Verlag Text & Dialog

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Neuerscheinung

(9/2020)

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz,

Spielräume.
Zwischen Natur, Kultur und Religion: der Mensch

cover spielraeume

ISBN: 978-3-943897-56-2

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 236 S.

Preis: 24,90 Eur (D) mit MWSt.

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Nach einem Bonmot Chestertons sind „sämtliche Wissenschaften erhabene Detektivgeschichten“. Spurensicherung, Kombinationsgabe und Finderglück bestimmen das Ergebnis.
Eine der großen Detektivgeschichten ist die Erforschung des Menschen. Die vorliegenden Versuche bieten ein vielfarbiges Kaleidoskop: Eingekreist wird der Spielraum des Menschlichen in großer oder volkstümlicher Literatur, in klassischer, aber auch skeptischer Philosophie, in biblischer Durchdringungskraft. Es macht Freude, sich in den Strudel von Fragen hineinzuwerfen. Ebenso ist es Freude, ein Ufer zu erreichen – und von diesem Ufer aus kann immer weitergedacht werden.

 

 

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Neuerscheinung

(9/2020)

Ana Honnacker und Ronja Heymann (Hrsg.),

Gerechtigkeit!
Cornel West. Über Religion, Rassismus und Demokratie

cover cornelwest

Neuerscheinung (9/2020)

ISBN: 978-3-943897-58-6

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 56 S. in Fadenheftung, mit 15 Photographien von P. Kühfuss

Preis: 9,90 Eur (D) mit MWSt.

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Der US-Amerikaner Cornel West ist ebenso sehr Philosoph wie Aktivist, Universitätsprofessor wie öffentlicher Intellektueller. Daraus ergibt sich seine Offenheit für Gesprächssituationen auch außerhalb des üblichen akademischen Kontexts: In diesem Gesprächsband stellt sich Cornel West den vielfältigen Fragen von Schülerinnen und Schülern – wie z.B. „Ist irgendjemand in der Lage sich gerecht zu verhalten?“ oder „Ist es möglich, Rassismus vollständig zu beseitigen?“ Ausgehend von ihnen spricht er über gesellschaftliche Ungerechtigkeiten, über Rassismus, Armut und Demokratiedefizite, aber auch über Musik, Freude und Liebe.

 

 

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Neuerscheinung

(7/2020)

Birgit Recki (Hrsg.),

Welche Technik?

cover welchetechnik

Neuerscheinung (7/2020)

ISBN: 978-3-943897-55-5

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 82 S. - 21,0 x 13,5 cm

Preis: 9,90 Eur (D) mit MWSt.

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Wo es darum geht, Chancen und Risiken für die Zukunft der Menschheit auszuloten, da gehört die Frage nach der Technik unerlässlich in das Pensum des zeitgenössischen Problembewusstseins. In der modernen Welt gehen wir mit hochentwickelten technischen Erfindungen um, die uns quasi „natürlich“ geworden sind – und finden uns zugleich mit Technologien konfrontiert, die in den Augen vieler den Bruch zwischen Mensch und Natur markieren. In den Technikdiskursen, auch in den utopischen Fiktionen, mit denen die Unterhaltungsmedien die Sehnsucht nach dem Abenteuer mit dem nicht ganz Anderen bedienen, wird dagegen eine (post)humane Technik beschworen, die den Menschen nicht nur vor den Gewalten der Natur schützt, sondern neue Potentiale entbindet und ungeahnte Freiheitsräume schafft, in denen er mehr und mehr sich selbst verwirklichen könne. In solchen Motiven sind nicht nur die Möglichkeiten der Digitalisierung thematisch, sondern auch die Chancen, die die Entwicklung künstlicher Intelligenzen mit sich bringen könnte. Doch sind es gerade auch diese Technologien, die immer mehr Menschen mit Sorge erfüllen. Im Dilemma zwischen Furcht und Hoffnung, das den Technikdiskurs der letzten Jahrzehnte prägt, mag der Ausweg in der Einsicht liegen, dass die Frage nach der Technik wesentlich eine Frage nach der „richtigen“ Technik sei: Welche Technik?
Der Band dokumentiert den Wettbewerb, den das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover 2019 unter dieser Frage ausgeschrieben hat: Drei preisgekrönte Essays und die Laudatio auf diese Beiträge, die jeder in seiner Art zu überzeugen wussten: durch souveräne Kenntnis zum Sachstand der technologischen Entwicklung, durch Problembewusstsein und differenzierte Kritik – und dadurch, dass sie sich kundig und urteilssicher auf der Höhe der philosophischen und interdisziplinär relevanten Debatten bewegen.

 

Inhalt: Vorwort / Birgit Recki: Welche Technik? Laudatio / Michael Klenk & Martin Sand: Prometheus’ Legacy. Responsibility and Technology / Bengt Früchtenicht: Wie ersetzbar ist der Mensch? Zu den Grenzen der Technik / Felix Maschewski & Anna-Verena Nosthoff: Über die Unfestgelegtheit des Menschen im Zeitalter seiner Profilierung. Überlegungen zur Frage: Welche Technik? / Informationen zu den Preisträger*innen / Das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover

 

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Neuerscheinung

(6/2020)

Panja Lange,

Christus als Künstler. Oscar Wilde, Fjodor Dostojewski und Friedrich Nietzsche im Gespräch

cover panja lange

1. Auflage (6/2020)

ISBN: 978-3-943897-51-7

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 270 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 29,90 Eur (D) mit MWSt.

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In einer "mitreißend geschriebenen Kunstphilosophie, die im Laufe ihrer Entfaltung selbst eine gewisse Drift zur Kunst bekommt“ (Christoph Türcke), befragt die Autorin die Christusbilder im Werk von Wilde, Dostojewskij und Nietzsche. Sie stellt deren künstlerische Identifikationen mit und (Selbst-)Stilisierungen als Christus dar und bringt diese auf eine sehr persönliche Weise miteinander in ein "lebhaft flackerndes Gespräch" (Heinrich Detering).
Im Zentrum dieser Lese-Abenteuer steht künstlerische Subjektivität, die (sich be-) fragt, liest, räsoniert und sich positioniert. Was ist ein Künstler? Was bin ich? Radikal subjektiv fragt die Autorin als Künstlerin nach wesentlichen Bestimmungen der eigenen künstlerischen Existenz. Ausgangspunkt ist dabei die spezifische Notsituation der Künstlerpersönlichkeit: Deren existentielles Ringen und ihre Suche nach dem die Not Wendenden versteht die Autorin als paradigmatisch für die allgemeine conditio humana in der Moderne.
Christus als Künstler ist aufgespannt zwischen Extremen. Der Künstler als Christus stellt die Verbindung zwischen auseinander strebenden Bewegungsrichtungen dar.
Der Gekreuzigte ist derjenige, der im Scheitern siegen will.
Die Autorin legt auf faszinierende Weise dar, warum auch dem Künstler kein anderer Weg zum Erfolg offensteht, warum künstlerisches Schaffen sich konstitutiv als ein Scheitern ereignet. Kunst bleibt immer unvollendet. Das vollendete Kunstwerk wäre hingegen magischer Sprechakt, der Erlösung herzustellen vermag.
Kunst zielt auf utopos, Paradies, Versöhnung, auf eine Überwindung der Kluft. Sie kann das, was sie sich vornimmt, niemals erreichen. Wo sie sich aber weniger vornimmt, ist sie nicht mehr Kunst.

 

Panja Lange, Jg. 1979, ist bildende Künstlerin. 2018 promovierte sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig in Philosophie. Sie lebt und schreibt in Dresden.

 

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(11/2019)

Karen Koschnick
Totenstätte. Städteleben

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ISBN: 978-3-943897-49-4

1. Auflage 2019

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 36 S. - 26,5 x 16,25 cm;
mit einer individuellen, im Siebdruck von der Künstlerin und Autorin handgefertigten Banderole

Preis: 9,90 Eur (D) mit MWSt.

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Die "Metropole" charakterisiert den Lebens- und seit langem idealisierten Zukunftsraum des Menschen schlechthin. Die "Nekropole" dagegen als eine Stadt der Toten verweist in ihrem lateinischen Wortstamm zurück auf die polis – die "Stadt".
Ausgehend vom Thema Friedhof, mit dem ich mich seit vielen Jahren intensiv beschäftige, habe ich eine sehr enge Verbindung zwischen der Struktur der Stadt und der des Friedhofes wahrgenommen. Im Rahmen meines Promotionsprojektes habe ich diese einerseits in einem wissenschaftlichen Zugriff analysiert und andererseits künstlerisch ausgelotet.
Der Fokus der Untersuchungen erstreckt sich dabei auf das letzte Drittel des 19. und das beginnende 20. Jahrhundert. Der vorliegende Katalog zeichnet das Resultat der künstlerischen Auseinandersetzung nach. Er zeigt die Summe von Streifzügen der Künstlerin über drei Friedhöfe: den Jüdischen Friedhof Weißensee in Berlin, den Urnenhain in Dresden-Tolkewitz und den Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg. Trotz ihrer Verschiedenheit besitzen diese Totenstädte eine grundlegende Gemeinsamkeit: ihre Straßenzüge sind gesäumt von ewigen beziehungsweise temporären Wohnstätten, ähnlich wie die Häuser einer richtigen Stadt.
Die folgenden Fragen waren für die Analysen und künstlerischen Annäherungen zentral: Worauf beruht die genannte Gemeinsamkeit zwischen Friedhof und Stadt und weshalb erschafft sich der Mensch immer wieder ähnliche Raumstrukturen? Wie weit geht die Konvergenz zwischen beiden und wo eröffnen sich Grenzräume? Die räumlichen Ordnungsmuster erschafft sich der Mensch, um sich seine hiesige Welt nach seinen Bedürfnissen einzurichten. Diese Prinzipien prägen jedoch ebenso seine Vorstellung von der jenseitigen Welt. Basierend auf gesellschaftlichen Faktoren verändern sich die Raumstrukturen, zeigen sich in transzendenten Zwischenzonen zwischen Leben und Tod, deren Ausdruck sich auf dem Friedhof wiederfindet.
Das künstlerische Werk bringt im Hinblick auf die Nekropole zum Ausdruck, dass Sichtbares und Unsichtbares sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern zwei mögliche vor allem zwei reale, gegenwärtige Zustände eines Raumes sind.

 

 

 

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(11/2019)

Rolf Kühn,

Leere und Aufmerksamkeit. Studien zum Offenbarungsdenken Simone Weils

cover leere und aufmerksamkeit

2. Auflage (11/2019)

ISBN: 978-3-943897-50-0

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 304 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 29,90 Eur (D) mit MWSt.

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Ein Plädoyer für die Aktualität Simone Weils und eine innovative Interpretation ihres Denkens als gewichtige Inspiration für eine radikalisierte Religionsphilosophie, für eine zu erneuernde spirituelle Kultur und für die phänomenologische Gegenwartsdiskussion.
Der Nachweis einer bislang kaum berücksichtigten ur-phänomenologischen Perspektive in ihrem Denken und die Freilegung einer wahrhaft universalen Spiritualität wie Offenbarung des „Fleisches“.
Eine deutsche Übersetzung des späten Textes von Simone Weil, „Theorie der Sakramente“ (1943), ergänzt die Studien.

Reine, übernatürliche Aufmerksamkeit, d.h. Vorstellungskraft und Rezeptivität ohne individuell verfälschendes Begehren, die Liebe zu einer De-kreation werden lässt, ermöglicht über die sich als Verlangen und Erwartung des rein übernatürlich Guten einstellende „Leere“,  Gott in seiner welthaften Abwesenheit als präsent zu denken. Solch heilsame Erwartung ist Passibilität des Denkens im Vollzug.

 

Rolf Kühn, geb. 1944, Univ.-Dozent für Philosophie in Wien, Beirut, Nizza, Lissabon, Louvain-la-Neuve und Freiburg i. Br. – Leiter der "Forschungsstelle für neuere französische Religionsphilosophie" sowie des "Forschungskreises Lebensphänomenologie" Freiburg i. Br. (www.lebensphaenomenologie.de). Autor zahlreicher Veröffentlichungen mit den Forschungsschwerpunkten Phänomenologie, psychologische Anthropologie, Kultur- und Religionsphilosophie.

 

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(8/2019)

Robert Müller
Ressentiment

Wiege des Populismus

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ISBN: 978-3-943897-47-0

1. Auflage 2019

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 164 S. - 29,7 x21,0 cm

Preis: 19,90 Eur (D) mit MWSt.

Die Titelinformationen als PDF können Sie auch hier herunterladen

 

Das Ressentiment eignet demjenigen, dem die eigene Identität sowie der Wert derselben zutiefst fragwürdig geworden ist und der aufgrund fortwährend scheiternder Selbstbehauptung an einem zutiefst beschädigten Selbstverhältnis leidet.
Es äußert sich im verzweifelten wie fehlgeleiteten Versuch, Ohnmacht in Macht und Selbstzweifel in Selbstgewissheit zu verkehren – auf Kosten des ‚Anderen‘, der aufgrund der eigenen Schwäche gar nicht mehr anders denn als Bedrohung wahrgenommen werden kann. Die Feindbildkonstruktion ist daher die zentrale Funktion des Ressentiments, die Freund/Feind-Logik das zentrale Prinzip einer vom Ressentiment versehrten Gesellschaft.
Das Ressentiment ist eine Denk- und Gefühlsstruktur, die prädestiniert dafür scheint, von Populisten als Machttechnik instrumentalisiert zu werden.
Darum ist die Auseinandersetzung mit ihm – gerade in Anbetracht der teils dramatischen Erfolge des politischen Populismus – für die in die Defensive geratende Demokratie so eminent wichtig.

 

„Wer die Spaltungstendenzen in der Gegenwart verstehen will, muss sich mit dem Ressentiment befassen.
Der Essay analysiert nicht nur scharfsinnig diesen Affekt, er legt auch die Mechanismen einer Politik offen, die sich des Ressentiments als Machtinstrument bedient.
Ein wichtiger Beitrag zu einer kritischen Theorie der Gegenwart.“
Prof. Dr. Jürgen Manemann (Forschungsinstitut für Philosophie Hannover)

 

 

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(8/2019)

Rainer A. Riepl
Kreatives Tun

und seine Ermöglichung durch das absolute LEBEN

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ISBN: 978-3-943897-46-3

1. Auflage 2019

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 148 S. - 29,7 x21,0 cm

mit 10 Abbildungen des Autors/Künstlers

Preis: 29,08 Eur (D) mit MWSt.

 

Auf der Grundlage eigener Erfahrungen im künstlerisch kreativen Tun geht der Autor der Frage nach, aus welcher Quelle sich eigentlich ein schöpferischer Prozess speist:
Ist es das Bewusstsein, das allein fähig ist, ein künstlerisch relevantes und zugleich einmalig persönliches Werk zu ‚konstruieren‘?
Oder ist dieses Bewusstsein im praktischen Vollzug der Diener eines ganz anderen Anspruches, der aus einer viel tieferen Bewegtheit durch das LEBEN aufsteigt und zur Gestaltwerdung drängt; durch das LEBEN, das alles, also auch unser gesamtes Wollen und Tun erst ermöglicht?
Diese Gestaltwerdung ist als Vollzug zuinnerst verbunden mit einem Empfinden-Können, das vor allem im kreativen Bereich eine besondere Weise aufmerksamen Hinhorchens voraussetzt, welche Inhalte des eigenen schöpferischen Potentiales hier und jetzt Gestalt werden wollen.
Verschiedene Aspekte kreativer Arbeit und die subjektiv-persönlichen künstlerischen Sichtweisen, die im eigenen kreativen Tun zum Tragen kommen, runden den Text ab.
Ausgewählte Bildbeispiele des Autors und Künstlers aus Malerei und Grafik tragen zur Veranschaulichung des Dargestellten bei.

 

Verfasser: Rainer A. RIEPL
geb. 1946 in Linz /Donau, Österreich
Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien.
Viele Jahre als Kunsterzieher tätig.
Zur Zeit freischaffender Künstler in Ried im Innkreis, O&Ouuml;., Österreich
www.atelier-riepl.at

 

 

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(6/2019)

Traces of togetherness
/ Spuren des Miteinanders

Citizen journalism in the South Caucasus and Russia

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ISBN: 978-3-943897-44-9

1. Auflage 2019 (6/2019)

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 100 S. - 29,7 x21,0 cm

Preis: 9,90 Eur (D) mit MWSt.

 

Foreigners, almost everywhere –
Not better, not worse. Just different.

Im Sommer 2018 begaben sich am Ufer der Wolga im russischen Städtchen Uljanowsk während eines Workshops, Neugierige aus Armenien und Aserbaidschan gemeinsam mit russischen Gleichgesinnten auf die Suche nach dem Eigenen im Fremden, nach Spuren der eigenen Kultur und der eigenen Geschichte in Kultur, Alltag und Geschichte der jeweils anderen. Das ist seit Jahrzehnten und auch noch heute keine Selbstverständlichkeit.
Die immer noch schwelenden politischen und territorialen Konflikte um Berg-Karabach, Abchasien oder um den Russisch-Georgischen Krieg von 2008 in und zwischen den Kaukasusländern und Russland erschweren es den Menschen dieser Regionen offen und unvoreingenommen aufeinander zuzugehen. Oft gehen diese Auseinandersetzungen mit einer tendenziös-parteiischen Medienberichterstattung und Zensur oder mit verschiedensten bürokratischen Repressalien wie auch der Anwendung von körperlicher Gewalt einher. Das Bild „der Anderen“ wird oft maßgeblich durch offizielle Darstellungen und mediale Beeinflussungen bestimmt, wie beispielsweise in Russland oder Aserbaidschan, wo die Medienlandschaft zunehmend eingeschränkt wird. Eine Folge der durch diese Konflikte provozierten bürokratischen Hürden bekamen die Workshop-Teilnehmer aus Georgien zu spüren: Sie konnten an dem Workshop nicht teilnehmen, da sie nicht rechtzeitig Visa für Russland bekamen. Die Visapflicht für Georgier wurde in der Folge des russisch-georgischen Krieges eingeführt.
Dabei gibt es durchaus viele positive Anknüpfungspunkte an eine gemeinsam gelebte Vergangenheit, wie beispielsweise den Park der Völkerfreundschaft in Uljanowsk: Angelegt in den 1970er Jahren, ist er ein Symbol des gleichberechtigten Miteinanders und der Vielfalt der Sowjetrepubliken. Jedes Land konnte sich den anderen in einem eigenen Territorium am Wolgaufer mit Skulpturen, Pavillons oder landestypischer Flora präsentieren. So bot sich der Park ideal als Ausgangspunkt unserer Spurensuche vom Eigenen zum Anderen oder vielleicht besser im Anderen an. Gemeinsam und teilweise in gemischten Teams erkundeten die Workshop-Teilnehmer die Stadt, ihre Menschen und ihre Geschichten und gruben Geschichten ihrer eigenen Regionen aus. Dies passierte nicht immer konfliktfrei, aber immer mit Respekt vor seinem Gegenüber und immer in einer respektvollen Sprache. Die kaukasischen Teilnehmer recherchierten vor ihrem Aufenthalt an der Wolga Spuren russischer Kultur und Geschichte im Kaukasus und präsentierten diese gewissermaßen als Gesprächsangebot für die Uljanowsker Stadtgesellschaft.
Die Publikation präsentiert eine – nach den beteiligten Ländern geordnete – Auswahl bürgerjournalistischer Beiträge der Teilnehmer des Projektes „Traces of Togetherness“ und von Einsendungen, die im Rahmen eines anschließenden Onlinewettbewerbes zum selben Thema eingereicht wurden. Den bürgerjournalistischen „Fundstücken“ wurden dabei jeweils Beschreibungen zur Situation des Bürgerjournalismus in den beteiligten Ländern vorangestellt, in denen länderspezifisch der aktuelle Status, die Entwicklungspotentiale und Schwierigkeiten des Bürgerjournalismus thematisiert wurden.
Im Sinne des Gesamtprojektes möchte auch das Magazin helfen, Vorurteile und Ängste abzubauen und auf die Spuren des Miteinanders neugierig zu machen. Oder wie es eine Teilnehmerin des Story-Wettbewerbs formulierte: Die Anderen sind genau wie wir – „Not better, not worse. Just different.“ Es kommt immer nur auf die Perspektive an.
Das Projekt wurde durch die finanzielle Unterstützung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland ermöglicht, wofür wir uns hiermit herzlich bedanken möchten.

 

 

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(6/2019)

Rolf Kühn
Alles, was leiden kann

Zur Ursprungseinheit von Freude und Leid

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ISBN: 978-3-943897-45-6

1. Auflage 2019

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 338 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 29,90 Eur (D) mit MWSt.

 

Wenn Freude und Leid nicht kontingent als Teilaspekte des Erscheinens auftreten, sondern an dessen ursprünglicher Phänomenalisierung im Sinne transzendentaler Lebendigkeit selbst teilhaben, dann ist damit die berechtigte Möglichkeit gegeben, sie in allen Manifestationsweisen unseres leiblich bestimmten Lebens zu befragen.
Methodisch ergibt sich daraus das Durchschreiten von gegenseitig sich ergänzenden Disziplinen, die von außen gesehen weit auseinander zu liegen scheinen - nämlich Naturphilosophie, Ästhetik, Ökonomie, Psychoanalyse und postmoderne Dekonstruktion.
Wenn wir sie allerdings radikalphänomenologisch unter der Leitfrage eines Pathos oder der Passibilität zusammenführen, die sich qua Affekt oder Leiblichkeit in jedem Phänomen offenbaren, dann gehören Freude/Leid zu einer immanenten Ursprungseinheit, welcher die folgenden Kapitel in ihrer scheinbaren thematischen Heterogenität gewidmet sind.
Auf den Leser wartet mithin ein Sich-Durchdringen-Lassen von rein phänomenologischen Erscheinensbedingungen, welchen die ständige Selbstgegebenheit von Freude/Leid in all unserem Empfinden selbst entspricht.
Dass daraus eine neue subjektive wie kulturelle Aufmerksamkeit für alle singulär-gemeinschaftlichen Vollzüge erwachsen kann, ist eine begründete Hoffnung, aber keine geschichtliche Garantie für eine andere Zukunft, die dennoch als Herausforderung für alle Individuen heute bereits mit ihrer kaum zu leugnenden Aktualität ansteht.

Der Titel "Alles, was leiden kann" besitzt eine dreifache Bedeutung. Er bezeichnet zunächst die grundlegende Tatsache, dass alles, was als "Natur" zu empfinden vermag, dem Pathos unterworfen ist. Daraus ergibt sich ontologisch wie existentiell, dass sich solch originäres Leidenkönnen in allen Vollzügen unseres Lebens - zusammen mit der Freude - einstellen kann. Mit anderen Worten in Arbeit, Eros und Psyche, welche als "Elementarerprobungen" unseres Lebens die beiden Hauptteile dieser Untersuchung bilden.
Aber die radikalphänomenologische Sichtweise kann drittens darüber hinaus herausarbeiten, dass das absolute Leben selbst in seinem originären Selbsterscheinen ein "Sich-Erleiden" beinhaltet, welches mit seinem "Sich-Erfreuen" im Sinne von immanent konstitutivem Sich-Geben/Sich-Empfangen eine abgründige Einheit bildet.
Gegenüber den tiefenpsychologischen Analysen im II. Teil blieb daher zu verdeutlichen, dass selbst in "Verdrängung" und "Kastration" dieses originäre "Leid" des Lebens als "Passibilität" nicht vernachlässigt werden kann, weil es die Potenzialität jeglicher inneren Verwandlungsmacht als solcher bildet.

 

Rolf Kuühn (geb. 1944), Dr. phil. Paris-Sorbonne, philos. Habil. Univ. Wien; Univ.-Dozent für Philosophie in Wien, Beirut, Nizza, Lissabon, Louvain-la-Neuve; Leiter der "Forschungsstelle für jüngere franzäsische Religionsphilosophie" sowie des „Forschungskreises Lebensphänomenologie“ an der Universität Freiburg i. Br.; Lehrausbilder und Supervisor in Existenzanalyse (Association des Logothérapeutes Francophones - ALF). Publikationen https://www.theol.uni-freiburg.de.

 

 

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(1/2019)

Inken Tegtmeyer
Wissenschaft als Gabentausch?

Gabentheoretische Interpretationen wissenschaftlicher Praxis

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ISBN: 978-3-943897-42-5

1. Auflage 2019

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 162 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 19,90 Eur (D) mit MWSt.

 

Wir sind es gewohnt, unser soziales Handeln und unsere Motivationen in Anlehnung an ökonomische Modelle zu verstehen. Nicht ohne Grund wird in vielen Bereichen über Tendenzen der ‚Ökonomisierung‘ diskutiert. Dieser Essay geht der Frage nach, welche Alternativen uns zur Verfügung stehen, jenseits wirtschaftlicher Logik über unsere Formen sozialen Austauschs nachzudenken. Entwickelt wird dafür eine Heuristik, die sich mit Unterscheidungen aus verschiedenen gabentheoretischen Überlegungen auseinandersetzt und daran anknüpfend ein vielfältiges Spektrum von Denkmöglichkeiten ausbreitet. Welche Einsichten sich mit Hilfe dieser Heuristik gewinnen lassen, wird im Essay exemplarisch an zwei wissenschaftlichen Praxiszusammenhängen ausprobiert: Wissenschaftliche Vortrags- und wissenschaftliche Textpraxis werden daraufhin befragt, wie wir sie verstehen, wenn wir sie beispielsweise als Gabentausch oder aber als Formen der Partizipation interpretieren:
Wie verändern sich die Deutungen, wenn wir unterschiedliche Transaktionsformen als Interpretationsgrundlage wählen?
Was macht es mit uns und unserer Haltung anderen gegenüber, wenn wir die Transaktionsgegenstände als Spenden, Opfergaben oder Geschenke verstehen?

Dieser Essay will mit seinen Erkundungen der Vielfalt menschlicher Transaktionsmöglichkeiten dazu einladen, neu und aus anderen Perspektiven nicht nur über wissenschaftliche Praxis nachzudenken.

 

Dr. phil. Inken Tegtmeyer hat 2016–2017 am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim das von der VolkswagenStiftung geförderte Forschungsprojekt „Wissenschaft als Gabentausch? Gabentheoretische Interpretationen wissenschaftlicher Praxis“ durchgeführt. Seit 2011 arbeitet sie freiberuflich als Lektorin und konzipiert Evaluationen für Projekte im Bereich der Kulturellen Bildung (www.akademische-kulturtechniken.de). Forschungsschwerpunkte: Hermeneutik, Gabentheorien, Wissenschaftsreflexionen, Kulturelle Bildung.

 

 

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