Verlag Text & Dialog

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A. Titel

   

Neuerscheinung:

(11/2017)

Gerhard Graf
Mutmaßungen 1

Säkulare und religiöse Skizzen zum Zeitgeschehen

graf_cover

ISBN: 978-3-943897-36-4

2. Auflage 2017

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 104 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 14,99 Eur (D) mit MWSt.

 

Das Buch enthält säkulare und religiöse Skizzen zu Zustand und Befindlichkeit unserer Zeit.
Der Titel Mutmaßungen verrät, dass sich der Verfasser bewusst ist, die angesprochenen Probleme in Politik und Gesellschaft, Philosophie und Religion zwar ernsthaft, jedoch gewissermaßen aus einer „Froschperspektive“ zu sichten und sie einer solchen entsprechend undogmatisch, aber auch ohne Sicherungsnetz vorzutragen.
Auch die drei beigefügten Novellen sind als Versuche zu lesen, einer gewissen Heimat- und Ratlosigkeit heute lebender, zumal älterer Menschen nachzusinnen, die im ungestümen Wandel der gesellschaftlichen Verhältnisse und all der Sanierungsprogramme ein Unbehagen empfinden. Das Ganze versteht sich als Wortmeldung im heutigen Dialog um die Zukunft.

Dr. Gerhard Graf, geb. 1931, aufgewachsen in Schiers (Graubünden). Besuch der dortigen Internatsschule, dann Studium der Philosophie, Altphilologie und Germanistik in Zürich und Basel; Doktorat mit einer Platondissertation. Lehrer am Lyceum Alpinum Zuoz (Engadin) und an den kantonalen Gymnasien Solothurn und Liestal.

 

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Oder bestellen Sie einfach direkt und unkompliziert via Email verlag@text-dialog.de oder via FAX unter (+49)351 - 219 969 56.
1. Bestellformular herunterladen, ausdrucken und bitte ausfüllen.
2. Senden via E M A I L, verlag(at)text-dialog.de oder an: Text & Dialog, Postfach 23 02 13, 01112 Dresden.

 

Unsere Buchpreisangaben verstehen sich (wenn nicht anders ausgewiesen) inkl. MWSt.

Gerne stehen wir Ihnen auch telefonisch unter 0351 - 3325 4227 sowie unter 0174 - 310 77 23 zur Verfügung.

 

 

   

Neuerscheinung:

(11/2017)

Gerhard Graf
Mutmaßungen 2

Säkulare und religiöse Skizzen zum Zeitgeschehen

graf_cover

ISBN: 978-3-943897-37-1

1. Auflage 2017

Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 80 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 14,99 Eur (D) mit MWSt.

 

Das Buch enthält säkulare und religiöse Skizzen zu Zustand und Befindlichkeit unserer Zeit.
Der Titel Mutmaßungen verrät, dass sich der Verfasser bewusst ist, die angesprochenen Probleme in Politik und Gesellschaft, Philosophie und Religion zwar ernsthaft, jedoch gewissermaßen aus einer „Froschperspektive“ zu sichten und sie einer solchen entsprechend undogmatisch, aber auch ohne Sicherungsnetz vorzutragen.
Auch die drei beigefügten Novellen sind als Versuche zu lesen, einer gewissen Heimat- und Ratlosigkeit heute lebender, zumal älterer Menschen nachzusinnen, die im ungestümen Wandel der gesellschaftlichen Verhältnisse und all der Sanierungsprogramme ein Unbehagen empfinden. Das Ganze versteht sich als Wortmeldung im heutigen Dialog um die Zukunft.

Dr. Gerhard Graf, geb. 1931, aufgewachsen in Schiers (Graubünden). Besuch der dortigen Internatsschule, dann Studium der Philosophie, Altphilologie und Germanistik in Zürich und Basel; Doktorat mit einer Platondissertation. Lehrer am Lyceum Alpinum Zuoz (Engadin) und an den kantonalen Gymnasien Solothurn und Liestal.

 

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(5/2017)

Rolf Kühn, Lebensreligion

Unmittelbarkeit des Religiösen als Realitätsbezug

Radikalphänomenologische Studien zu Religion und Ethik, Band 1

cover lebensreligion

 

ISBN: 978-3-943897-32-6

Einband: Paperback

Preis: 29,90 Eur (D).

Seiten/Umfang: 228 S. - 21,0 x 14,8 cm

Titel erscheint voraus. am 1.5.2017.

Bitte nutzen Sie für Ihre Bestellungen unseren Online-Shop.

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Auf radikal phänomenologischer Grundlage wird ein Verständnis des „Religiösen“ entworfen, welches die Unmittelbarkeit des Verhältnisses von Leben/Leib zur Voraussetzung hat.
Insofern sich letzteres als religio vor jeder Zeit und Geschichte erweisen lässt, sind auch alle Realitätszugänge darin eingebettet, und zwar dank einer vorreflexiven Affektivität, welche der Selbstoffenbarung des Absoluten („Gottes“) selbst entspricht.
Auf Basis dieser Lebensreligion kann sich ein „interkultureller“ wie „interreligiöser“ Dialog ergeben, der nicht vorrangig an vermittelnde Interpretationen verwiesen wäre, sondern an die reine Selbstaffektion des Religiösen als „Aufmerksamkeit für das Leben“ in allen Religionen und Traditionen selbst.

 

Rolf Kühn, geb. 1944, Univ.-Dozent für Philosophie in Wien, Beirut, Nizza, Lissabon, Louvain-la-Neuve und Freiburg i. Br. – Leiter der "Forschungsstelle für neuere französische Religionsphilosophie" sowie des "Forschungskreises Lebensphänomenologie" Freiburg i. Br. (www.lebensphaenomenologie.de). Autor zahlreicher Veröffentlichungen mit den Forschungsschwerpunkten Phänomenologie, psychologische Anthropologie, Kultur- und Religionsphilosophie.

 

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(5/2017)

Rolf Kühn, Lebensethos

Inkarnatorische Konkretionen originärer Lebensreligion

Radikalphänomenologische Studien zu Religion und Ethik, Band 2

cover lebensethos

 

ISBN: 978-3-943897-33-3

Einband: Paperback

Preis: 29,90 Eur (D).

Seiten/Umfang: 228 S. - 21,0 x 14,8 cm

Titel erscheint voraus. am 1.5.2017.

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Um „Konkretionen“ eines radikalphänomenologischen Ethos handelt es sich in dieser Untersuchung insofern, als in den einzelnen Kapiteln ein vor-disziplinäres „originäres Wie“ des Erscheinens aufgesucht wird, welches allem geschichtlich bedingten Sprechen von Religion, Ethik, Ästhetik, Ökonomie und Kultur erst eine tragfähige Grundlage verleiht. Letztere zugleich als ethische Leiblichkeit im Sinne „subjektiver Praxis“ ohne weitere Signifikantenverweise zu verstehen, lässt aus jedem individuellen wie gemeinschaftlichen Bezug eine Inkarnationswirklichkeit werden, welche als „Lebensethos“ die ständige Potenzialisierung des Lebens als das unmittelbar Wirklichste offenbart – und somit selbst keiner distanzierenden Methode von Denken, Vorstellung, Politik oder Sprache mehr unterliegt. Jede ethische Praxis ist somit stets rein phänomenologische Wirklichkeit, wo die Leibaffektion gleichursprünglich religio und ethos impliziert, deren Bezug aus keinem menschlichen Handeln vor jeder regelhaften Anweisung weggedacht werden kann.

 

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(3/2017)

Journal für Religionsphilosophie Nr. 5 (2016/17)

Themenschwerpunkt: "Ernste Spiele"

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Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Religionsphilosophie Dresden e.V.

Themenschwerpunkt Nr. 5: "Ernste Spiele"

ISSN: 2194-2420 (Printversion)

ISBN: 978-3-943897-24-1 (Nr. 5/2016-17 Printversion)

158 Seiten, kartoniert

Preis:

  • Normalpreis (€ 21,40 inkl. MWSt.): Journal für Religionsphilosophie
  • Abonnement (€ 14,98 inkl. MWSt.): Journal für Religionsphilosophie

 

Ausgabe 5 des Journals für Religionsphilosophie mit dem Themenschwerpunkt "Ernste Spiele" widmet sich der Theorie des Spiels aus der Perspektive eines religionsphilosophischen Interesses:
Wie kommt es, dass etwas vordergründig so Unnützes, Unproduktives, Unwirkliches wie das Spiel uns dermaßen bannen und offenbar mehr als der Alltag existenzielle Gefühle wie den heiligen Ernst hervorrufen kann, der die Affekte im Spiel so sehr in die Nähe zu religiösen oder religionsintern erlebten Gefühlen stellt?

Spiele schaffen mit ihren Regeln eigene Handlungsräume und Horizonte, die den Charakter einer weltartigen Totalität gewinnen können und sehr spezielle Erlebnisqualitäten und Wahrnehmungszustände hervorrufen können. Spiele können bannen, äußerst lebendige existenzielle Zusammenhänge evozieren und besonders reine und intensive Stimmungen des Ernstes hervorrufen, wie sie im Alltag viel seltener entstehen. Solche Möglichkeiten spielerischer Formen werden auch innerhalb der Religion, etwa mittels theatraler, poetischer, musikalischer, bildnerischer oder architektonischer Elemente beansprucht. Existenzielle Tiefe und Transzendenzbezug religiöser Ausdrucksformen scheinen in hohem Maße an das ästhetische Tiefenpotential der jeweiligen Spielformen gebunden.

Angesichts der lebensumgreifenden Verbindlichkeit sowie grundlegender normativer Ansprüche, die mit Religion verbunden sind, ergeben sich nun gerade in diesem Feld ausgeprägte Ambivalenzen im Umgang mit dem Spiel: Solches scheint integraler Bestandteil und durchaus spezifisch (etwa im Unterschied zu solchen Traditionen, bei denen weniger die Symbolisierung, sondern primär Meditation bzw. Übungen unmittelbarer Aufmerksamkeit die Praxis bestimmen). Zugleich stehen im Kern von Religionen spezifisch religiöse Wahrheitsansprüche und Ansprüche auf Angemessenheit, die eben nicht einen abgegrenzten spielhaften Horizont betreffen, sondern das ganze Leben oder überhaupt den normativen Horizont einer Sozialität. Es wäre nicht plausibel, den Ernst der Religion schlicht als „heiligen“ Ernst eines affektiv bannenden Spiels zu bewerten.
Wenn allerdings – wie in verschiedenen Theorien des Spiels betont wird – mit dem Spielen eine neue Welt entsteht, generiert wird und entsprechend Teilnehmende an „religiösen Spielen“ ihre Praxis als kommunikative Teilhabe an göttlicher Kreativität, der Fortführung einer göttlichen Schöpfung ansehen, wirft dies ein Licht auf die Tiefe, in der Spiele das individuelle und soziale Leben, ja überhaupt die soziale Realität bestimmen können, sowie auch auf die Härte von Konflikten, die zwischen Vertretern unterschiedlicher religiöser oder weltanschaulicher Spielformen entstehen können.
Viele Journalbeiträge thematisieren Aspekte religiöser Praxis unter Gesichtspunkten des Spiels. Andere Beiträge beschäftigen sich unter anderem mit konkreten Beispielen aus Liturgie oder Kunst oder betrachten auch die Philosophie oder selbst die Moral unter Gesichtspunkten des Spiels. In vielen der Texte sind grundlegende Ansätze zur Theorie des Spiels involviert, so dass neben den konkreten Themen auch ein Kranz von Möglichkeiten der systematischen Annäherung Spiel und Spielen zur Darstellung kommt. Dabei bildet der von Johann Huizinga bereits beschworene „heilige Ernst“ im Spiel ein gemeinsames Kernthema der meisten hier versammelten Aufsätze. Die Beiträge bieten reiche Anstöße zu der Frage, welche Rolle Spielen und Spiele und insbesondere die in ihnen involvierten symbolischen und teils mimetischen Merkmale in Bezug auf Realität haben können: Sind sie Zugänge zur Wirklichkeit oder Formen der Mitschöpfung von Realitätsaspekten?

 

Inhalt

Friedrich Hausen, Editorial
I. THEMENSCHWERPUNKT: ERNSTE SPIELE: Jörg Splett, Sich-Mitspielen-Lassen | Christoph Wulf, Ritual und Spiel. Zur Performativität von Mimesis und Imagination | Friedrich Hausen, Religiöse und spielerische Motivation | Martin Weichold, Moral als Spiel | Alexander Berg, Ernste Spiele. Eine kleine Erzählung von Wittgenstein bis Schiller und zurück | Friedo Ricken, Der Mensch als Spielzeug Gottes | Jörg Sonntag, Zwischen Spaß und Ernst. Das Spiel als Heilsgarant in mittelalterlichen Klöstern
II. INTERVIEW: Zurück zu den Ursprüngen: Traditionelle Kultur und Religiosität im heutigen Lettland. Interview mit Aīda Rancāne – Biologin, Philosophin und Folkloristin | Rigorose Mimesis, mythische Profanität und Ewigkeit im Moment. Interview mit dem amerikanischen Musiktheaterkomponisten John Moran
III. IMPULSE: Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Leibhaftes Spiel. Zur Anthropologie der Liturgie | Elena Plavskaya, Die orthodoxe Weltanschauung im Spiegel der Musik-Ästhetik Altgläubiger | Manuel Günther, Erspieltes Geschichtswissen
IV. BUCHBESPRECHUNGEN: Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Was hinter dem Modewort „Kommunikation“ ernsthaft steckt... Eine gewichtige Spurensuche. Rezension von Erich Hamberger, Kommunikation und Erkenntnis. Grundzüge einer fächerübergreifenden und transkulturellen Kontextualisierung (2016) | Erich Hamberger, Antwort des Autors an H.-B. Gerl-Falkovitz auf deren Rezension | Stefan Hartmann, Rezension von Heimat und Fremde. Präsenz im Entzug, hg. v. Beate Beckmann-Zöller, René Kaufmann (2015) | Michaela Starosciak, Rezension von Anna Maria Martini, Phänomenologie der Zweigeschlechtlichkeit (2016)
V. SEITENBLICKE: Maja Dshemuchadse, Trinken wir! | Friedrich Hausen, Poesie als Befreiung zur Gegenwart. Gedanken zu Yves Bonnefoy
Autorinnen und Autoren

 

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(2/2017)

Janez Percic

Freiheit in Abhängigkeit

Vom Sklaven bei Aristoteles zum Knecht bei Hobbes

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ISBN: 978-3-943897-30-2

Hardcover, Fadenbindung mit Lesebändchen; Seiten/Umfang: 344 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 39,90 Eur (D) mit MWSt.

 

Die Philosophie hat sich kontinuierlich mit dem Freiheitsbegriff auseinandergesetzt. Hegels Geschichte von Herr und Knecht ist vielleicht das bekannteste Beispiel dafür. Zwar hat sich die philosophische Reflexion stark auf dieses Konzept Hegels konzentriert, aber dabei ist ein Aspekt vernachlässigt worden: Der geschichtsphilosophische und systematische Kontext ist nicht genug thematisiert worden. Das will dieses Buch korrigieren.
Es war nämlich Aristoteles, der in seinen anthropologischen Ausführungen zwischen dem Herrn und dem Sklaven differenziert hat und davon überzeugt war, seinen theoretischen Ansatz ausführlich begründet zu haben. Und es war Hobbes, der mit aller Entschiedenheit solche Vorstellungen abgelehnt und eine neuzeitliche Position formuliert hat, der zufolge alle Menschen frei und gleich sind. Paradoxerweise zeigt sich aber, dass Hobbes’ Freiheitstheorie eindeutig Elemente der aristotelischen Definition des Sklaven von Natur aufweist und eine angemessene Interpretation der „Freiheit“ daher geradewegs von ihrem Gegenteil, der „Sklaverei“, her erfolgen muss. Deshalb gilt es, sich mit verschiedenen kontextgebundenen Aspekten der aristotelischen und der Hobbes’schen Philosophie zu befassen und ihre Analysen des Freiheitsbegriffes und des daraus resultierenden Abhängigkeitskonzeptes unter die Lupe zu nehmen.
Die Gegenüberstellung der Freiheitskonzepte von Aristoteles und Hobbes, zweier Klassiker der abendländischen Philosophie, vermag wichtige philosophische Meilensteine auf dem Weg zur heutigen Freiheitsdiskussion zu vergegenwärtigen und deutlich zu machen, dass der Freiheitsbegriff das Kerngebiet der Philosophie darstellt, weil sich Freiheit nur auf dem Hintergrund eines bestimmten theoretischen Ansatzes und seiner praktischen Auswirkungen für das Leben des Menschen bestimmen lässt.
„Freiheit in Abhängigkeit“: Weil der Mensch in seiner Rationalität allein keinen finalen Halt findet, bleibt er auf ein Gegenüber angewiesen.

 

Janez Perčič SJ, geboren 1964 in Kranj, Slowenien. Studium der Philosophie in Ljubljana und an der Hochschule für Philosophie in München, der Theologie in Frankfurt Sankt Georgen. Bis 2016 Dozent für Sozialphilosophie an der Hochschule für Philosophie in München. Derzeit: College of the Holy Cross in Worcester, Massachusetts/USA.

 

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(1/2017)

Albrecht Voigt

Wirkliche Göttlichkeit oder göttliche Wirklichkeit?

Die Herausforderungen der Gegensatzproblematik in Romano Guardinis latentem Gespräch mit Friedrich Nietzsche

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ISBN: 978-3-943897-28-9

Seiten/Umfang: 384 S. - 21,0 x 14,8 cm

Preis: 29,90 Eur (D) mit MWSt.

 

Das mit Hammer und Dynamit philosophierende Sprachgenie Friedrich Nietzsche stellt für den Religionsphilosophen Romano Guardini nicht nur eine Faszination dar. Vielmehr analysiert er in den enormen Suchbewegungen des Denkens Nietzsches die strukturellen Herausforderungen.
So sehr für Nietzsche die ‚wirkliche Göttlichkeit‘ verblasste, so dass er den Tod Gottes diagnostizierte, so sehr sieht und steigert er den Übermenschen zu ‚göttlicher Wirklichkeit‘ mit göttlichem Anspruch. Dennoch bleibt die ‚wirkliche Göttlichkeit‘ in der Abtötung höchst virulent. Das von ihm in radikaler Negation vollzogene Drängen nach Höherem und sein Zerbrechen hieran ortet Guardini mit der Philosophie des Gegensatzes. In vielen Kontexten führt er den Leser in seinem latenten Gespräch mit Nietzsche zur Einsicht, dass es neben der kontradiktorischen Radikalität Nietzsches ebenso ein konträres, spannungshaltendes Denken und damit eine Vermittlung gibt. Dieser Ansatz könnte auf Basis grundlegender Analysen zur Gegensatzproblematik innerhalb der Nietzscheforschung zu einem vertieften Verständnis im philosophisch-theologischen Gespräch mit Nietzsche führen.
Albrecht Voigt begeistert sich für Grenzgänger zwischen den Disziplinen. Nach dem Studium der Musik, der Musikwissenschaften und der Philosophie war es die Religionsphilosophie, welche ihm das Potential des ‚Zwischen‘ allen Disziplinen aufschloss. Die philosophisch-theologischen Grenzg(es)änge des apollinisch-dionysischen Zarathustras bei Friedrich Nietzsche und des ‚geheimen Erdbebens‘ im Denken bei Romano Guardini faszinierten und motivierten ihn zum vorgestellten Text.

 

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