektivität, Ästhetik und Gender Studies.

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Maria Petermeier

Maria Petermeier (geb. 1935), Studium der Kath. Theologie, Pädagogik und Psychologie, Lehramt der Sekundarstufe I in Dortmund. Bis 1999 Lehrerin an einer Realschule in Bochum. Seit 1999 in der Lehrerfortbildung und Erwachsenenbildung tätig. Promotion 1998: Die religiöse Entwicklung der Edith Stein. Eine Untersuchung zur Korrelation von Lebens- und Glaubensgeschichte. – Veröffentlichungen: „Modelle des Lebens und Glaubens – Edith Stein“, in: Lebensgeschichte und Religion, hg. v. Detlev Dormeyer / Herbert Mölle / Thomas Ruster, Münster 2000; Artikel „Edith Stein“, in: Lexikon für Religionspädagogik (LexRP), hg. v. Norbert Mette / Folkert Rickers, Neukirchen 2001.

 

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Anna Piazza

 
cover_camus Anna Piazza ist Doktorandin am Max-Weber-Kolleg und arbeitet an einem Forschungsprojekt zu Max Schelers Phänomenologie der Religion und ihre Bedeutung innerhalb seines Gesamtwerkes, mit besonderer Berücksichtigung seines Werkes des Übergangs "Vom Ewigen im Menschen".

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Lasma Pirktina

Lasma Pirktina, studierte Philosophie in Riga und Dresden. Zurzeit promoviert sie in Eichstätt über das Thema „Ereignis“. – F: Phänomenologie, Religionsphilosophie, neuere französische Philosophie.– P: Ereignis, Phänomen und Sprache. Die Philosophie des Ereignisses bei Martin Heidegger und Jean-Luc Marion, 2012 (Buchreihe libri virides, Bd. 11, hrsg. von Hans Rainer Sepp).

 

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Elisabeth Prégardier

Elisabeth Prégardier (geb. 1934), Studium an der Päagogischen Akademie in Essen-Kupferdreh, Lehrerin in Essen, seit 1963 Mitarbeiterin der Bundeszentrale der Bischöflichen Aktion ADVENIAT der deutschen Katholiken für Lateinamerika, Stellvertr. Geschäftsführerin, seit 1996 im vorgezogenen Ruhestand; 1969–1973 Mitglied des Rates der Stadt Essen, ab 1975 Mitarbeit und später Vorsitzende des Kath. Deutschen Frauenbundes im Bistum Essen; 1985 erster Kontakt mit „Guardini-Pfarrhaus“ Mooshausen; 1993 Mitbegründerin des 'Freundeskreises Mooshausen e.V.', Geschäftsführerin; 1993 Mitbegründerin der Edith-Stein-Gesellschaft, Mitarbeiterin in der Gertrud von le Fort-Gesellschaft. – Veröffentlichungen: Zahlreiche Publikationen zu Lateinamerika, Frau und Politik, Frauen- und Familienschicksale in der Zeit des Nationalsozialismus, Frauen KZ-Ravensbrück und Edith Stein.
 

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Johannes Preusker

 
  Dr. Johannes Preusker studierte 2004–2010 Philosophie und Alte Geschichte an der Universität Dresden. Seine Magisterarbeit über den Renaissanceplatonismus verfasste er bei Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz. Unter der Betreuung von Prof. Dr. Thomas Rentsch geschrieben und verteidigt, wurde Preuskers leibphilosophisch orientierte Dissertation 2014 veröffentlicht. Er ist aktives Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Religionsphilosophie Dresden e.V. F: Philosophiegeschichte, Religionsphilosophie, philosophische Anthropologie und Leibphänomenologie. P: „Das Menschenbild in Marsilio Ficinos ‚Über die Liebe‘“, Nordhausen: Traugott Bautz 2011; „Die Gemeinsamkeit der Leiber. Eine sprachkritische Interexistenzialanalyse der Leibphänomenologie von Hermann Schmitz und Thomas Fuchs“, Frankfurt am Main: Peter Lang 2014.

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Lorenz B. Puntel

 

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Lorenz B. Puntel ist Philosophieprofessor an der Ludwig-Maximilians-Universität München; 2001 emeritiert. – F: Systematische Philosophie, mit besonderer Berücksichtigung der Grundlagen. Spezifische Bereiche: Theoriestatus der systematischen Philosophie; Theorie der Wahrheit; eine neue Semantik und Ontologie; Theorie des Seins als solchen und im Ganzen (Primordiale, allgemeine und spezielle Metaphysik); das Verhältnis von Philosophie und Theologie; das Thema „Gott“. – P: Analogie und Geschichtlichkeit I. Philosophiegeschichtlich-kritischer Versuch über das Grundproblem der Metaphysik, 1969; Darstellung, Methode und Struktur. Untersuchungen zur Einheit der systematischen Philosophie G. W. F. Hegels, 1973, 21981; Wahrheitstheorien in der neueren Philosophie. Eine kritisch-systematische Darstellung, 1978, 31993, Sonderausgabe 2005; Grundlagen einer Theorie der Wahrheit, 1990; Struktur und Sein. Ein Theorierahmen für eine systematische Philosophie, 2006 (Übersetzungen ins Englische, Spanische und Portugiesische); Auf der Suche nach dem Gegenstand und dem Theoriestatus der Philosophie. Philosophiegeschichtlich-kiritische Studien, 2007 (Übersetzung ins Spanische und Portugiesische); Sein und Gott. Ein systematische Ansatz in Auseinandersetzung mit M. Heidegger, É. Lévinas und J.-L. Marion, 2010 (Übersetzungen ins Englische, Spanische, Portugiesische, demnächst ins Französische).

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  • "Eine fundamentale und umfassende Kritik der Denkrichtung Jean-Luc Marions", "Bemerkungen zum Beitrag von Harald Seubert", "Kurzbemerkungen zur 'Replik' von Harald Seubert", in: Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Hg.), Jean-Luc Marion. Studien zum Werk (2013), S. 47-102, 157-166, 175f.
   

Viki Ranff

Viki Ranff: Studium der Philosophie, kath. Theologie, Geschichte und Kunstgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt. Dort Mitarbeiterin am „Forschungsvorhaben geistliche Literatur des Mittelalters, Askese/Mystik“. Dr. phil. an der TU Dresden bei Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz über Hildegard von Bingen. Forschungsprojekt zur Vergöttlichung des Menschen im „Margarete von Wrangell-Programm“ des Landes Baden-Württemberg, Theologische Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. Seit 2009 Hochschuldozentin am „Institut für Cusanus-Forschung“ der Universität Trier und der Theologischen Fakultät Trier. Habilitandin.
Ausgewählte Publikationen: Wege zu Wissen und Weisheit. Eine verborgene Philosophie bei Hildegard von Bingen, Diss. (MyGG I 17), Stuttgart-Bad Cannstatt 2001. Edith Stein, Übersetzungen der Schriften des Dionysius Areopagita, in: Wege der Gotteserkenntnis. Studie zu Dionysius Areopagita und Übersetzung seiner Werke, bearbeitet von Beate Beckmann und Viki Ranff (ESGA 17), Freiburg/Basel/Wien 32013, 85ff. Einführung, ebd., 78-84. Edith Stein begegnen (Zeugen des Glaubens), Augsburg 2004. Erstes Aufblitzen und ruhendes Schauen. Zum Wahrheitsverständnis bei Edith Stein, Jahrbuch für Religionsphilosophie 3 (2004) 189-204. Sancta discretio. Die Gabe der Unterscheidung nach Edith Stein, in: Susan Gottlöber/René Kaufmann (Hg.), Gabe Schuld Vergebung. FS für Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Religionsphilosophie. Diskurse und Orientierungen, Bd. 4, Abteilung 1: Brennpunkte), Dresden 2011, 423-441. Wie kommt ein denkender Mensch zum Glauben? Wege mit Edith Stein, in: Als Glaubende sehen und verstehen, Bd. 2 der Schriftenreihe des Auditoriums Kloster Stiepel, hg. von Abt Maximilian Heim, Heiligenkreuz 2012, 149-160. Handbuch Nikolaus von Kues – Leben und Werk, hg. von Marco Brösch u.a., Darmstadt 2014. Anthropologische Aspekte der „Seelenburg“ Teresas von Ávila nach Edith Stein, in: Die Seelenburg. Teresa von Ávila als Lehrerin auf dem Weg nach innen, hg. von Manfred Gerwing u.a., Münster (im Druck). Pseudo-Dionysius Areopagita im Werk Edith Steins, in: „Alles Wesentliche läßt sich nicht schreiben‟. Leben und Denken Edith Steins im Spiegel ihres Gesamtwerks, hg. von M. Antonia Sondermann OCD/Andreas Speer, Freiburg/Basel/Wien (im Druck).
 

Titel/Artikel im Verlagsprogramm:

  • "Was lernt Edith Stein über die Vergöttlichung des Menschen? Wegweiser, Wegführer und Wegbegleiter zur Heimat in Gott", in: Heimat und Fremde. Präsenz im Entzug (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und René Kaufmann, S. 193ff.
   

René Raschke

 

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René Raschke: studierte an der Technischen Universität Dresden Geschichte, Philosophie und Erziehungswissenschaft und legte das erste Staatsexamen für das höhere Lehramt an Gymnasien ab. 2010–2011 war er als Lehrbeauftragter an der TU Dresden tätig. Derzeit arbeitet er als Mentor am sächsischen Landesgymnasium St. Afra in Meißen und an seinem Promotionsvorhaben mit dem Arbeitsthema „Grundzüge der Phänomenologie. Die frühen philosophischen Arbeiten Edith Steins“ bei Prof. Gerl-Falkovitz. Er ist Mitglied der Edith-Stein-Gesellschaft Deutschland, der International Association for the Study of the Philosophy of Edith Stein und der Arbeitsgemeinschaft Religionsphilosophie Dresden e.V. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Leben, Denken und Wirken Edith Steins, der Phänomenologie, der phänomenologischen Anthropologie und der Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts sowie der Antike. Er bietet Edith-Stein-Lesekreise an, in denen nicht nur steinsche Originaltexte, sondern auch Texte aus ihrem geistigen Umfeld gelesen und diskutiert werden. In der Arbeitsgemeinschaft Religionsphilosophie Dresden e.V. ist er als Vorstandsmitglied in der Funktion des Schriftführers tätig.

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Horst Renz

Horst Renz (geb. 1937), Studium der Ev. Theologie in Heidelberg und Göttingen, Assistent in Tübingen und München, Promotion mit einer Arbeit über die Christusanschauung Kants und deren Fortbildung durch Hegel bei Trutz Rendtorff (publ. 1977 bei V&R in Göttingen); 1978–1986 Vertreter des Lehrstuhls für Systematische Theologie und Kirchengeschichte an der Universität Augsburg; bis 2002 Pfarrer in Obergünzburg. Forschungen zu Ernst Troeltsch, Getrud von le Fort, Richard Wimmer und zur Göttinger Religionsgeschichtlichen Schule, bes. Albert Eichhorn. Zahlreiche Veröffentlichungen.
 

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  • "Mutterseelenallein. Gertrud von le Forts Die Tochter Farinatas und die poetische Auflösung einer zentralen Aporie in Ernst Troeltschs Denken", in: Heimat und Fremde. Präsenz im Entzug (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und René Kaufmann, S. 217ff.
   

Paul Ricoeur

 

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Paul Ricoeur“ von US Federal Government - wiki en: at en:Image:Ricoeur paul.jpg. Original uploader : en:User:Joelr31. Image from the Library of Congress.. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons.
 

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Parick Roth

Patrick Roth, lebt als freier Autor in Los Angeles und Mannheim. Berühmt ist er als Erzähler biblisch-mythischer Stoffe, die er in einer filmisch-präsentischen Weise neu dramatisiert, so im letzten großen Roman Sunrise. Das Buch Joseph (2012) und den früheren Texten der Christus-Trilogie (1998). Er erhielt u.a. den Rauriser Literaturpreis, den Preis der Stiftung Bibel und Kultur, den Hugo-Ball-Preis, den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung.

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Photo: Vera Matranga; © Patrick Roth
Patrick Roth von Weini - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.

 

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Markus Rothhaar

Markus Rothhaar hat Philosophie, Geschichte und Biologie studiert.
Nach einer Promotion in Philosophie war er unter anderem als Referent der SPD-Bundestagsfraktion für die Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin und als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fernuniversität Hagen tätig.
Seit 2013 ist er Inhaber der Stiftungsprofessur für Bioethik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

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Richard Schenk

Richard Schenk, Studium der Philosophie an der University of California, Santa Barbara. 1986 Promotion an der LMU München. 1986–1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. 1991–2000 Direktor des Forschungsinstituts für Philosophie in Hannover. Seit 1991 Mitglied der Core Doctoral Faculty der Graduate Theological Union (GTU) in Berkeley. seit 2011 Rektor der KU Eichstätt-Ingolstadt. Veröffentlichungen (Auswahl): Zur Theorie des Opfers: ein interdisziplinäres Gespräch, Stuttgart 1995.
 

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Stefan Scherbaum

 
  Jun.-Prof. Dr. Stefan Scherbaum hat seit 2014 die Juniorprofessur für Methoden der Psychologie mit Schwerpunkt komputationale kognitive Modellierung an der Technischen Universität Dresden inne. F: Empirische Untersuchungen und Modellierungen der Dynamik kognitiver Prozesse, insbesondere der kognitiven Kontrolle, der Handlungssteuerung und Entscheidungsfindung. P: „Improtherapie“ (mit M. Dshemuchadse), in A. Wienands (Hg.), System und Körper: Der Körper als Ressource in der systemischen Praxis. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2013. S. 160–176.

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Mathias Schickel

Mathias Schickel, geb. 1985, Studium der Mathematik und Informatik in Frankfurt am Main und Tübingen, Arbeitsschwerpunkte: Funktionalanalysis und Bildverarbeitung; katholisch, intensive Auseinandersetzung mit der Frage nach der Vereinbarkeit von Naturwissenschaft und christlichem Glauben.
 

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Julia Schimming

 
  Julia Schimming, geb. 1986, studierte Philosophie mit dem Schwerpunkt Religionsphilosophie, Kunstgeschichte und ev. Theologie an der TU Dresden, schrieb ihre Magisterarbeit über René Girards religiöse Gewalttheorie im Vergleich zu Walter Burkerts anthropologischer Opfertheorie bei Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, absolvierte anschließend eine berufsbegleitende Ausbildung zur Religionslehrerin bei der ev. Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und ist seitdem als Religionslehrerin in Cottbus tätig.

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Magnus Schlette

 

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Dr. Magnus Schlette, Studium der Philosophie und Soziologie in Berlin und Frankfurt/M., 2005 - 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter und Habilitation am Max-Weber-Kolleg für kultur-und sozialwissenschaftliche Studien der Universität Erfurt. Seit 2011 Referent für Philosophie und Leiter des Arbeitsbereichs 'Theologie und Naturwissenschaft' an der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST), Privatdozent für Philosophie an der Universität Erfurt und zur Zeit Fellow des Marsilius-Kollegs der Heidelberger Universität. Gastprofessur an der Humboldt-Universität zu Berlin und Visiting Fellowship am Käte Hamburger Kolleg der Ruhr-Universität Bochum. Jüngste Buchpublikationen: zus. m. G. Hartung (Hg.), Religiosität und intellektuelle Redlichkeit, Mohr Siebeck: Tübingen 2012; Die Idee der Selbstverwirklichung. Zur Grammatik des modernen Individualismus, Campus: Frankfurt/M. 2013.

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Sabine Schmidt

 
  Dr. Sabine Schmidt, geb. 1959, Studium der Ethnologie, Afrikanistik und Pol. Wissenschaft in Seattle, Freiburg, Hamburg und Köln (M.A.), Promotion in Ethnologie im Rahmen eines DFG-geförderten Forschungsschwerpunktes “Konfliktforschung”an der Universität Tübingen. 2-jährige Feldforschung in Industrie- und Handwerksbetrieben (Frankfurt a.M.) in Zusammenarbeit mit Prof. Alice Schlegel, University of Arizona (gefördert durch die NSF), langjährige Tätigkeit in einem IT Beratungsunternehmen, seit 2009 Beraterin/GF (Cunctus Consult). F: Arbeits- und Industrieethnologie, Konfliktforschung, Interkulturalität, Methodologie der Sozialwissenschaften P: World system impact on local patterns of conflict and violence: case studies and cross-cultural comparison, Köln 1993; zus. mit Silverberg, Susan B.; Vazsonyi, Alexander T.; Schlegel, Alice E.: Adolescent Apprentices in Germany: Adult Attachment, Job Expectations, and Delinquency Attitudes. 1998.

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Karl Schuhmann

Karl Schuhmann (1941–2003), wiss. Mitarbeiter des Husserl-Archivs Leuven 1967, Dozent an der Kath. Universität Leuven 1971, Lehrstuhl für Geschichte der modernen Philosophie Universität Utrecht 1975, Mitglied der Kgl. Niederländischen Akademie der Wissenschaften 2000. Promotion 1970, Magister cooptatus 1973. Mit J. N. Mohanty Begründer der internationalen Zeitschrift Husserl Studies 1984. – Veröffentlichungen: Neben zahlreichen Veröffentlichungen zur Renaissancephilosophie und zur Philosophie des 17. Jh.s (Hobbes), zur Brentanoschule sowie zur Münchner und Göttinger Phänomenologie (u. a. Edith Stein) vor allem Die Fundamentalbetrachtung der Phänomenologie, Den Haag 1971; Die Dialektik der Phänomenologie (2 Bde.), Den Haag 1973; Husserl-Chronik, Den Haag 1977; Husserls Staatsphilosophie, Freiburg 1988. Editionen: Edmund Husserl, Ideen I (2 Bde.), Den Haag 1976; Herbert Spiegelberg, Sollen und Dürfen, Dordrecht 1989; (mit Barry Smith) Adolf Reinach, Sämtliche Werke (2 Bde.), München 1989; (mit Elisabeth Schuhmann) Edmund Husserl, Briefwechsel (10 Bde.), Dordrecht 1994; Selected Papers on Phenomenology, posthum hg. v. Cees Leijenhorst / Piet Steenbakkers, Dordrecht 2010.
 

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Katharina Seifert

Katharina Seifert (geb. 1965), aufgewachsen in Aue/Sachsen, 1981–1984 Ausbildung zur Köchin mit Abitur; 1984–1985 Arbeit als Köchin, 1995–1988 Ausbildung zur Gemeindereferentin in Magdeburg, 1988–1991 Gemeindereferentin in Dresden-Johannstadt, 1991–1996 Studium der Kath. Theologie in Erfurt und Freiburg/i. Br., 1996–1999 Promotionsstudium, 1999–2000 Ausbildungsleiterin für GemeindereferentInnen Diözese Dresden-Meißen und Gemeindereferentin in Dresden-Pieschen, seit 2000 Direktorin des Margarete Ruckmich Hauses Freiburg (Fachakademie für Pastoral und Religionspädagogik); seit 2009 Präsidentin der Edith-Stein-Gesellschaft Deutschland e. V. – Veröffentlichungen: Durch Umkehr zur Wende. Zehn Jahre Ökumenische Versammlung in der DDR – eine Bilanz, Leipzig 1999; Glaube und Politik. Die Ökumenische Versammlung in der DDR 1988/89, Leipzig 2000; Ich bin ja durchaus keine Heilige. Edith Stein in Freiburg, Freiburg i. Br. 2007; „Grußwort der Edith-Stein-Gesellschaft Deutschland zur Internationalen Edith-Stein-Tagung, Köln 22.11.2014“, in: Beckmann-Zöller, Beate / Gerl-Falkovitz, Hanna-Barbara (Hgg.), Edith Stein. Themen, Kontexte, Materialien, Dresden 2015, 274–276; „Edith Stein – die ‚Virgo sapiens‘ und Beuron 1928–1933. Der Brief an den Papst“, in: Braun, Karl-Heinz / Ott, Hugo und Schöntag, Wilfried (Hgg.), Mittelalterliches Mönchtum in der Moderne? Die Neugründung der Benediktinerabtei Beuron 1863 und deren kulturelle Ausstrahlung im 19. und 20. Jahrhundert (= Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe B: Forschungen, 205. Band), Stuttgart 2015, 203–222.
 

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  • "Grußwort der Edith-Stein-Gesellschaft Deutschland zur Internationalen Edith Stein Tagung, Köln 22.11.2014", in: Edith Stein. Themen - Kontexte - Materialien (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, S. 274ff.
  • "Sieben mal drei Jahre. Ein Beitrag zur intellektuellen Beheimatung von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz. 21 Jahre Vizepräsidentin der Edith-Stein-Gesellschaft Deutschland e.V.", in: Heimat und Fremde. Präsenz im Entzug (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und René Kaufmann, S. 207ff.
   

Hans Rainer Sepp

 

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© Kaufmann 2014

Hans Rainer Sepp (geb. 1954) lehrt Philosophie an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Karls-Universität Prag und ist gemeinsam mit Karel Novotný Direktor des dortigen Mitteleuropäischen Instituts für Philosophie (Středoevropský institut pro filosofii – SIF) und Direktor des Eugen Fink-Archivs Freiburg sowie Mitglied des Executive Committee von O.P.O. (Organization of Phenomenological Organizations). – F: Phänomenologie, Ethik, Ästhetik und Philosophie der Kunst, Interkulturelle Philosophie, Philosophische Anthropologie, Philosophie des 19. und 20. Jahrhun­derts. – P: Herausgeber der Buchreihen libri nigri und libri virides (2011 ff.) und Mitherausgeber der Reihen Orbis Phaenomenologicus (1993 ff.) und Philosophische Anthropologie – Themen und Positionen (2008 ff.) sowie der Eugen Fink Gesamtausgabe (EFGA, 2006 ff.). Neuere Buchpublikationen: confrontatio. Die Grenze denken, 2012; Bild. Phänomenologie der Epoché I, 2012. Als Hg.: m. L. Embree: Hand­book of Pheno­menological Aesthetics, 2010; m. H.-B. Gerl-Falkovitz u. R. Kaufmann: Europa und seine Anderen. Emmanuel Levinas – Edith Stein – Józef Tischner, 2010; m. A. Wilder­muth: Konzepte des Phänomenalen, 2010; m. H. Blaschek-Hahn: Heinrich Rombach, 2010; m. C. Nielsen: Eugen Fink, Spiel als Weltsymbol (EFGA, Bd. 7), 2010; m. C. Nielsen: Welt denken. Annäherungen an die Kosmologie Eugen Finks, 2011; m. A. Hetzel u. B. Liebsch: Negativistische Sozialphilosophie, 2011; m. D. Moran: Phenomenology 2010: Traditions, Transitions, and Challenges – Selected Essays from Northern Europe; m. A. Neschke: Language and Acquisition of Knowledge, 2011; Bildung und Politik im Spiegel der Phänomenologie, 2012; Nietzsche und die Phänomenolo­gie, 2012.

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Claudia Serban

 

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Claudia Serban, (Agrégation in Philosophie) arbeitet unter der Betreuung von Jean-Luc Marion an einer Dissertation zum Möglichkeitsbegriff bei Husserl und Heidegger; von September 2009 bis Juni 2012 war sie Dozentin an der Université Paris-Sorbonne (Paris IV); von September 2012 an ist sie von der Fondation Thiers (Institut de France) gefördert und Forschungsstipendiatin am Husserl-Archiv in Paris (CNRS, UMR 8547). Sie hat mehrere Studien über die deutsche und französische Phänomenologie sowie über Kant veröffentlicht, vgl.: „Michel Henry et la question du fondement de l’intentionnalité“, in: Bulletin d’analyse phénoménologique 8/ 2010, 284–304; „Fungierende Leiblichkeit: le rôle méthodologique du corps dans la phénoménologie de Husserl“, in: Studia phaenomenologica XI (2011), 187–208; „Résonances kantiennes et renouveau phénoménologique dans Certitudes négatives de Jean-Luc Marion“, in: Symposium 15 (2011), 190–199; „L’impossible et la phénoménologie, à partir de Certitudes négatives“, in: Jean-Luc Marion, Cartésianisme – phénoménologie – théologie, Paris: Archives Karéline 2012; „La méthode phénoménologique, entre réduction herméneutique“, in: Les études philosophiques, 1/2012, 81–100; „Capacités de l’animal, potentialités de l’ustensile et possibilités du Dasein“, in: Philosophie (ersch. Ende 2012); „Conscience impressionnelle et conscience réflexive: Husserl, Fink et les critiques phénoménologiques, in: Revue philosophique de la France et de l‘étranger (ersch. Ende 2012); „La description de l’érotisme et la critique de Merleau-Ponty dans Incarnation de Michel Henry“, in: Alter (ersch. Ende 2012); „L’ ‘idéal de la raison pure’ et la fracture du fonctionnement ontothéologique du possible dans la philosophie critique de Kant“, in: Kant-Studien (ersch. 2013); „Le statut du possible dans le discours critique de Kant et la “philosophie transcendantale des Anciens“, in: Les études philosophiques (ersch. 2013).

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Harald Seubert

Harald Seubert, Professor für Philosophie und Religions- sowie Kulturtheorie und Fachbereichsleiter des FB Missions- und Religionswissenschaft an der STH Basel sowie Gastprofessor am Phil. Seminar der LMU München und Professor an Hochschule für Politik München. – F: Antike Philosophie, deutscher Idealismus, Philosophie der Moderne; Religionsphilosophie, Politische Philosophie und Staatsphilosophie, Ästhetik. – P (nur Buchpublikationen): Polis und Nomos. Untersuchungen zu Platons Rechtslehre, 2005; Religion, 2009; Jenseits von Sozialismus und Liberalismus, 2011; Europa ohne Christentum? Woraus wir im 21. Jahrhundert leben können, 2012; Glaube und Vernunft. Vermessung eines weiten Feldes, i.V. 2013.

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  • "Gott und das Sein. Zu einer religionsphilosophischen Grunddifferenz zwischen J.-L. Marion und L. B. Puntel", "Replik auf Lorenz B. Puntel", in: Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Hg.), Jean-Luc Marion. Studien zum Werk (2013), S. 127-156, 167-174.
  • "Der Leib als entzogene Heimat und die Landschaften des Pathischen. Prolegomena zu einem Gespräch zwischen Viktor von Weizsäcker und Martin Heidegger", in: Heimat und Fremde. Präsenz im Entzug (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und René Kaufmann, S. 273ff.
   

Enrico Sperfeld

 

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Enrico Sperfeld, Dr. phil., studierte an der Martin-Luther-Universität Halle Musik und Philosophie. Nach längeren Forschungsaufenthalten in Polen promovierte er an der TU Dresden bei Johannes Rohbeck. Für seine Doktorarbeit mit dem Titel „Arbeit als Gespräch. Józef Tischners Ethik der Solidarność“ erhielt er den Karl Alber Preis 2012. Sperfeld beschäftigt sich mit der Sozialphilosophie der Arbeit, Philosophischer Anthropologie und Philosophiedidaktik. Derzeit arbeitet er als Lehrer für Musik, Ethik und Philosophie an einem Gymnasium.

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Edith Stein

 
 

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Stephan Steiner

 

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Stefan Steiner, Dr. phil.: studierte Philosophie, ev. und kath. Theologie sowie Literaturwissenschaft in Innsbruck, Tübingen und Paris. Themenschwerpunkte: Religionsphilosophie, Politische Philosophie und Naturphilosophie. Forschungsaufenthalte: University of Chicago, IFK Wien, TU Dresden. Promotion am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt mit dem Thema: Transformationen des theologisch-politischen Problems. Leo Strauss zwischen Marburger Hermeneutik und American Social Science. Derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Literaturforschung in Berlin (Edition Briefwechsel Jacob Taubes – Hans Blumenberg).

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Christina Kaori Suzawa

Christina Kaori Suzawa (geb. 1957), Studium der Philosophie an der Sophia Universität in Tokio und der Religionsphilosophie am Heythrop College der Universität London. Ordentliche Professorin für christliche Weltanschauung an der Notre Dame Seishin Universität in Okayama, Japan. – Veröffentlichungen: Edith Stein. Der Wahrheit verschrieben (japanisch), Verlag Shinseisha, Nagoya 1992 (Übersetzung ins Koreanische 1994); Gehe, wohin deine Liebe dich trägt: Edith Steins Auffassung von der Frau (japanisch), Verlag Shinseisha, Nagoya 1994. Zahlreiche Aufsätze in japanischen Zeitschriften, deutsche Aufsätze erschienen in: Christliche Innerlichkeit (1998) und Edith Stein Jahrbuch (1999, 2001). Hingabe – Schlüssel zu Leben und Werk von Edith Stein (japanisch), Chisen Shokan, Tokyo 2014.
 

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Karol Tarnowski

 

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Francesco Tommasi

Francesco Valerio Tommasi (geb. 1977), Studium der Philosophie und Geschichte an der Universität La Sapienza in Rom, Universität zu Köln und IAP Internationale Akademie für Philosophie) im Fürstentum Liechtenstein, 2002–2003 Stipendiat in Würzburg, 2004 Stipendiat an der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel, Promotion 2006 bei Marco M. Olivetti und Norbert Hinske (La Sapienza, Rom). Seit 2006 post-doc für Religionsphilosophie an der Universität La Sapienza, Rom; seit 2009 Wiss. Mitarbeiter am Thomas-Institut der Universität Köln; 2010–11 Gastprofessur an der Lateran Universität, Rom. Seit 2013: Juniorprofessur an der Universität La Sapienza, Rom . – Veröffentlichungen: Philosophia transcendentalis. La questione antepredicativa e l´analogia tra la Scolastica e Kant, L. S. Olschki, Florenz 2008; L´analogia della persona in Edith Stein, F. Serra, Pisa-Roma 2012; „Lo sviluppo di un dibattito fenomenologico: idealismo e realismo nel pensiero di E. Stein“, in: Aquinas 2002, I; „Prima e al di là di ogni intenzione: teologia negativa ed eccedenza fenomenologia in E. Stein ed E. Levinas“, in: Archivio di filosofia, 2002. Bearbeitung mit A. Speer: ESGA 23, 24, 26, 27.

 

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  • "'... verschiedene Sprachen redeten ...' – Ein Dialog zwischen Phänomenologie und mittelalterlicher Scholastik im Werk Edith Steins", in: Edith Stein. Themen - Kontexte - Materialien (2015), hg. von Beate Beckmann-Zöller und Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, S. 115ff.
   

Dirk Uffelmann

 
  Prof. Dr. Dirk Uffelmann, geb. 1969, studierte Slavistik und Germanistik in Tübingen, Wien, Warschau und Konstanz. Promotion in Konstanz 1999, Habilitation in Bremen 2005. Er lehrte u. forschte an den Universitäten Bremen, Erfurt, Edinburgh, Bergen, der Western Michigan University und der University of Puget Sound (WA), in Cambridge und München und ist gegenwärtig Inhaber des Lehrstuhls für Slavische Literaturen und Kulturen an der Universität Passau. F: Russische, polnische, tschechische, slowakische, ukrainische und zentralasiatische Literatur-, Philosophie- und Religionsgeschichte, Interkulturalität, Migration, postkoloniale Theorie, Masculinity und Internet Studies. P: Autor der Monografien Die russische Kulturosophie (1999) und Der erniedrigte Christus – Metaphern und Metonymien in der russischen und sowjetischen Kultur und Literatur (2010) sowie Mitherausgeber von Orte des Denkens. Neue Russische Philosophie (1995), Kultur als Übersetzung (1999) und der Zeitschrift für Slavische Philologie.

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Albrecht Voigt

 
  Dr. Albrecht Voigt, studierte Musik/Musikwissenschaften und (Religions-)Philosophie und promovierte zu Friedrich Nietzsche und Romano Guardini. Er ist Referent der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen. F: Religion in der Moderne: Friedrich Nietzsche, Romano Guardini; Verhältnis von Theologie und Philosophie bzw. von Glaube und Vernunft. P: „‚Thule oder Hellas – klassische oder nordische Bildung?‘ Wirklichkeitsstrukturen europäischer Bildungstopographie bei Romano Guardini“, in: Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (Hg.), Die Bildung Europas. Eine Topographie des Möglichen im Horizont der Freiheit, Dresden 2012, S. 167–174; in italienischer Übersetzung: „Thule o Hellas? Educazione Classica o Nordica? Strutture Della realta in Romano Guardini nella Topografica Europea Dell’Educazione“, Padova 2013, S. 77–85; Dionysos gegen den Gekreuzigten. Guardinis Blick auf Nietzsche (2016, in Vorbereitung), Wirkliche Göttlichkeit oder göttliche Wirklichkeit? Die Herausforderungen der Gegensatzproblematik in Romano Guardinis latentem Gespräch mit Friedrich Nietzsche (2016).

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  • Rezension: "Glauben zwischen ‚peinlichem Vorfall‘ und intellektueller Redlichkeit. Volker Gerhardts Sinn des Sinns. Versuch über das Göttliche (2013) im Spannungsfeld von Glaube und Wissen", in: Journal für Religionsphilosophie Nr. 4 (2015), S. 134ff.
  • in Vorbereitung: Wirkliche Göttlichkeit oder göttliche Wirklichkeit. Die Herausforderungen der Gegensatzproblematik in Romano Guardinis latentem Gespräch mit Friedrich Nietzsche (erscheint vorauss. Januar 2017), ISBN: 978-3-943897-28-9, 384 Seiten, Preis: € 29,90 (Verlagspreis inkl. MWSt.)
   

Peter Volek

Peter Volek (geb. 1964), Studium der Philosophie und kath. Theologie in Bratislava und Innsbruck, dort Promotion 1995, Habilitation 2002 in Bratislava. Wiss. Assistent am Theologischen Institut Badín (Slowakei). Seit 2001 Institutsvorstand für Philosophie an der Kath. Universität Ruzomberok (Slowakei), seit 2009 dort Professor. – Veröffentlichungen: Erkenntnistheorie bei Edith Stein, Frankfurt a.M. 1998; (slowakisch: Badín 1998); Základy logiky a teórie vedy, Bratislava 1999; „Begründung der Freiheit bei Edith Stein“, in: Freedom in Contemporary Culture, Lublin 1998; „Das Verhältnis von Rationalität und Glaube im Werk Konstantins (Kyrills), des Lehrers der Slawen“, in: Vielfalt und Konvergenz der Philosophie, hg. v. W. Löffler / E. Runggaldier, Wien 1999; Filozofia človeka podľa Tomáša Akvinského, Ružomberok 2003; „L´uomo e la donna nella dottrina di san Tommaso d´Aquino“, in: Verbum. Analacta Neolatina 6 (2004) 345–356; „Identität der Person bei Thomas von Aquin, John Locke, Daniel von Wachter und Edith Stein“, in: Die unbekannte Edith Stein. Phänomenologie und Sozialphilosophie, hg. v. B. Beckmann-Zöller / H.-B. Gerl-Falkovitz, Frankfurt a.M.2006; „Science-Religion Dialogue in Bioethics“, in: Medical Ethics and Bioethics 14, 3–4 (2007), 2–5; „Philosophical and Theological Analysis of the Language of Prayer“, in: Studia Neoaristotelica 6, 1 (2009) 91–98; Určenie smrti a darcovstvo orgánov, Ružomberok 2009; „Die Lehre des Thomas von Aquin über die Entstehung des Menschen im Lichte der zeitgenössischen Embryologie“, in: Studia Neoaristotelica 7, 1 (2010) 49–67; „Der freie Akt und der Andere bei Edith Stein“, in: Europa und seine Anderen. Emmanuel Lévinas, Edith Stein, Józef Tischner, hg. v. H.-B. Gerl-Falkovitz / R. Kaufmann / H. R. Sepp, Dresden 2010; „Gottesbeweise bei Johann Baptist Horváth SJ (1732–1799)“, in: Bohemia Jesuitica 1556–2005, hg. v. P. Cemus / R. Cemus SJ, Bd. 1, Praha 2010; „Hylomorphism as Solution for Freedom and Personal Identity“, in: Studia Neoaristotelica 8, 2 (2011) 178–188; „Tod aus philosophischer Pespektive: Philosophiegeschichtlich“, in: Tod – Ende des Lebens?!, hg. v. U. Lüke, Freiburg-München 2014.
 

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Simone Weil

 

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Ruud Welten

 
  Dr. Ruud Welten lehrt Philosophie an der Tilburg University in den Niederlanden. Er wurde 2001 mit einer Untersuchung zum biblischen Bilderverbot im Lichte der französischen Phänomenologie promoviert. Seither publizierte er zahllose Artikel und Bücher zur Phänomenologie, schrieb aber auch über Musik und verfasste philosophische Betrachtungen vom und über das Reisen. 2011 erschien von ihm in einer Übersetzung von Sylvain Camilleri Phénoménologie du Dieu invisible. Essais et études sur Emmanuel Levinas, Michel Henry et Jean-Luc Marion in den Editions L’harmattan in Paris.

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Gabriele Werner

Dr. Gabriele Werner: Studium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig (1976–1980); Kustodin im Museumsschloß Burgk/Saale bei Prof. Lothar Lang (1981–1983); Promotion (Kunstgeschichte) an der TU Dresden (1994) mit einer Arbeit zu Theodor Rosen­hauer; Kustodin in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister (1988–2005); P: Theodor Rosenhauer: Leben und Werk eines deutschen Malers zwischen Spätimpressionismus und Moderne (1994), Theodor Rosenhauer in der Gemäldegalerie Neue Meister Dresden. Bestandskatalog und Werkverzeichnis der Gemälde (1997), Paula Modersohn-Becker – Von Dresden her (2002), Paula und Milly. Eine Erzählung in Briefen zum hundersten Todestag von Paula Modersohn-Becker (2007).
 

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Karl-Heinz Wiesemann

Karl-Heinz Wiesemann (geb. 1960), Studium der Theologie und Philosophie in Paderborn und Rom, 1985 Priesterweihe, 1986 Lizenziat und Weiterstudium in Rom, 1995 Dissertation: Zerspringender Akkord. Das Zusammenspiel von Theologie und Mystik bei Karl Adam, Romano Guardini und Erich Przywara als theologische Fuge (Würzburg 2000); 1999 Propst, 2002 Weihbischof in Paderborn, 2008 Bischof von Speyer, Schirmherr der Edith-Stein-Gesellschaft Deutschland.

 

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Gerhard Wölfle

Gerhard Wölfle, Dr., Studium der Evangelischen Theologie und Philosophie, ferner der Romanistik und Germanistik in Tübingen. Auswärtssemester in Wien und Mainz. Stipendiat des Evangelischen Stifts in Tübingen und der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Abschluss mit erstem theologischen Dienstexamen und Staatsexamen, Ausbildung zum Pfarrer und Lehrer und Abschluss mit dem zweiten theologischen Dienstexamen und der Pädagogischen Prüfung für das Lehramt an Gymnasien. In den Jahren 1981–1985 Repetent am ev. Stift in Tübingen, danach Pfarrer in Stuttgart. Promotion über das Thema: „Die Wesenslogik in Hegels ‚Wissenschaft der Logik‘. Versuch einer Rekonstruktion und Kritik unter besonderer Berücksichtigung der philosophischen Tradition“ bei Prof. Dr. Klaus Hartmann, Tübingen, im Jahre 1994. Weitere Veröffentlichung: Kult und Opfer in Hegels Religionsphilosophie, Tübingen 1999. – F: Grenzgebiete Theologie-Philosophie, Religionsphilosophie (u. a. Problematik des Opfers, Negative Theologie), Deutscher Idealismus. Mitglied verschiedener philosophischer und theologischer Gesprächskreise.

 

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Claudia Mariéle Wulf

Claudia Mariéle Wulf (geb. 1962), Studium der Pädagogik in Bonn, der kath. Theologie in Bonn und Fribourg, der Philosophie in Dresden und Zürich; Berufstätigkeit in der kirchl. Erwachsenenbildung in den Bistümern Paderborn und St. Gallen; 2001 Promotion in Philosophie an der TU Dresden; 2006 Promotion in kath. Theologie zum Thema: Schuld, ins Wort gebracht. Das befreiende Gespräch über Schuld in der Pastoral, Vallendar 22011; 2000–2007 Mitarbeit am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie der Universität Fribourg/CH und Universitätsseelsorgerin; seit 2007 Inhaberin des Lehrstuhls für Moraltheologie / Christliche Ethik an der kath. Theol. Fakultät der Universität Tilburg/NL. – Veröffentlichungen: Freiheit und Grenze. Edith Steins Anthropologie und ihre erkenntnistheoretischen Implikationen, Vallendar 22005; Begegnung, die befreit. Christliche Erlösung als Beziehungsgeschehen, Vallendar 2009; Was ist gut? Eidetische Phänomenologie als Impuls zur moraltheologischen Erkenntnistheorie, Vallendar 2010 (Habilitationsarbeit im Fach Moraltheologie, Erfurt 2015); Der Mensch, ein Phänomen. Eine phänomenologische, theologische und ethische Anthropologie, Vallendar 2011; Een antropologie van de christelijke ethiek. Beschuldigd, bevrijd, bemind. Inleiding in de moraaltheologie, Almere 2012; Morele denkpatronen. Wetten, waarheid, waardigheid. Geschiedenis en methoden van de moraaltheologie, Almere 2013; Wenn das Ich zerbricht. Gedanken zum Psychotrauma für Betroffene und ihre Begleiter, Münster 2014; „Edith Stein und das Judentum“, in: VII Dni Edyty Stein/VII Edith Stein Tage, Wrozlaw 2002; „Aus Freiheit – durch Freiheit, Schöpfung bei Edith Stein“, in: Teresianum. Ephemerides Carmeliticae, 2002; Bearbeitung von ESGA 8 (2004); Engagement spirituelle et vie mystique d’Edith Stein, in: De Gennes, Marie-Jean, Edith Stein – une femme pour l’Europe, Ad Solem 2009, 373–402; “De antropologie van Edith Stein en Johannes Paulus II – een vergelijking”, in: Denaux, Aldelbert/Poorthuis, Marcel (red.): De geestelijke erfenis van paus Johannes Paulus II, Bergambacht 2011, 87–107; „Die Ethik des Opfers. Eine phänomenologische Annäherung an Edith Steins Grundhaltung angesichts des Unvermeidlichen“, in: Bogaczyk-Vormayr, Malgorzata / Kapferer, Elisabeth / Sedmak, Clemens (Hgg.), Leid und Mitleid bei Edith Stein, Salzburg 2013, 148–170; Taufe, Firmung, Eucharistie – Drei Schritte ins Leben mit Edith Sein, Broschüre der Edith-Stein-Gesellschaft Deutschland, Speyer 2014.
 

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Holger Zaborowski

Holger Zaborowski (geb. 1974), Studium der Philosophie, kath. Theologie und klassischen Philologie in Freiburg, Basel und Cambridge; Promotionen in Oxford 2002 (D. Phil.) und Siegen 2010 (Dr. phil.); 2001–2005 Wiss. Assistent an der Universität Freiburg i. Br.; 2005–2011 Professor für Philosophie an der Catholic University of America in Washington, D. C., USA; seit Januar 2012 Inhaber des Lehrstuhls für Geschichte der Philosophie und philosophische Ethik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar; Mitherausgeber des Heidegger-Jahrbuches, der Martin-Heidegger-Briefausgabe, des Jahrbuches für Religionsphilosophie und der Interpretationen und Quellen; zweiter Vorsitzender der Bernhard-Welte-Gesellschaft e. V., Mitglied des Vorstands der Martin-Heidegger-Stiftung, des Comité scientifique des Bulletin Heideggérien (Bhdg), des Board of Directors der Review of Metaphysics, des Editorial Board der New Heidegger Research Series und von Gatherings. The Heidegger Circle Annual, des Redaktionsbeirates der Internationalen katholischen Zeitschrift Communio und der Diakonia; seit 2014 ordentliches Mitglied der European Academy of Sciences and Arts. – Veröffentlichungen: Spielräume der Freiheit. Zur Hermeneutik des Menschseins, Freiburg i. Br./München 2009; Eine Frage von Irre und Schuld? Martin Heidegger und der Nationalsozialismus, Frankfurt a. M. 2010; Robert Spaemann’s Philosophy of the Human Person. Nature, Freedom, and the Critique of Modernity, Oxford 2010; Andächtig leben. Denkanstöße für den Alltag, Freiburg i. Br./Basel/Wien 2015.
 

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Daniel Zöllner

 

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Daniel Zöllner, geb. 1985, Studium der Philosophie und der Neueren deutschen Literatur in Tübingen, promoviert derzeit an der Universität Tübingen in Philosophie zum Verhältnis von Phänomenologie und Kognitionswissenschaft. Arbeitsschwerpunkte: Phänomenologie, Theorien der Bewusstseinsentwicklung (v. a. Jean Gebser), Philosophie des Geistes, Religionsphilosophie.

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Regula M. Zwahlen

 
  Dr. Regula M. Zwahlen, geb. 1975, studierte Slavische Sprachen und Literaturen, Kulturphilosophie und Politikwissenschaften Ostmittel- und Osteuropas in Freiburg i. Ue. (Schweiz); Promotion zum Dr. phil. (2009) in Freiburg i. Ue.; Diplomassistentin im Bereich Kulturphilosophie und Ästhetik an der Universität Freiburg Schweiz (2006–2011); seit 2010 Redakteurin der Zeitschrift Religion & Gesellschaft in Ost und West (RGOW) am Institut G2W in Zürich; seit 2011 Leiterin der „Forschungsstelle Sergij Bulgakov“ am Ökumenischen Institut der Universität Freiburg Schweiz. F: Sergij Bulgakov-Forschung, Russische Philosophie, Philosophie der Menschenrechte, Philosophische Anthropologie, Religionsphilosophie; P: Das revolutionäre Ebenbild Gottes. Anthropologien der Menschenwürde bei Nikolaj A. Berdjaev und Sergej N. Bulgakov (2010); Mit-Hg. der deutschen S. Bulgakov Edition (2014).

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